Werbung – GPS-Tracker für Hunde gehören für mich seit Jahren zur Grundausstattung. Nicht zuletzt, weil ein solches Gerät Raban schon einmal das Leben gerettet hat. Umso mehr freue ich mich, wenn ich hier auf meinem Blog neue Geräte zur professionellen Hundeortung vorstellen darf. Raban und Charly haben den Minifinder Rex und den Atto Pro ausprobiert.
Inhalt:
Raban testet den MiniFinder Atto Pro
Der Atto Pro ist ein klassischer GPS-Tracker, der in Größe und Gewicht mit vergleichbaren Produkten auf dem Markt mithalten kann. Also genau das, was ich mir für den Einsatz im Alltag mit Raban wünsche.

Das verspricht der Minifinder Atto Pro*)
- Kompakter und leichter GPS-Tracker für Hunde
- Robustes, wetterfestes Design (wasserfest nach IP67)
- Echtzeit-Ortung (jederzeit sehen, wo sich der Hund befindet)
- Einfache Befestigung am vorhandenen Halsband
- Ortung und Tracking über die MiniFinder Live App
- Unbegrenzte Reichweite
- Akku-Laufzeit bei aktivem Trackingmodus etwa 35 Stunden
- Fluchtalarm
*) Quelle: MiniFinder
Der GPS-Tracker kommt natürlich mit einer passenden Smartphone-App. Denn ohne sie wäre die Echtzeit-Ortung gar nicht möglich.
Der MiniFinder Atto Pro in Rabans Alltag

Der Atto Pro kommt in einer schlichten, aber hochwertig wirkenden schwarzen Box daher. Darin enthalten sind der GPS-Tracker selbst, ein magnetisches Ladekabel, ein Netzadapter sowie ein QR-Code, der direkt zur Gebrauchsanweisung führt.
Die Inbetriebnahme
Um das Gerät in Betrieb zu nehmen, muss zunächst die MiniFinder Live-App auf das Smartphone geladen werden. Dann wird ein eigenes Konto angelegt. Dafür reicht die Eingabe der E-Mail-Adresse und eines Passworts.
Anschließend wird der Tracker in der App hinzugefügt, entweder automatisch per Bluetooth oder manuell über die Geräte-ID. Im nächsten Schritt wählt man ein passendes Abonnement aus und vergibt einen Namen für das Gerät. Ich hatte das Ganze in wenigen Minuten erledigt (ohne Hilfe des reizenden Gemahls …).



Befestigung des Trackers am Halsband
Der Atto Pro wird direkt am Halsband befestigt, indem dieses durch die Ösen am Gerät gezogen wird. Das funktioniert allerdings nur mit schmaleren Halsbändern. Raban trägt als ausgewachsener Rhodesian Ridgeback ein breiteres Zugstopp-Halsband. Da war also schnell klar: keine Chance, den Tracker daran zu befestigen.

