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Mantrailing im Schloss

Dayo und Suri sind immer noch fleißig dabei, sich in der Menschensuche fortzubilden. Wie ich bereits im vergangenen Jahr geschrieben habe, wechseln sich die beiden mit den Terminen ab, da es mir persönlich zu stressig ist, mit zwei Hunden auf die Suche zu gehen und darüber hinaus für die anderen Hunde auch als Suchperson zur Verfügung zu stehen. An diesem grauen Winternachmittag treffen wir uns in Frankfurt Höchst.

Mantrailing – wir sind noch dabei!

Sommer und Herbst sind nun vorbei und zwischenzeitlich haben wir beim Mantrailing wieder Temperaturen erreicht, bei denen Frauchen nicht in Ohnmacht fällt und nicht dauernd meckert, dass das Auto doch ein bisschen in der Sonne steht. Um das Mantrailing für mich selbst stressfreier zu gestalten, nehme ich seit einiger Zeit nur noch jeweils einen Hund zum Training mit. Immer abwechselnd. Ich habe auch das Gefühl, dass diese Trainingsvariante Dayo und Suri besser gefällt (na gut, derjenige, der zu Hause bleiben muss, findet das natürlich auch nicht lustig), denn so stehen beide einmal ganz alleine im Mittelpunkt des Geschehens, und ich glaube, das genießen sie auch. Mittlerweile haben sich in meiner Mantrailing-Gruppe ein paar „personelle“ Veränderungen ergeben. Nein, natürlich trainiert uns uns auch weiterhin Miriam, die Hundephilosophin. Aber Adeline und ihre spanische Schönheit Ibera haben uns leider verlassen. Neu dazu gekommen ist dafür Annett mit ihren beiden Rhodesian Ridgeback-Hündinnen Puma und Ima. Wir sind nun – abgesehen von Kira – eine fast reine Ridgeback-Truppe. Gleich vorweg: Da es mittlerweile ja um 16.30 Uhr fast dunkel ist, …

Mantrailing bei Sommerhitze

Der ein oder andere fragt sich vielleicht, ob wir nicht mehr zum Mantrailing gehen. Doch, das tun wir natürlich noch. Aber ich habe festgestellt, dass meine beste Betriebstemperatur bei weit unter 25° Grad liegt. Mein Multitasking-System (trailen, lernen, fotografieren) funktioniert nur in einzelnen Auszügen, wenn es mir zu warm ist – und das ist es ja bereits seit ein paar Wochen. Bei hohen Temperaturen nehme ich derzeit auch immer nur noch einen Hund mit, damit keiner im Auto sitzen bleiben muss. Letzte Woche hat Claudia (Frauchen von Kira und Sambo) dann eine Fotosession von unseren Trails gemacht – zu Lehrzwecken. Wir sollen ja nicht nur Spaß haben, sondern auch echtes Maintrailen lernen, und dazu müssen wir unsere Hunde „lesen“ können. Das lässt sich am besten anhand von Fotosequenzen oder Videos erlernen. Alle Fotos in diesem Beitrag stammen von Claudia Pfeiffer,  die mir freundlicherweise erlaubt hat, die Fotos für HundeReiseMehr zu verwenden. Vielen Dank dafür. An diesem Tag ist Dayo zu Hause geblieben, deshalb gibt es auch keine Fotos von ihm. Außerdem waren Adeline und Ibera …

Mantrailing im Arboretum Main-Taunus

Die ganze Truppe – Ibera, Sambo, Kira, Dayo und Suri – trifft sich dieses Mal im Arboretum Main-Taunus. Das ist eine Waldparklandschaft zwischen den Städtchen Schwalbach, Sulzbach und Eschborn (alles ganz nah an Frankfurt dran), die rund 76 Hektar Fläche umfasst, auf der über 600 Baum- und Straucharten aus den Regionen der nördlichen Erdhalbkugel wachsen. Hier kann man wunderbar Spaziergehen oder Radfahren. Und das allerbeste: Hunde müssen hier nur an die Leine, wenn sie jagen oder sonst irgendwie unangenehm auffallen könnten. Aber wir sind heute ja zum Mantrailing mit Miriam, der Hundephilosophin, da. Je fortgeschrittener wir alle werden, um so schwieriger wird es, von allen Fotos während der Trail-Arbeit zu machen. Für alle werden die Suchstrecken länger bzw. schwieriger und zwischendrin müssen bei Claudia und mir immer wieder die Hunde ausgetauscht werden. Den Anfang macht Ibera mit Adeline, die netterweise beide Trails ihrer Hündin selbst beschreibt. Ibera bekommt heute eine kleine Verleitung gelegt. Claudia und Martina legen die Spuren. Martina ist die Suchperson und Claudia die Verleitung. Ibera nimmt einen tiefen Zug aus der „Strumpftüte“ der Suchperson. …

Mantrailing bei den alten Römern

Heute finden wir uns mit der Hundephilosophin bei den alten Römern ein. Wir treffen uns auf dem Gelände vor der berühmten Saalburg, die zumindest im Rhein-Main-Gebiet fast jedes Kind kennt. Das ehemalige Kohortenkastell liegt nordwestlich von Bad Homburg und gilt als das besterforschte und am vollständigsten rekonstruiertes Kastell des Obergermanisch-Raetischen Limes. Hier gibt es natürlich jede Menge gute Verstecke aus längst vergangenen Zeiten … … und ausreichend schattenspendende Bäume, damit die Autos nicht in der Sonne stehen (die heute natürlich nicht scheint – wie sollte es anders sein  … ;-)). Ibera, Kira, Sambo, Dayo und Suri sind also dieses Mal ganz besonders gespannt … und die dazugehörigen Frauchen natürlich auch. Im ersten Trail startet Ibera, um Claudia zu suchen. Nachdem Ibera mit einem tiefen Atemzug von Claudias T-Shirt genommen hat, geht es auch schon los. Dayo und ich folgen mit einem gewissen Abstand, da der Bär der nächste Trailing-Kandidat ist. Ibera arbeitet sich tapfer voran … aus der Entfernung gesehen, ist sie vielleicht hin und wieder etwas unsicher. Und ob sie immer den richtigen Weg nimmt, ist nicht ganz offensichtlich. …