Endlich ein Sonntag ohne Regen, ohne graue Wolken. Dafür aber mit angenehmer Winterkälte. Wir machen uns auf, um einen Ort zu besuchen, der bereits seit 2.500 Jahren besiedelt ist – die Keltenwelt Glauberg. Weiterlesen
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Mantrailing im Winterwald
Nach der etwas verlängerten Weihnachtspause geht es nun endlich mit dem Mantrailing weiter. Zwischenzeitlich ist auch in Hessen der Winter eingekehrt, und wir treffen uns in einem Wäldchen in Steinbach im Taunus. Wir, das ist auch in 2013 die Rhodesian Ridgeback-Truppe bestehend aus Enya, Thani, Suri und Dayo sowie den beiden Frauchens und unserer Trainerin, die Hundephilosophin Miriam. Besonders freuen wir uns darüber, dass Petra als Suchperson mit von der Partie ist.
Diesmal starten wir als gemischtes Doppelpack – Margit und Thani sowie Suri und ich. Nach der langen Pause dauert alles etwas länger, bis es endlich losgehen kann, und wir merken gleich, warum heute immer zwei Hunde mit ihren Hundeführern an den Start gehen: Die Trailingstrecke wird für jeden Hund (und natürlich auch für die dazugehörigen Frauchens) länger als bisher. Suri darf anfangen. Während ich ihr das Geschirr anlege, versteckt sich Petra. Dann gibt es eine volle Nase „Strümpfe“, und ich gebe meiner Maus den Marschbefehl. Voller Elan geht es los und auch in einer ganz schönen Geschwindigkeit, sodass ich gleich in einen leichten Trab falle – na ja, eher fallen muss! Suri ist konzentriert, steht, hebt die Nase in den Wind, überlegt, verlässt den Spazierweg und marschiert zielstrebig auf einen dicken Baum zu. Sie schnüffelt – ich denke, sie hat Petra gefunden und freue mich schon, da schnüffelt sie weiter am Baum – schade. Aber die Suchperson steht tatsächlich hinter diesem Baum. Nur, dass sich halt Suri nicht für sie interessiert … es wird ein wenig anders als sich der Leckerlibeutel öffnet. Vornehm nimmt sich ein paar Belohnungsstücke.
Jetzt sind Thani und Margit dran. Thani darf bei den ersten Metern, die unsere Suchperson entschwindet, zusehen. Dann wird auch er „angezogen“ und darf an der Sockentüte einmal tief einatmen. Und los geht’s. Auch Thani ist recht schnell und zielstrebig unterwegs. Er schlägt den falschen Weg ein, bleibt stehen, schaut sich um und … überlegt! Ein Satz zurück, wieder in eine andere Richtung. Auch hier der Kopf hoch erhoben, er schaut sich um – sieht aber nix! Er kommt zurück und überlegt wieder. Dann geht die Nase auf den Boden, er schlägt die richtige Richtung ein und zieht sein Frauchen mehr als das sie läuft hinter sich her. Die letzten Meter rast er geradezu begeistert auf Petra zu, die sich hinter einem Baum versteckt (ja, Überraschung: Wir befinden uns in einem Wald, und da gibt es ganz viele Bäume …).
Jetzt geht für das „gemischte Doppel“ in die zweite Runde. Suri ist jetzt weniger aufgeregt und viel ruhiger. Konzentriert „träumt“ (der Ausdruck hat mir gut gefallen) sie sich in die Spur hinein. Bleibt stehen. Schnüffelt. Sieht sich um. Denkt nach. Eine richtige Hundephilosophien wird Miriam später über sie sagen. Schnell ist auch Petra gefunden, und diesmal ist Suri auch weniger zurückhaltend und freut sich über die Belohnung.