Praktischerweise bietet MiniFinder auch ein passendes Halsband in Signalfarbe Orange an. Es kommt in Einheitsgröße und lässt sich individuell an den Halsumfang anpassen. Bei kleineren Hunden kann es einfach entsprechend gekürzt werden. Das Halsband macht einen robusten und zweckmäßigen Eindruck.
Für meinen Geschmack ist das Material allerdings recht fest und steif, sodass ich es nicht dauerhaft, also Tag und Nacht, am Hund lassen würde. Der Vorteil ist aber: Der Atto Pro hält so auf jeden Fall und kann nicht verloren gehen.
Die Funktionen des Atto Pro im Alltag
Der MiniFinder Atto Pro bringt eine ganze Reihe an Funktionen mit, die sich im Alltag natürlich erst einmal beweisen müssen. Schließlich kommt es nicht nur darauf an, dass alles funktioniert, sondern auch darauf, ob es wirklich praktisch ist.
Genau das habe ich mir im Alltag mit Raban genau angeschaut, und zwar draußen im Wald und auf den Feldern während unserer ganz normalen Spaziergänge. Denn im Fall eines Falles brauche ich genau dann die passgenauen Funktionen:
- Über die App lässt sich jederzeit die aktuelle Position von Raban in Echtzeit auf der Karte verfolgen. Zusätzlich kann man sich auch den Bewegungsverlauf anzeigen lassen und so nachvollziehen, wo der Vierbeiner unterwegs war.
👉 Stimmt! Das funktioniert tadellos, schnell und exakt. Und das, obwohl ich hier mit meinem Vodafone-Netz keinen guten Empfang habe. Top!
- Je nach Bedarf lässt sich einstellen, in welchen Intervallen der Tracker seine Position sendet, entweder für eine besonders genaue Ortung oder mit Blick auf eine längere Akkulaufzeit. Für noch mehr Präzision gibt es zudem einen Live-Tracking-Modus.
👉 Stimmt! Das Live-Tracking ist für mich tatsächlich die wichtigste Funktion. Er zeigt mir nicht nur, wo sich Raban befindet, sondern auch, in welche Richtung er unterwegs ist (gerade dann, wenn er mal wieder eigene Pläne hat). Und genau das gibt mir die Sicherheit, jederzeit zu wissen, wo er ist.



Ich muss an dieser Stelle allerdings zugeben, dass ich den Atto Pro nicht im kompletten Freilauf mit Raban getestet habe. Hier in der Region sind einfach extrem viele Rehe unterwegs. Dazu kommt Rabans ausgeprägtes Jagdinteresse – er sieht alles, hört alles und riecht sowieso alles – und aktuell ist zudem noch Brut- und Setzzeit.
Gerade vor diesem Hintergrund war es mir wichtig, kein unnötiges Risiko einzugehen. Trotz GPS-Tracker. Entsprechend bleibt er momentan konsequent an der Leine.
Das Live-Tracking habe ich natürlich trotzdem ausprobiert – unter anderem im Rahmen mehrerer „Bleib“-Übungen, bei denen ich mich Stück für Stück von Raban entfernt habe. Dabei konnte ich gut nachvollziehen, wie präzise die Positionsanzeige ist und wie schnell die Aktualisierung erfolgt. Gerade die Kombination aus Standort und Bewegungsrichtung fand ich dabei besonders hilfreich.
Weitere sinnvolle Zusatzfunktionen
Darüber hinaus verfügt der Atto Pro über verschiedene Sicherheitsfunktionen: So können zum Beispiel Geofences – zum Beispiel rund um das Zuhause – eingerichtet werden, die eine Benachrichtigung auslösen, wenn der Hund einen bestimmten Bereich verlässt oder betritt.

Auch Warnmeldungen, etwa bei niedrigem Akkustand, lassen sich aktivieren. Praktisch ist außerdem die Möglichkeit, die Position des Hundes direkt mit anderen Personen in der App zu teilen. So können der reizende Gemahl oder andere Familienmitglieder in Echtzeit sehen, wo Raban gerade unterwegs ist. Voraussetzung dafür ist allerdings die Premium-Version für das GPS-Abo (siehe Kosten).
Fazit zum Minifinder Atto Pro
Der MiniFinder Atto Pro ist ein GPS-Tracker, der ohne viel Schnickschnack auskommt und genau das tut, was er soll. Für mich ist das ein großer Pluspunkt.

Besonders überzeugt hat mich – wie schon beschrieben – das Live-Tracking. In Kombination mit der wirklich guten Genauigkeit und der nahezu verzögerungsfreien Anzeige hatte ich jederzeit ein sehr sicheres Gefühl. Auch die Akkulaufzeit ist absolut alltagstauglich und sorgt dafür, dass man sich nicht ständig Gedanken ums Aufladen machen muss.
Sollte Raban also doch einmal – aus welchen Gründen auch immer – beschließen, eigene Wege zu gehen, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich ihn dank des Trackers schnell wiederfinden würde.
Was mir ebenfalls gefallen hat: Der Atto Pro konzentriert sich auf das Wesentlich. Keine Spielereien, keine überladenen Zusatzfunktionen. Einfach zuverlässige Ortung. Na ja, ein kleines, witziges Gimmick gibt es dann doch: Man kann sich den Verlauf eines Spaziergangs oder einer Wanderung als kleines Video anschauen. Das ist schon ganz nett, auch wenn es für mich eher ein Bonus als ein echtes Must-have ist.

