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Die Pfeiffers am Rocher de Roquebrune an der Côte d’Azur

Es ist schon eine ganze Weile her, dass Claudia von „den Pfeiffers“ etwas geschrieben hat. Heute ist es endlich einmal wieder soweit, und sie nimmt uns mit zu einem Sonnenaufgang an der Côte d’Azur. Und wie immer hat sie wunderbare Fotos mitgebracht … aber lest und schaut selbst.

Sieben Mal mussten wir an die Côte d‘Azur fahren, bis wir es endlich einmal geschafft haben, am Fuße des Rocher de Roquebrune zu sein! Der Felsen von Roquebrune befindet sich in den Gemeinden Roquebrune-on-Argens und Muy. Dieser Felsen steht zwischen den Massiven de Maures und dem Esterel-Gebirge. Zu seinen Füßen liegt der Fluss Argens. Der höchste Punkt ist 372 Meter über dem Meeresspiegel. Von dort aus bietet sich ein großartiger Rundumblick auf das Argens-Tal, Fréjus, Esterel und in der Ferne auch auf die Alpen. All das wollten wir auch einmal genießen. Leider konnten wir nicht bis ganz nach oben laufen, weil sich Kira an der Pfote verletzt hatte. Die Wege sind sehr steinig und das wollten wir ihr nicht zumuten. Aber ein Stück nach oben gestiegen, sind wir trotzdem (immer mit einem Auge auf vierbeinige Dame des Hauses … 😉 …).

Planung über Google Maps und los geht es …

Wir planen unsere Touren und Ausflüge generell über Google Maps. Hier verschaffen wir uns den ersten Überblick: Wie sieht es dort aus? Wo wollen wir überhaupt hin.  Wenn die grobe Planung steht, geht es los. Das hieß in diesem Fall, dass wir in Richtung Roquebrune-sur-Argens gefahren sind. Unser Auto haben wir auf dem Parkplatz an der Chapelle Saint-Roche abgestellt. Ab hier ging es erst einmal eine ganze Weile an der Straße entlang. Dies sind wir ja schon von Wanderwegen in Frankreich gewohnt. Erst einmal geht es an einer großen Baumschule vorbei, bei der es Palmen und Olivenbäume zu kaufen gibt. 

Baumschule mit Blick auf den Rocher de Roquebrune

Wir sind irgendwie noch auf der Suche nach dem Wanderweg. Langsam werden wir unsicher, ob wir hier überhaupt richtig sind. 

Blick in Richtung Osten

Doch dann gelangen wir an ein Felsmassiv, das ganz so aussieht, als sei es das Sandgestein des Rocher de Roquebrune. Also gehen wir hier mal ein Stück rauf und schauen ob, es sich hier wandern lässt. 

Blick in Richtung Südost

Wir spazieren langsam vor uns hin. Wir schauen. Wir staunen. Die Hunde merken, dass es mal wieder länger dauert und machen es sich auf den Steinen gemütlich. Obwohl das Licht nicht ganz so optimal ist (ich fotografiere meistens gegen die Sonne), mache ich doch eine ganz Menge Fotos. Und was wir alles gesehen haben? 

Der Ausläufer vom Rocher de Roquebrune

Sieht fast so aus, als könnten wir hier wandern

… eins noch …

So langsam machen wir uns wieder auf den Rückweg. Sambo und Kira werden etwas ungeduldigt. Also wieder runter an die Straße. Weiter geht es! Wieder an der Straße entlang. Dann kommen wir an den Argens. Dieser Fluß fließt auch direkt hinter unserem Ferienhaus entlang. Da hätten wir doch glatt mit dem Kanu bis hierher fahren können … 😉 …

Der Argens

Dann erreichen wir endlich den Wanderweg, den wir uns ausgesucht hatten. Och nöö, hier gibt es auch einen Parkplatz! Aber Gott sei Dank ist er nicht mehr so gut in Schuss. Mit einem Geländewagen ist es kein Problem, hier zu parken. Was für ein Glück, das wir weiter vorne parken … 😉 …

Eine Infotafel

Der Wanderweg ist nicht besonders gut gekennzeichnet. Pfadfinder sind hier klar im Vorteil. Uns ist es egal, wir können ja sowieso nicht bis ganz nach oben laufen und marschieren so nun frei nach dem Motto „Soweit uns unsere Pfoten tragen“. 

Ganz da hinten ist der Lac de l'Arèna

In diesem Gebiet dürfen wir mit der Drohne fliegen. Und das haben wir natürlich auch gemacht. Es ist immer wieder schön, auch mal Fotos aus der Vogelperspektive zu sehen, oder?

Ist doch ganz schön viel Grün hier ...

Übrigens könnt ihr den Rocher de Roquebrune auch von der Autobahn aus sehen. So haben wir ihn all die Jahre über nämlich nur gesehen! Und das war definitiv ein Fehler, denn ein Abstecher lohnt sich auf jeden Fall.

Die Autobahn

Und egal in welche Richtung wir von hier oben schauen. Überall gibt es etwas zu entdecken.

Ein abgestorbener Baum

Wächst dieser Baum aus dem Felsen heraus?

Wir gehen noch ein Stück weiter nach oben. Irgendwie sind wir wohl vom Weg abgekommen, denn es gibt keine Markierungen mehr. Hmm, vermutlich haben wir zu viele Fotos gemacht, sind zu oft stehen geblieben und haben zu sehr gestaunt … 😉 … Da wir aber keine Lust haben, herumzuirren und den Weg zu suchen, kehren wir um. Sambo und Kira sind etwas beleidigt, dass es schon wieder zurück geht, denn hier gibt jede Menge (leckere) Wildspuren …

Ein letzter Blick zurück vom Parkplatz aus

Sonnenaufgang am Rocher de Roquebrune

Nachdem wir ja nun sieben Mal den Rocher de Roquebrune nicht beachtet haben, beschließen wir, am nächsten Morgen nochmals hierher zu fahren. Ein Sonnenaufgang – das wäre es doch, oder? Aber bevor am nächsten Tag die Sonne aufgeht, müssen wir diesen erst einmal beenden. Und das bedeutet zunächst, dass wir auf dem Weg zurück zum Auto erneut an der Straße entlang laufen.

Hausruine

In unserem Feriendomizil angekommen, stellen wir fest, dass der Sonnenaufgang hier im März auch schon ganz schön früh ist. Die Sonne geht um 7.15 Uhr auf. Das heißt, wir müssen spätestens um 6.45 Uhr im Auto sitzen. Vorher noch die Hunde versorgen, denn die sollen während des Fotoshootings im Auto bleiben. 

Gesagt, getan. Am nächsten Morgen sind wir etwas müde. Andreas hat die Drohne mitgenommen und lässt die erst einmal steigen …

Ich mache auf ganz herkömmliche Art mit meiner Kamera Fotos von unten … 😉 …

Die Sonne geht auf

Dann ist die Sonne aufgegangen, und wir gehen zurück zum Auto. Jetzt gibt es erst einmal eine schöne Runde für die Hunde – natürlich wieder mit Blick auf den Rocher de Roquebrune. 

Seht ihr das Gesicht im Felsen?

Wenn wir das nächste mal an die Côte d’Azur fahren, steht die komplette Wandertour auf dem Programm! Jedenfalls haben wir uns das vorgenommen.

Bis bald, eure Claudia!

Text + Fotos: Claudia Pfeiffer, Ein Blick durch meine Linse

 

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