So, dann ist mir meine Kamera in den Schnee gefallen – und ab jetzt haben alle Fotos einen leichten Nebel! Auch Thani ist jetzt ruhiger und konzentrierter. Zügig geht es los. Nase in die Luft. Nase auf den Boden. Nur einmal der falsche Weg. Er wird schneller und freut sich ein Loch in den Bauch als er Petra findet. Das Fazit der ersten Runde: Beide Hunde waren sehr konzentriert bei der Sache – irgendwie hatten wir den Eindruck, dass sie viel intensiver unterwegs waren als im Dezember. Miriam erklärt mir, dass ich, wenn Suri „nachdenkt“, nicht gleich an der Leine ziehen soll. Sie ist halt eine kleine Philosophin und soll genug Zeit haben, um zu überlegen. Das gilt natürlich nicht für Situationen, in denen sie ganz offensichtlich beispielsweise an einer Wildfährte schnüffelt. Wenn Suri mich anschaut, soll ich auf den Weg schauen, um ihr zu zeigen, dass dies nun ihre Aufgabe ist …
Nun sind Dayo und Enya dran. Dayo kann es kaum abwarten, dass es endlich losgeht. Er nimmt einen tiefen Zug aus der Sockentüte und möchte am liebsten im Schweinsgalopp lospreschen – Frauchen hängt hinten dran. Er beruhigt sich etwas, ist aber immer noch schnellen Schrittes unterwegs. Er kreuzt auf dem geraden Weg immer wieder die Spur. Kopf hoch. Dann wieder Nase runter. Ich sehe immer nur, mit welcher Kraft er sich ins Zeug legt. Mit „Langsam, Dayo“ versuche ich ihn „runterzubringen“. Und lerne später von Miriam, dass ich eher mit meinem Gewicht arbeiten und mich nach hinten in die Leine legen soll, um ihn zu verlangsamen. Denn er soll seine Lust am Mantrailing nicht verlieren, bloß weil Frauchen dauert „Langsam“ ruft! Ich bin jedenfalls ziemlich froh, dass Petra dann endlich gefunden ist und Dayo sich begeistert auf sie stürzt.
Während sich Petra erneut auf die Suche nach einem Versteck macht, wird Enya erst einmal „angezogen“.
Jetzt geht es auch für Enya los. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger ist sie langsamer und mit weniger Kraft unterwegs, aber nicht minder konzentriert und begeistert. Sie beginnt ihr Trailing sehr zielorientiert, wird dann aber unsicher, bleibt stehen und erhofft sich tatkräftige Unterstützung bei Frauchen. Die darf das aber natürlich nicht und bemüht sich, Enya vorsichtig mit leichtem Leinenzug auf den richtigen Weg zurückzubringen. Die Hündin nimmt dann auch bald wieder die richtige Spur auf und hat die Suchperson ganz schnell gefunden. Dann geht es in die zweite Runde. Dayo ist erneut mit seiner ganzen Begeisterung – und das meine ich wortwörtlich – dabei. Wie beim ersten Mal rast er los. Allerdings wird er immer schneller, so dass ich irgendwann einfach die Leine los lasse. Er ist völlig außer Rand und Band. Der Schnee staubt zur Seite. Dayo rast in den Wald, kommt zurück, rast in die andere Richtung (aber schon irgendwie zielorientiert). Er geht fast wieder flächendeckend vor, ist aber gleich beim ersten Mal abrufbar und beruhigt sich etwas. Nachdem er seine überschüssige Kraft los geworden ist, nimmt er die Suche ganz korrekt auf und findet Petra – seltsamerweise steht sie schon wieder hinter einem Baum … ;-). Dann ist Enya erneut an der Reihe, und hier läuft alles glatt. Zielstrebiger und vielleicht auch etwas konzentrierte als beim ersten Mal geht es los. Es gibt nur einmal eine kleine Irritation: Der breite Spazierweg geht geradeaus, aber ein schmalerer Waldweg zweigt rechts ab. Was tun? Kurze Überlegung, und Enya entscheidet sich für den schmalen Waldweg – und das ist auch richtig.
Und schon ist die erste Mantrailing-Stunde im neuen Jahr. Wir freuen uns auf das nächste Mal.
Warm und wasserfest oder was im Pferdestall geht, das geht auch auf dem Feld?
