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Hundum zufrieden im Alpenhaus Kaprun

Im vergangenen November habe ich Angelika und Coffee von WiederUnterwegs im niederländischen Noordwijk getroffen, wo wir ein paar wunderbare Tage an der Nordsee verbracht haben. Es war viel zu wenig Zeit, um ausführlich zu quatschen, also haben wir beschlossen, dass wir uns 2018 zu einem persönlichen #traveldogcamp treffen wollen. Und das hat tatsächlich geklappt. Vier Tage Kaprun Anfang November. Und gewohnt haben wir im sehr hundefreundlichen Alpenhaus Kaprun.

Ab in die Nocky Mountains – ein Tag auf der Nockalmstraße

Was tun, wenn ihr nur ein paar Tage im Kärntner Biosphärenpark Nockberge seid, möglichst viel sehen wollt, aber auch dem Laufdrang eurer Vierbeiner entsprechen möchtet? Dann empfehle ich euch, die „Nocky Mountains“ über die Nockalmstraße zu erkunden. Ich habe das Ende September gemacht, als ich – zusammen mit Dayo und Suri – ein paar sehr schöne (und sehr luxuriöse) Tage im Almdorf Seinerzeit verbracht habe.

Das Almdorf Seinerzeit – Luxus in den Nockbergen

Werbung — An einem schönen Sommertag flatterte eine Einladung in meine Mailbox. Das Almdorf Seinerzeit in Kärnten lud mich und vor allem Dayo und Suri ein, im Rahmen von zwei Nächten zu testen, wie hundefreundlich das 5-Sterne-Hoteldorf in den österreichischen Nockbergen ist. Aber fast 800 Kilometer Anreise – das ist schon ein Stiefel. Und lohnt sich natürlich ganz und gar nicht für zwei Tage. Je mehr ich mich aber über das Almdorf informierte, um so mehr gefiel es mir und umso mehr wollte ich dorthin. Und in Kärnten war ich das letzte Mal als Kind. Heißt es außerdem nicht irgendwo „man muss auch gönnen können (vor allem sich selbst … 😉 …)?“ Also habe ich die Einladung angenommen und auf eigene Kosten um zwei weitere Nächte verlängert.  

Wandern im Gasteinertal – entlang der Himmelwand nach Prossau

Auch wenn heute Morgen die Temperaturen im südlichen Westerwald knapp unter 0° Grad lagen, ist der Winter nun wohl endgültig vorbei. Doch bevor es so richtig warm wird, entführe ich euch heute nochmals ins Gasteinertal, wo wir Anfang Dezember für eine Woche zum Winterwandern waren. Unsere kilometermäßig längste Wanderung haben wir durch das Kötschachtal unternommen.

Bad Gastein – zwischen Aufbruch, Charme und Verfall

Die erste Dezemberwoche 2016 haben wir im Gasteinertal verbracht. Wir waren dort in Sachen „Winterwandern“ unterwegs und haben auch Bekanntschaft mit einer Diva aus längst vergangenen Zeiten gemacht. Damit meine ich den Kur- und Wintersportort Bad Gastein, der seine glanzvollsten Zeiten Ende des 19. Jahrhunderts hatte, in den 1970iger und 1980iger Jahren ein wenig den Anschluss verlor und heute wieder viel Charme und Aufbruchstimmung vermittelt. Neugierig war ich schon auf den Ort, über den so viel Widersprüchliches zu hören ist und der sich selbst als das „Monte Carlo der Alpen“ bezeichnet.