Alle Artikel mit dem Schlagwort: Hessen

Von Waschbären, Klimaanlagen und anderen Dingen - das Maritim Badehotel Bad Wildungen

Von Waschbären, Klimaanlagen und anderen Dingen – das Maritim Badehotel Bad Wildungen

Seit mehreren Jahren sind wir immer am letzten Juli-Wochenende zu Gast im Maritim Badehotel Bad Wildungen. Denn dann findet dort das große Show-Wochenende unseres Hundezuchtvereins statt, das in der Rhodesian Ridgeback-Szene als echtes Highlight gilt. In der traumhaften Kulisse des Bad Wildunger Kurparks treffen sich Jahr für Jahr Gleichgesinnte, um die (ebenfalls traumhaften) Hunde zu präsentieren und den neuesten Tratsch und Klatsch auszutauschen. Ein Großteil dieser Veranstaltungsteilnehmer wohnt dann natürlich auch in dem 4-Sterne-Hotel, das im längsten Kurpark Europas liegt. So auch wir! Und das zum vierten Mal in Folge. Bei der Reservierung bat ich daher darum, dass wir gerne das Zimmer 184 buchen möchten. Das hat tadellos funktioniert (die Dame am Telefon war sehr, sehr freundlich und hat unsere Daten aus den vergangenen Jahren ruckzuck „auf dem Schirm“ gehabt). Zimmer 184 gehört zur Comfort-Kategorie und ist damit um 10 Euro teurer als die sogenannten Classic-Zimmer. Dafür ist etwas mehr Platz vorhanden und – in diesem Jahr ganz besonders wichtig – verfügt es über eine Klimaanlage! Im Hotel befindet sich auch das über die Grenzen von Bad Wildungen hinaus bekannte „Vierbeiner-Reha-Zentrum“, …

Wie aus einem roten Reh eine Wildkatze wird ...

Wie aus einem roten Reh eine Wildkatze wird …

Wie die meisten meiner Leser/innen in einigen Posts bereits gemerkt haben, habe ich einen starken Hang zur Geschichte und freue mich immer, wenn ich Ausflüge, Spaziergänge oder Wanderungen mit geschichtsträchtigen Fakten würzen kann. So sollte es auch bei unserer letzten Wanderung sein. Im Internet hatte ich eine rund acht Kilometer lange Wanderung unter dem Motto „Zwei Türme und die halbe Wetterau“ gefunden. Wir müssen eigentlich nur der Markierung „Rotes Reh“ folgen, dann geht es zu einem rekonstruierten Römerturm und zu den Resten eines Kastells. Da wir ja nur bis nach Bad Nauheim fahren – das ist ungefähr 10 Minuten von unserem Zuhause entfernt – verzichten wir auf Wanderkarten und dergleichen. Schließlich wandern wir ja direkt vor der Haustüre – da kennt man sich schließlich aus … ;-). Und es fängt auch alles ganz wie in der Beschreibung angegeben an. Auf der B3A nach Bad Nauheim, vorbei am Waldstadion, die A5 unterqueren und dann auf der breiten Panzerstraße bis zum Wanderparkplatz. Bis vor wenigen Jahren haben hier die US-Streitkräfte für den Ernstfall geübt und dabei große Wunden in diesen Teil …

Expedition nach Hessisch-Sibirien

Expedition nach Hessisch-Sibirien

Vor kurzem mailte mich eine Bekannte an – eine eifrige Leserin meines Blogs – und lud uns ein, einen Ausflug ins hessische Hinterland zu machen. „Hier bei uns in Hessisch-Sibirien können wir auch ganz wunderbar wandern!“  Gesagt – getan! Nach fast 14-tägigem Dauerregen nutzen wir den ersten schönen Frühlingstag, programmieren unser Navigationsgerät, packen Dayo und Suri ein und starten unsere Expedition ins unbekannte Hessenland. Zunächst stellen wir aber fest, dass Bad Endbach – unser Zielpunkt – an sich nur knappe 70 Kilometer von uns entfernt ist. Etwas verwundert registrieren wir allerdings, dass sich die Anfahrtszeit auf knapp 1,5 Stunden beläuft … nun ja … keine Ahnung was oder wo Bad Endbach ist … irgendwo im Kreis Marburg-Biedenkopf – eben in Hessisch Sibirien!! Ausnahmsweise verlassen wir uns mal auf unser Navigationssystem und wundern uns des Öfteren – denn natürlich kennen wir die ungefähre Richtung –  dass unser Navi mit uns in eine ganz andere Richtung fährt (abends stellt Thomas fest – dass wir tatsächlich kilometermässig den kürzesten Weg gefahren sind … allerdings nicht von der Zeit her … und wäre da nicht die Umleitung gewesen). …

Rheingau und Taunus auf die Schnelle

Rheingau und Taunus auf die Schnelle

Natürlich sind der Rheingau und der Taunus viel zu schön und zu weitläufig, um mal schnell durchzuhuschen. Aber manchmal macht man es eben einfach. So geschehen am ersten Maiwochenende, das sich anfangs wettertechnisch nicht von seiner schönsten Seite zeigen wollte. Bei diesigem Wetter und mäßigen Temperaturen werden Dayo und Suri ins Auto gepackt. Dazu natürlich Wasser für unterwegs. Dann geht es los in Richtung Bingen, denn dort übernachten Freunde aus Norddeutschland, mit denen wir den Tag verbringen wollen. Nach der ausführlichen Begrüßung von Birgit und Hannes durch Dayo und Suri (nicht ohne Hintergedanken, denn natürlich gab es für jeden auch Leckerlis) geht es direkt auf die Autofähre, die uns über den Rhein nach Rüdesheim bringt. Die Überfahrt dauert ungefähr 10 bis 15 Minuten und schon befindet man sich in dem Ort, der im Sommer von Touristen aus aller Herren Länder geradezu überrannt wird. Birgit und Hannes waren am Anreiseabend bereits mit der Personenfähre unterwegs und haben Rüdesheim unsicher gemacht, dabei auch den Fabrikverkauf von Asbach Uralt leer gekauft und sich mit Weinbrandpralinen eingedeckt. Natürlich nicht zum Eigenverzehr, sondern für die Familie … ja klar … …

Mantrailing - Stadt, Land, ... ?

Mantrailing – Stadt, Land, … ?

Nein, nicht Stadt, Land, Fluss, sondern Stadt, Land und Skulpturen. Unser Maintrailing-Training findet diesmal in Eschborn (bei Frankfurt) statt, und wir treffen uns auf dem Parkplatz des Bürgerhauses. Auf den ersten Blick ist es erst einmal „nur“ Stadt um uns herum … aber ein paar Schritte weiter landen wir später direkt im Skulpturenpark der Stadt Eschborn, der auch einen tollen Blick auf die Skyline von Mainhattan bietet. Ich habe eine neue Kamera – deshalb sind die Foto noch nicht ganz so gut, und deshalb kann man jetzt den Frankfurter MesseTurm auch nur erahnen … 😉 Heute trainieren wir wieder in altbewährter Form – nämlich mit Margit, Thani und Enya. Und diesmal haben wir sogar zwei Suchpersonen dabei: Claudia (die mit ihren Hunden auch gerne mit dem Mantrailing anfangen möchte) und Elisabeth. Den Anfang macht Dayo, der allerdings erst einmal den Geruch von Thani und Enya in der Nase hat und sich nicht für seine eigentliche Aufgabe interessiert – nämlich:  Claudia zu finden. Endlich ist er auf der Spur, markiert hier, schnüffelt dort und arbeitet sich langsam in die richtige Richtung weiter. Aber irgendwie …