Das mag nicht immer zutreffen, aber dieses Mal schon! Eigentlich gehöre ich nicht zu den Frauen, die sich jede Woche neue Schuhe kaufen müssen, können oder wollen. Eigentlich. Aber ich habe zugebenermaßen ein echtes Problem mit Gummistiefeln. Ja, wirklich! Ich habe schon alle möglichen Varianten ausprobiert – von billig bis ganz teuer! Bin dann leider bei ganz teuer (nämlich die Gummistiefel von Aigle) hängen geblieben. Allerdings frieren meine Füßchen im Winter darin … aber für Gummistiefel läuft es sich ziemlich lange ziemlich gut. Da der Winter in diesem Jahr bei uns bisher eher im grauen Regenkleid mit viel Matsch daher kommt, bin ich natürlich schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach warmen, wasserdichten und halbwegs bequemen Stiefeln. Ich bin fündig geworden, und heute Vormittag klingelt es dann an der Tür …
… und ein Paket von Krämer Pferdesport wird für mich abgegeben. Was hat denn jetzt ein Pferdesportgeschäft mit warmen und weichen Gummistiefel zu tun? Ganz einfach: Ich habe ja nicht irgendwelche Gummistiefel bestellt …
… sondern Mudruckers! Mudruckers sind wasserfeste Neopren-Stiefel, die eigentlich für die Stallarbeit im Winter gedacht sind. Aber was im Pferdestall funktioniert, könnte ja schließlich auch auf den Felder der Wetterau bei den täglichen Hundespaziergängen seinen Dienst tun …
Was mir besonders gut gefällt, ist der Neopren-Schaft, denn der dehnt sich wunderbar und passt sich meinen Basketball-Waden perfekt an, ohne zu zwicken (bei den meisten Billig-Gummistiefel komme ich nämlich erst gar nicht rein … und ich mag die halbhohen Stiefel nicht so gerne, weil dann die Hosenbeine nach einem Spaziergang im Regen und Matsch immer noch sehr verdreckt sind). Und etwas Profil haben die Mudruckers auch … hoffentlich rocke ich da nicht in den „Mud“ beim nächsten Ausrutscher … natürlich habe ich mein neues Fußwerk gleich bei der Mittagsrunde ausprobiert. Regen und Matsch gab es zwar nicht, weil es im Moment endlich mal richtig kalt ist, aber eben: Es ist kalt! Und was soll ich sagen. Die Stiefel sind herrlich warm. Man läuft auch recht angenehm. Es ist aber natürlich kein Stiefel, in dem ich eine dreistündige Wanderung machen wollte … aber ansonsten perfekt!
Die Mudruckers gibt es nur in der Farbe Schwarz und in zwei Varianten „Mudruckers Mid Boot“ (Halbschaft) für 64,90 Euro oder „Mudruckers Tall Boot“ (Langschaft) für 69,90 Euro. Ich habe Schuhgröße 38/39 und habe beim ersten Mal die Stiefel in Größe 39 bestellt. Die waren mir ungefähr eine halbe Nummer zu klein. In 40 passen sie jetzt, und ich habe noch etwas Luft nach vorne – ist aber (zumindest bei mir) kein Problem. Die Stiefel gibt es online bei www.kraemer-pferdesport.de. Der Kundenservice ist sehr gut: Bestellung war innerhalb von drei Tagen da. Die Rücksendung der Ware ist kostenlos und unkompliziert. Per E-Mail informiert der Online-Händler darüber, wann die Ware das Haus verlassen hat.
Welpen sind keine Ware: Wühltischwelpen – nein Danke!
Werbung für den Tierschutz – Mach mit bei der Aktion „Wühltischwelpen – nein Danke!“ Der Tatort: Ein Wochenmarkt irgendwo in Ungarn, Polen, Holland oder Belgien. Alternativ ein dunkler Parkplatz oder Hof in Deutschland. Weiterlesen
Ein paar Tage im Schnee …
Werbung … oder mit Schnee oder wenigstens mit winterlicher Kälte – das wäre schön! Aber der Wettergott hat wohl auch Anfang 2013 kein Einsehen mit uns – zumindest nicht hier im Rhein-Main-Gebiet. Im Moment regnet es zwar nicht, aber wie schon seit Wochen ist es grau, grau, grau … und so grau ist im Moment leider auch meine Kreativität. Jetzt bin ich einfach mal ein wenig im Internet herum gesurft. Habe den Begriff „Hundehotel“ eingegeben. Da kommt jede Menge … mein Blick bleibt auf „Urlaub mit Hund im Wellnesshotel“ hängen. Ich klicke mal drauf und lande beim Gartenhotel Magdalena, das sich im österreichischen Zillertal befindet. Ja, das Zillertal, das kenne ich. Denn im Zillertal habe ich im zarten Alter von 14 Jahren das Skilaufen erlernt (mit der Schulklasse) und mir dabei auch gleich das Bein gebrochen …
An einem Berghang im ländlich verträumten Örtchen Ried liegt das Gartenhotel Magdalena, wo Hundechef Rasti nicht nur zweibeinige Gäste freundlich willkommen heißt.