Wer allerdings gerne Statistiken auswertet, wissen möchte, wie lange der Hund geschlafen hat, wie viele Bewegungsminuten er gesammelt hat oder wie er sich im Vergleich zu anderen Hunden schlägt, wird hier nicht fündig. Auf solche Features wurde bewusst verzichtet.
Für mich ist das in Ordnung. Denn am Ende zählt vor allem eines: Der Atto Pro funktioniert zuverlässig. Und genau das tut er.
Was kostet der MiniFinder Atto Pro?
So wie deutsche Qualität hat auch schwedische Qualität ihren Preis. Der MiniFinder Atto Pro kostet 119 Euro und liegt damit deutlich über vielen anderen GPS-Trackern für Hunde.

Hinzu kommen die Kosten für das GPS-Abonnement: Die Basis-Version ist als Jahresabo für 84 Euro erhältlich. Die Premium-Version kostet 108 Euro pro Jahr und bietet Zugriff auf alle Funktionen, wie zum Beispiel die Geräte- und Standortfreigabe sowie die Speicherung des Positionsverlaufs für ein Jahr. Preislich bewegt sich MiniFinder damit in etwa auf dem Niveau vergleichbarer Anbieter.
Wer zusätzlich das passende Halsband bestellen möchte, zahlt dafür 19 Euro.
Ganz günstig ist das Gesamtpaket also nicht. Wenn man jedoch Wert auf eine zuverlässige Ortung und solide Verarbeitung liegt, relativiert sich der Preis aus meiner Sicht zumindest ein Stück weit.
Der MiniFinder Rex für Charly
Der MiniFinder Rex ist KEIN klassischer GPS-Tracker für die Hundeortung im Alltag. Er wurde speziell für den Einsatz bei Jagdhunden entwickelt. Also für ausgebildete Hunde, die tatsächlich zur Jagd geführt werden. Und eher nicht für Hunde wie Charly oder Raban, die hin und wieder draußen gerne ihre eigenen Ideen entwickeln … 😉.
Der reizende Gemahl und ich sind keine Jäger, auch wenn wir der Jagd durchaus positiv gegenüberstehen. Meine Wurzeln liegen schließlich in einer Försterfamilie, und ich finde, es gibt kaum besseres Fleisch als Wildbret. Die Einstellung passt also. Aber macht uns das automatisch zu geeigneten Testern für einen hochspezialisierten GPS-Tracker?

Um ehrlich zu sein: eigentlich nicht. Umso mehr habe ich mich gefreut – und es auch ein bisschen als Kompliment verstanden -, dass MiniFinder mir diesen Test überhaupt zutraut. Denn auch ohne jagdlichen Hintergrund lassen sich viele Funktionen des MiniFinder Rex im Alltag gut ausprobieren.
Und wer weiß: Vielleicht gibt es ja unter meinen Leserinnen und Lesern den ein oder anderen, der tatsächlich mit Hund auf die Jagd geht. Für genau diese dürfte der Test besonders spannend sein.
Das verspricht der MiniFinder Rex*)
- Präzise Hundeortung in Echtzeit (Updates alle fünf Sekunden)
- Zuverlässige GPS-Technologie
- Geeignet zum Einsatz in anspruchsvollem Gelände und auf große Distanzen
- Robustes, wetterfestes Gehäuse (wasserfest nach IPX7)
- Gewicht von ca. 100 Gramm
- Integriertes LED-Licht mit bis zu 200 Meter Sichtbarkeit
- Lange Akkulaufzeit für längere Einsätze (bis zu 100 Stunden bei aktiver Nutzung)
- Integrierte Zwei-Wege-Kommunikation
- Möglichkeit, Umgebungsgeräusche live mitzuhören
- Direkte Ansprache des Hundes aus der Ferne
- Verbesserte Interaktion zwischen Mensch und Hund während der Jagd
Zum MiniFinder Rex gehört auch die passende Smartphone-App „Hunter“. Hier kannst du jederzeit sehen, wo sich dein Hund gerade befindet, eigene Jagdgebiete definieren und Jagden – auch gemeinsam mit anderen – planen und koordinieren.
*) Quelle: MiniFinder
Der MiniFinder Rex in Charlys Alltag
Der reizende Gemahl war beim Auspacken natürlich mit dabei und sofort angetan vom MiniFinder Rex, der deutlich größer und robuster wirkt als viele andere GPS-Tracker auf dem Markt. Für ihn stand schnell fest, wer den Härtetest übernehmen soll: Charly. Und da war er auch nicht mehr umzustimmen.

