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Miniwanderung rund um das Kloster Engelthal

Es ist der letzte Tag des Jahres 2013. Silvester. Blauer Himmel und Sonnenschein. Moderate Temperaturen. Für das abendliche Silvester-Event ist so gut wie alles vorbereitet. Was gibt es da Besseres zu tun als die Hunde ins Auto zu verfrachten und eine kleine Wanderung zu machen. Wir fahren zum Kloster Engelthal, das ganz in unserer Nähe liegt.

Lust und Frust im November

Der November hat hier bei uns viel zu warm begonnen und das bei praktisch ununterbrochenem Regen in der vergangenen Woche. An Ausflüge mit den Hunden war nicht wirklich zu denken, denn hier ist alles im Matsch und Dreck versunken. Eine echte Bewährungsprobe – nicht nur für regenscheue Rhodesian Ridgebacks, sondern auch für Jacken, Hosen und Schuhe bzw. Stiefel … aber dann: strahlend blauer Himmel und Sonnenschein bei fünf bis zehn Grad … … das Leben ist schön und die Hunderunden ebenfalls … Wir genießen zwei wirklich wunderschöne Herbsttage … und haben auch heute noch Sonnenschein gehabt. Noch hängt buntes Herbstlaub an vielen Bäumen, und es ist wirklich eine pure Lust, mit den Hunden an der Nidda entlang zu spazieren. So könnte es jetzt bis April 2014 weitergehen … na ja, ein paar schöne Winterwochen mit Schnee dürfen sich natürlich auch noch in den Terminkalender drängen! Doch wo Lust ist, ist auch der Frust nicht weit … Ob nun Regen oder Sonnenschein – in unserem Bereich der Wetterau können wir im Moment nur auf den asphaltierten …

Hundespaß in Frankfurt – ja, das geht!

Natürlich wohnt nicht jeder Hund auf dem Land und hat direkt vor der Haustür Wiesen, Wälder oder Felder. Wo haben eigentlich Frankfurter Stadthunde Spaß? Wohl kaum zwischen den Bankenhochhäusern in der Frankfurter City oder auf der Zeil, der Frankfurter Shoppingmeile (na ja, wenn man es genau bedenkt, könnte Hund da natürlich extrem viel Spaß haben, wenn da nicht diese Zweibeiner wären …)  … Einer der (für mich) schönsten und wohl auch größten Hundeausläufe in Frankfurt befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Bundesgartenschau – BUGA – im Volkspark Nidda (da ist sie ja endlich wieder – die Nidda … habe ich ja lange nichts mehr drüber geschrieben … ;-). Mit 168 Hektar ist der Niddapark der größte Park in Frankfurt und nach dem Stadtwald Frankfurts zweitgrößte Grünfläche. Wenn es meine Zeit erlaubt, fahre ich mit Dayo und Suri hin und wieder in der Mittagspause dorthin. Hier kann ich Suri auch von der Leine lassen, ohne dass sie gleich auf die Jagd geht … obwohl: Hasen gibt es hier auch! Der Niddapark grenzt an mehrere Frankfurter …

Wie aus einem roten Reh eine Wildkatze wird …

Wie die meisten meiner Leser/innen in einigen Posts bereits gemerkt haben, habe ich einen starken Hang zur Geschichte und freue mich immer, wenn ich Ausflüge, Spaziergänge oder Wanderungen mit geschichtsträchtigen Fakten würzen kann. So sollte es auch bei unserer letzten Wanderung sein. Im Internet hatte ich eine rund acht Kilometer lange Wanderung unter dem Motto „Zwei Türme und die halbe Wetterau“ gefunden. Wir müssen eigentlich nur der Markierung „Rotes Reh“ folgen, dann geht es zu einem rekonstruierten Römerturm und zu den Resten eines Kastells. Da wir ja nur bis nach Bad Nauheim fahren – das ist ungefähr 10 Minuten von unserem Zuhause entfernt – verzichten wir auf Wanderkarten und dergleichen. Schließlich wandern wir ja direkt vor der Haustüre – da kennt man sich schließlich aus … ;-). Und es fängt auch alles ganz wie in der Beschreibung angegeben an. Auf der B3A nach Bad Nauheim, vorbei am Waldstadion, die A5 unterqueren und dann auf der breiten Panzerstraße bis zum Wanderparkplatz. Bis vor wenigen Jahren haben hier die US-Streitkräfte für den Ernstfall geübt und dabei große Wunden in diesen Teil …

Expedition nach Hessisch-Sibirien

Vor kurzem mailte mich eine Bekannte an – eine eifrige Leserin meines Blogs – und lud uns ein, einen Ausflug ins hessische Hinterland zu machen. „Hier bei uns in Hessisch-Sibirien können wir auch ganz wunderbar wandern!“  Gesagt – getan! Nach fast 14-tägigem Dauerregen nutzen wir den ersten schönen Frühlingstag, programmieren unser Navigationsgerät, packen Dayo und Suri ein und starten unsere Expedition ins unbekannte Hessenland. Zunächst stellen wir aber fest, dass Bad Endbach – unser Zielpunkt – an sich nur knappe 70 Kilometer von uns entfernt ist. Etwas verwundert registrieren wir allerdings, dass sich die Anfahrtszeit auf knapp 1,5 Stunden beläuft … nun ja … keine Ahnung was oder wo Bad Endbach ist … irgendwo im Kreis Marburg-Biedenkopf – eben in Hessisch Sibirien!! Ausnahmsweise verlassen wir uns mal auf unser Navigationssystem und wundern uns des Öfteren – denn natürlich kennen wir die ungefähre Richtung –  dass unser Navi mit uns in eine ganz andere Richtung fährt (abends stellt Thomas fest – dass wir tatsächlich kilometermässig den kürzesten Weg gefahren sind … allerdings nicht von der Zeit her … und wäre da nicht die Umleitung gewesen). …