Die Homepage des privat geführten 4-Sterne-Hotels weist an vielen Stellen auf die Hundefreundlichkeit des Hauses hin. So gibt es auch einen separaten Bereich „Urlaub mit Hund“ und einen aktuelles Winterangebot. Für alle, die dem grauen Einerlei des deutschen Wetters entfliehen möchten, bietet das Zillertaler Hotel vom 13. bis zum 26. Januar 2013 „Winterurlaub mit Ihrem Hund“ an. In diesem Zeitraum gibt es neben der Übernachtung in einer Panoramasuite, einer reichhaltigen 3/4-Pension für die Zweibeiner, einem Begrüßungsgeschenk für die Fellnasen sowie einer Weinverkostung mit dem Wirt (für Frauchen und/oder Herrchen) auch herrliches Herumtollen im Schnee und ausgedehnte Wanderungen durch eine (hoffentlich) verschneite Winterwelt für alle. Auf dem Programm stehen auch geführte Wanderungen mit der Wirtin.
Besonders schön (und besonders selten) ist, dass für die Hunde der Gäste (und es ist auch kein Problem, wenn man mit zwei Hunden anreist) keine Extrakosten anfallen – und das nicht nur für das Winterarrangement, sondern während des ganzen Jahres. Die Gassiwege beginnen direkt vor der Haustür, und zum Toben gibt es einen hoteleigenen Hundespielplatz. Darüber hinaus kommen – zumindest im Frühling und Sommer – auch die Wasserratten unter den Hunden auf ihre Kosten, denn im Magdalena gibt es einen Schwimmteich nur für sie! Gut erzogene Vierbeiner dürfen sich überall frei bewegen, und im Speisesaal gibt es einen eigenen Bereich für Gäste mit tierischen Begleitern. Auf Anfrage wird auch Dogsitting und Gassiservice für die Fellnasen organisiert, was vermutlich besonders im Winter, wenn Frauchen und Herrchen mal auf die Piste wollen, beliebt ist. Das Gartenhotel Magdalena ist für fast alle Eventualitäten gerüstet – sei es die Hundebadewanne im Hundewaschraum, fachbezogene Literatur in der Leseecke, umfassende Gassi- und Wandertipps oder Hundeanhänger für Fahrräder (eher ohne Schnee!).
Das Arrangement „Winterurlaub mit Ihrem Hund“ ist vom 13. bis zum 26. Januar 2013 für 452 Euro pro Person in der Panoramasuite buchbar und beinhaltet folgende Leistungen:
- 5 Tage (4 Übernachtungen) inklusive 3/4-Verwöhnpension (Frühstücksbuffet, 4-Gang-Wahlmenü am Abend mit reichhaltigem Salatbuffet mit frischen Salaten, Rohkost und Broten der Saison, einmal pro Woche Themenbuffet, tägliches Nachmittagsbuffet mit Snacks für Zwischendurch, ganztägig frisches Obst)
- 1 Weinverkostung mit dem Wirt
- geführte Wanderungen mit der Wirtin
- Nutzung des Vitaltempels mit Saunalandschaft, Schwimmbad, Fitnessraum etc.)
- kostenloses WLan im gesamten Hotel
- sowie zahlreiche weitere Zusatzleistungen (Laternenwanderungen, Rodelabende, Skitage mit Begleitung vom Haus – siehe genaue Beschreibung auf der Homepage)
Nachdem ich nun den ganzen Text geschrieben, die Website des Gartenhotels Magdalena intensiv durchgeschaut und bezüglich der Fotos auch innerhalb kürzester Zeit mit dem Rezeptionsteam Kontakt habe, möchte ich das Winterarrangement am liebsten sofort buchen! Leider, leider geht es bei uns zeitlich nicht. Aber ich bin jetzt nicht so sicher, ob wir unsere Pläne für den Sommer (MacPomm) nicht zugunsten des Zillertals ändern sollten … mal sehen, was das Jahr so bringt … vielleicht im Herbst?
Informationen über und vom Hotel mit allen Details und vielen Fotos sind auf der Website unter www.magdalena.at zu finden.
Wer schon mal da war oder jetzt dorthin fährt, der sei herzlich eingeladen, mir hinterher einen kleinen Erlebnisbericht mit Fotos zu schicken … das würde mich sehr freuen!


