Ich gebe gerne zu, dass ich mit dem GPS-Tracker für Jagdhunde technisch gesehen ein wenig überfordert war. Geduld gehört nicht unbedingt zu meinen größten Stärken, und stundenlang in Gebrauchsanweisungen oder Handbüchern zu lesen, ist auch nicht so meins.
Aber der reizende Gemahl liebt genau das. Also war ziemlich schnell klar, wer sich darum kümmern darf.
Nomen est Omen – Rex, die Königsklasse für den Jagdbereich
Im MiniFinder Rex finden sich die grundlegenden Funktionen des Atto Pro wieder. Aber damit hört es hier noch lange nicht auf. Denn dieser GPS-Tracker für Jagdhunde hat es technisch wirklich in sich.

Funktionen in der Hunter App
Das Ganze ist übersichtlich gelöst und reduziert die Verwechslungsgefahr auch in der „Hitze des Gefechts“ deutlich. Dafür gibt es definitiv einen Daumen nach oben.
Das jagdliche Menü wird über den Klick auf den Hundekopf am rechten Bildschirmrand geöffnet. In der ersten Zeile werden direkt die wichtigsten Informationen angezeigt: Akkustand in Prozent, Signalstärke, Geschwindigkeit des Hundes, Entfernung zur Bezugsperson sowie Bellungen pro Minute.
In der darunterliegenden Zeile folgen – übersichtlich dargestellt mit klaren Piktogrammen – die weiteren Funktionen:
- Positionsortung Hund in welchen Zeitabständen
- Zwei-Wege-Kommunikation mit Hund (im Grunde wie ein Telefonat)
- Taste mit 7 verschiedenen Vibrationssignalen am Tracker, auf die der Hund konditioniert werden kann (gefällt dem reizenden Gemahl besonders gut 😉)
- Taschenlampensymbol mit vier Optionen „SOS-Blinken“, 8-Sek-Licht, 4-Sek-Licht, Dauerlicht
- Tonsignal senden
Alle Funktionen sind übersichtlich aufgebaut, intuitiv bedienbar und auch in diesem Bereich ohne große Verwechslungsgefahr erreichbar. Gerade im „Jagdfieber“ dürfte das ein entscheidender Vorteil sein, um Fehlbedienungen zu vermeiden. Daumen hoch dafür.
Über das Icon „Hund“ lassen sich zahlreiche jagdliche Zusatzfunktionen abrufen. So kann beispielsweise ein detaillierter Jagdbericht erstellt werden, der nicht nur den genauen Verlauf der Strecke zeigt, sondern auch dokumentiert, wann der Hund jagend gebellt oder beim Stellen der Beute Laut gegeben hat.



