Dayos Gedanken – ein Nachmittag am Strand von De Koog

Puuh, endlich habe ich sie rum gekriegt. Schon seit Jahren wünsche ich mir nichts sehnlicher, als euch auch einmal etwas hier auf dem Blog erzählen zu können. Sie wollte das nie. Hat immer Ausflüchte gehabt. Die Wahrheit ist jedoch, dass sie  vermutlich Angst hat, dass ich ihr die Schau stehle, weil ich einfach besser aussehe und vermutlich auch besser schreiben kann! Schwamm drüber! Jetzt bin ich am Zug und will euch heute einmal von einem Stranderlebnis erzählen.

Im September war ich auf Texel. Gerne würde ich ja mal erleben wollen, wie das ist, alleine zu reisen (oder wenigstens mal ein paar Stunden alleine am Strand zu entspannen). Aber das klappt in diesem Leben wohl nicht. Zu allem Überfluss war in diesem Jahr auch noch Boomer mit dabei. Weil wir doch alle Freunde sind. Pfft! Also, nichts gegen Boomer. Der ist ganz in Ordnung – eigentlich. Aber ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie verfressen der ist. Furchtbar. Ganz furchtbar. Frauchen hat ja wegen ihm nicht mehr Leckerlis mitgenommen. Schlimm genug, dass ich alles mit Suri teilen muss. Aber eine Woche lang hat auch noch Boomer seine sabbernde Schnauze dazwischen gehalten. Aber ich bin ja nicht blöd: Wo es ging, habe ich aufgepasst, dass er wenigstens nicht in der ersten Reihe sitzt (oder liegt) … 
Seht ihr das auf dem Foto? Der Trottel trinkt Salzwasser. Na ja, Suri ist da ja auch nicht viel schlauer. Angeblich schmeckt ihr das Salzwasser … sagt sie jedenfalls. Idioten! Da bekommt man Bauchweh und Durchfall von. Ich jedenfalls nicht. 

Ach so, ihr wollt wissen, an welchem Strand ich da unterwegs war? Das war in De Koog. Bevor ich endlich einen Hauch von Freiheit am Strand erleben durfte, musste ich an der Leine durch den Ort marschieren. Mann, in fast jedes Geschäft sind die Zweibeiner rein. Ihr könnt euch das gar nicht vorstellen. Ätzend! Ich durfte weder an fremden Hündinnen schnüffeln noch meine Visitenkarten an den Hauswänden hinterlassen. Aber endlich ging es ja dann an den Strand. Ich erspare euch hier mal das Gesülze von Sonnenschein, blauem Himmel und so nem Quatsch. Ich bin gerne am Strand. Manchmal lerne ich dort wirklich tolle Hündinnen kennen. Nicht so eingebildete Giftzähne wie Suri, sondern so richtig patente Weiber. Ich kann mit denen leider meistens nicht so flirten, wie ich will. Der Giftzahn drängelt sich immer dazwischen! Soll sie doch. Mir egal. Ich will sowieso nicht noch so eine Tussi an der Backe haben. Lieber tue ich mal so, als sei Frauchen für mich der Stern an meinem Hundehimmel. Ein ordentliches Sitz, ein liebenswerter Blick und schon fliegt wieder etwas Leckeres in mein Maul. Und dann ganz plötzlich liegt da mein Frauchen im Sand. Ich habe mich ganz schön erschrocken. Aber sie war in Ordnung und hat gelacht. Ich weiß zwar bis heute nicht, was sie da im Sand gemacht hat, aber es gibt ja jeden Tag Situationen, wo ich mich Frage, was in den Köpfen der Zweibeiner vor sich geht. Aber das kennt ihr ja vermutlich auch, oder? 
Und dann hat mich Suri einfach weggestoßen und sich zum Frauchen dazu gelegt (und mir den Stinkefinger gezeigt – ich hab’s genau gesehen). Und Frauchen fand das ganz toll. Wenn ich nicht so ein wohl erzogener Ridgeback wäre, hätte ich den beiden echt mal gezeigt, was toll ist und was nicht. Echt.
Und dann wurde es erst richtig eklig. Schaut mal, was Suri da macht …
… und das vor der Kamera … das geht ja wohl gar nicht! Und Frauchen findet das auch noch gut. Ich fasse es nicht. Na ja, aber so hat sie wenigstens nicht gemerkt, dass ich ihr die Leckerlis aus der Tasche geklaut habe. 

So, das war der erste Beitrag von mir, mit dem ich euch einen kleinen Einblick in meine Gedankenwelt gegeben habe. Bitte sagt, dass es euch gefallen hat und dass ihr noch viel mehr von mir lesen wollt. Sonst darf ich nichts mehr schreiben. Bitte …. heul … schluchz … seufz!

Euer Dayo

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Brüderchen,

    das hast Du ganz toll geschrieben. Ich könnte jeden Tag einen Beitrag von Dir lesen. Aber so tolle Sachen macht Dein Frauchen bestimmt nicht jeden Tag mit Dir und Suri. Weißt Du noch, als wir uns früher immer Briefe geschrieben haben? Da mußtest Du auch immmer soooo lange warten, bis Du mal an den Computer durftest, um mir zu antworten.

    Ich finde, Du solltest jetzt regelmäßig von Deinen Erlebnissen berichten. Und wenn Du mal wieder nicht an den Computer darfst, dann sag mir Bescheid, ich red dann mal ein ernstes Wort mit Deinem Frauchen, so von Frau zu Frau.

    Ich schick Dir ganz viele Hundeschmatzer ❤️❤️❤️
    Deine kleine Schwester Akisha

    • Liebe Akisha,

      ooooh, so lange habe ich auf eine Nachricht von Dir gewartet. Wie schön, dass Du Dich jetzt wieder meldest. Ich erinnere mich sehr gerne an unseren wunderbaren Briefwechsel, der vermutlich nur deshalb ein Ende fand, weil wir beide nicht mehr an den PC durften!

      Ich habe den nächsten Beitrag ja fast schon geschrieben und hoffe, dass ich Frauchen erweichen kann, damit sie ihn dann online stellt. Es haben sich so viele Menschen gewünscht, dass ich weiter schreibe … da kann Frauchen gar nichts gegen machen.

      Ich drücke Dich ganz und schicke Dir auch ganz viele Hundeschmatzer
      Dein Bruder Dayo

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