Darüber hinaus können verschiedene Parameter wie Arbeitsgeschwindigkeit, Entfernung zur Bezugsperson, Laufrichtung sowie die Bellungen pro Minute ausgewertet werden.
Auch die Empfindlichkeit der Bellererkennung lässt sich individuell anpassen, ebenso wie die Farbe der digitalen Hundespur im Revier. Das ist besonders praktisch, wenn man mehrere Einsätze im gleichen Gebiet miteinander vergleichen möchte.
So kann der Hundeführer bzw. die Hundeführerin den Hund sehr präzise nachvollziehen. Eine Funktion, die ich (der reizende Gemahl) in dieser Form bei keinem anderen Tracker kenne. Dafür gibt es definitiv noch einmal den Daumen nach oben.
Organisation von Jagden
Da sich die App in erster Linie an Jägerinnen und Jäger richtet, bringt sie einen umfangreichen Funktionsbereich zur Organisation von Jagden mit. So lassen sich Jagdteams direkt in der App zusammenstellen, digital einladen und im Kalender organisieren – entweder per E-Mail über das Untermenü „Jagdteams“ oder über das eigene Telefonbuch. Zu- und Absagen werden automatisch zurückgemeldet.

Für die Kommunikation stehen verschiedene Chat-Funktionen zur Verfügung: Teamchat, Einzelchat, Gruppenchat oder ein Chat mit allen Kontakten. Das ist besonders praktisch für schnelle und lautlose Absprachen im Revier. Vorausgesetzt, der Handyempfang spielt mit.
Zur Vorbereitung einer Jagd können potenzielle Jagdgebiete direkt in der App auf der Karte markiert werden. Dazu setzt man einfach die Eckpunkte per Touch, die automatisch miteinander verbunden werden. Mit dem letzten Klick auf den Ausgangspunkt wird das Gebiet geschlossen. Auf diese Weise lassen sich auch mehrere Jagdgebiete einfach erfassen und verwalten.
Ein wichtiger Punkt: Die Jagd-App kann von allen Teilnehmenden kostenlos heruntergeladen und genutzt werden. Das macht das System auch für größere Jagdteams interessant, da – abgesehen vom Tracker selbst und dem GPS-Abonnement – keine weiteren oder versteckten Kosten entstehen.
Hinterlegung von Wildsichtungen, Wechsel und mehr
Innerhalb dieser Gebiete können über sogenannte Tags zusätzliche Informationen hinterlegt werden, etwa eigene Standorte, Wildsichtungen, Wechsel, Tränken oder andere relevante Punkte. Die Auswahl erfolgt bequem über eine Liste mit zahlreichen Optionen, die inklusive Positionsdaten gespeichert werden.
In unserem Test gab es hier noch einen kleinen Bug, durch den sich nicht alle Optionen auswählen ließen. Grundsätzlich ist das aber eine sehr praktische Funktion, um Positionen schnell zu markieren und später wiederzufinden.
Teilnehmende können den angelegten Jagdgebieten anschließend unkompliziert zugeordnet werden. Wer nicht per E-Mail oder Telefonbuch erfasst ist, kann auch vor Ort per QR-Code dem Jagdteam beitreten. Sind die Teams einmal angelegt, können die Teilnehmenden – sofern sie es freigeben – ihren Standort in Echtzeit miteinander teilen. Gerade unter Sicherheitsaspekten ist das eine sehr sinnvolle Funktion.
Für mich (den reizenden Gemahl) als Nicht-Jäger wirkt das Ganze ziemlich durchdacht und fast schon beeindruckend umfangreich. Gleichzeitig ist das natürlich auch so speziell, dass viele dieser Funktionen im Alltag mit Hund gar nicht zum Einsatz kommen.
Fazit zum MiniFinder Rex

Der reizende Gemahl war ehrlich gesagt überrascht, wie viel sich hinter der App verbirgt. Im Grunde hat man hier ein komplettes „Jäger-Büro“ in der Hosentasche, das es dem Veranstalter oder der Veranstalterin und auch allen Teilnehmenden deutlich erleichtert, miteinander zu kommunizieren und den organisatorischen Aufwand rund um eine Jagd zu koordinieren. Vieles läuft strukturiert, nachvollziehbar und vor allem unkompliziert ab.
Unterm Strich: Für Jägerinnen und Jäger ein durchdachtes und leistungsstarkes System! Für den klassischen Hundealltag dagegen deutlich mehr, als man eigentlich braucht.
Das kostet der MiniFinder Rex
Der MiniFinder Rex kostet 499 Euro. Das ist natürlich eine echte Hausnummer und schon sehr, sehr ambitioniert. Betrachtet man jedoch den großen Funktionsumfang, insbesondere die vielen Zusatzfunktionen in der App, die von allen Jagdteilnehmenden ohne zusätzliche Kosten genutzt werden können, relativiert Sicht das ein Stück weit.

Hinzu kommen die Kosten für das GPS-Abonnement, das bei 69 Euro pro Jahr liegt. Dafür stehen alle Funktionen uneingeschränkt zur Verfügung, inklusive eines priorisierten Support-Services. Im Vergleich zu anderen Anbietern ist das Abo damit sogar eher günstig.
Das sorgt dafür, dass sich alle Beteiligten stärker auf das Wesentliche konzentrieren können. Nämlich die Jagd selbst. Für den „normalen“ Hundealltag ist dieses Gesamtpaket allerdings ganz klar überdimensioniert. Wer seinen Hund einfach nur zuverlässig orten möchte, wird viele der Funktionen nicht nutzen.
Fazit: MiniFinder Rex vs. Atto Pro
Der MiniFinder Rex und der Atto Pro verfolgen zwei ganz unterschiedliche Ansätze.

Der MiniFinder Rex ist ein hochspezialisierter GPS-Tracker für den jagdlichen Einsatz. In Kombination mit der App entsteht ein umfassendes System, das weit über die reine professionelle Hundeortung hinausgeht und nahezu die komplette Organisation einer Jagd abbildet. Für Jägerinnen und Jäger ist das ein echtes Profi-Tool mit beeindruckendem Funktionsumfang.
Der MiniFinder Atto Pro hingegen konzentriert sich auf das Wesentliche: zuverlässige Ortung ohne viel Schnickschnack. Er ist deutlich alltagstauglicher, einfacher zu bedienen und bietet genau die Funktionen, die man als Hundemensch wirklich braucht. Allen voran ein präzises Live-Tracking und eine gute Akkulaufzeit.
Wer oder was ist MiniFinder?
MiniFinder ist ein schwedisches Unternehmen, dass sich auf GPS-Ortungslösungen spezialisiert hat. Ursprünglich kommen die Geräte eher aus dem professionellen Bereich. Sie werden beispielsweise in der Betreuung als Notrufsystem verwendet, kommen aber auch bei Diebstahlschutz, zur Frachtverfolgung und beim Fuhrparkmanagement zu Einsatz.
In den letzten Jahren hat das Unternehmen sein Sortiment erweitert und bietet inzwischen auch GPS-Tracker zur professionellen Hundeortung an. Der Fokus liegt dabei – nach eigenen Aussagen – auf zuverlässiger Ortung, einfacher Handhabung und robusten Geräten.
Was mir positiv aufgefallen ist: Der Kundenservice von MiniFinder ist werktags per Telefon (!), E-Mail oder Chat erreichbar und bietet persönliche, lösungsorientierte Unterstützung. Also genau das, was man sich wünscht, wenn es doch einmal Fragen gibt.
Mit Produkten aus Skandinavien habe ich bislang fast durchweg sehr gute Erfahrungen gemacht. Vor allem, wenn es um Qualität und Zuverlässigkeit geht. Und wie eingangs schon erwähnt, vertraue ich seit Jahren auf GPS-Tracker für Hunde. Diese Kombination hat mich daher natürlich besonders neugierig auf die Produkte von MiniFinder gemacht.
Umso überraschter war ich, als nach meiner Zusage für einen ausführlichen Produkttest nicht nur ein, sondern gleich zwei Geräte bei mir ankamen: der MiniFinder Rex und der Atto Pro. Dafür sage ich: Vielen Dank!

