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Schlossurlaub in Mecklenburg-Vorpommern - da will ich hin ...

Schlossurlaub in Mecklenburg-Vorpommern – Hunde auf dem Golfplatz

In meinem Blogbeitrag über das Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee habe ich erwähnt, dass man auf die Golfplätze des Landes Fleesensee – es sind derer fünf mit insgesamt 70 Löchern – keine Hunde mitnehmen darf. Das ist so nicht richtig, denn auf dem Axel Lange Generali Course sind Hunde zugelassen.

Radfahren, Wandern, Golfen ... Foto: Radisson Blu Resort Schlosshotel Fleesensee

Radfahren, Wandern, Golfen …
Foto: Radisson Blu Resort Schlosshotel Fleesensee

Auf dem rund 4,3 Kilometer langem Golf Course dürfen Hunde ihre Zweibeiner für eine Greenfee in Höhe von fünf Euro begleiten. Dabei gilt:

  • Pro Spielergruppe darf nur ein Hund mitgeführt werden (was ein Glück, dass ich kein Golf spiele, denn ich habe ja zwei Hunde … ;-))
  • Bei Turnieren ist die Begleitung von Hunden nicht erlaubt.
  • Hunde sind grundsätzlich an der Leine zu führen.
  • Für Schäden, die durch den Vierbeiner verursacht werden, auch Verletzungen gegen Dritte, haftet der Hundehalter.
  • Der Hundehalter haftet für Verletzungen an seinem Hund, die durch andere (z.B. fliegende Golfbälle) oder Platzgegebenheiten auftreten.
  • Hinterlassenschaften des Hundes sind zu entfernen (entsprechende Hygienebeutel sind mitzuführen und zu gebrauchen).
  • Spieler mit Hund müssen sich bitte im Spielbetrieb integrieren und haben sich vor allem dem Spieltempo anzupassen.

Also, wer mit seinem Hund golfen gehen möchte, der kann das auch bequem vom Hotel aus tun und muss nicht erst woanders hinfahren! Informationen zu den Golfplätzen und entsprechenden Golfarrangements gibt es hier.

Mantrailing - endlich ohne Jacke!

Mantrailing – endlich ohne Jacke!

Kaum zu glauben, aber wahr: Zum Mantrailing-Training scheint die Sonne vom strahlendblauen Himmel, und alle Teilnehmer sind sommerlich gekleidet! Getrailt wird dieses Mal im Frankfurter Rebstockpark unweit des Messegeländes. Der Rebstockpark ist ein 75.000 Quadratmeter großer Landschaftspark mit allem drum und dran, und sobald sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen, wird hier fleißig gegrillt, gesonnt, gespielt oder einfach nur entspannt.

Selma, Hunter und die dazugehörigen Zweibeiner

Selma, Hunter und die dazugehörigen Zweibeiner

Heute trainieren wir mit Hunter sowie Selma und deren Zweibeinern. Für mich sind die Bedingungen etwas erschwert, weil ich zwei Hunde habe und nur ein Frauchen bin. Aber die Temperaturen lassen es auf keinen Fall zu, dass einer der Vierbeiner im Auto warten könnte. Ich habe vorher auch nicht weiter darüber nachgedacht, sonst hätte ich auch einen Rucksack mitgenommen, in dem ich Leinen, Leckerlis, Geschirre etc. bequem hätte verstauen können. Na ja, nun schleppe ich alles in einer Tasche mit, die mir dauernd von der Schulter rutscht.

Die erste Suche beginnt mit Suri: vom Parkplatz ein Stück an der Straße entlang, dann links durch einen kleinen Baumbestand in den Park hinein. Suri ist zwar durch die vielen neuen Gerüche und Geräusche etwas abgelenkt, findet aber die Suchperson ohne Problem. Weiter geht es mit der niedlichen Hündin Selma. Sie ist schon ziemlich professionell unterwegs und bekommt eine etwas längere und schwierigere Strecke.

Selma wartet darauf, dass es losgeht

Selma wartet darauf, dass es losgeht

Da im Park relativ viele Menschen unterwegs sind, gibt Miriam noch schmunzelnd den Hinweis, dass wir unsere Hunde bitte nicht unbedingt zu am Boden liegenden Personen laufen lassen sollen. Man könne auch mit einem Abstand von 10 Metern erkennen, dass es sich da nicht um die Suchperson handele … 😉 … und los geht es für Selma.

Dayo wundert sich über Selmas Zielstrebigkeit

Dayo wundert sich über Selmas Zielstrebigkeit

Die nicht-trailende Gruppe samt Vierbeinern folgt Selma und ihrem Frauchen in einem angemessenen Abstand bis die Suchperson gefunden ist und Selma dafür ausgiebig gelobt und belohnt wird.

Belohnung für Selma

Belohnung für Selma

Nun ist Dayo an der Reihe. Er soll nach dem Freund von Hunters Frauchen suchen (ja, immer wenn ich mit einer neuen Gruppe trainiere, kann ich mir meistens die Namen der Zweibeiner nicht merken …). Mein Bär legt von Anfang an ein ziemlich gutes Tempo vor, so dass ich nach den ersten Metern schon in Schweiß gebadet bin …

Der kleine See im Rebstockpark

Der kleine See im Rebstockpark

Es geht am See vorbei. Als ob Dayo meinen letzten Blogbeitrag gelesen hat, in dem ich Suri als „Klassenbeste“ lobte, ist er für seine Verhältnisse extrem zielorientiert. Obwohl uns wirklich viele Menschen – fahrradfahrend, joggend und mit Kinderwagen bemannt – begegnen, findet er an jeder Abzweigung gleich den richtigen Weg und letztendlich auch die Suchperson, die sich hinter einem Baum versteckt hat.

"Heute bin ich doch toll, oder?"

„Heute bin ich doch toll, oder?“

Jetzt darf der achtjährige Rüde Hunter zeigen, was er kann. Bis sich seine Suchperson versteckt hat, nimmt er rasch noch ein kurzes Bad im See.

Warten auf den Startschuss

Warten auf den Startschuss

Soweit ich das erkennen kann, ist Hunter ganz schön schnell unterwegs. Zwar lässt er sich hin und wieder zwar ablenken – auf einmal marschiert ein freilaufender Hund durch die Gegend -, aber auch er findet gekonnt und ziemlich schnell die vermisste Person. Nun kommt für Suri die zweite Runde. Sie ist nimmt einen tiefen Zug aus der „Klamottentüte“ und dann? Ja, dann marschiert sie ziemlich demotiviert über die Wiese. Schnüffelt mal hier, schnüffelt mal dort. Weicht völlig von der Spur ab. Aber das stimmt wahrscheinlich nicht, denn sie hat eine neue Spur, die sie zu einer Baumgruppe führt. „Da sind bestimmt Kaninchen“, sagt die Hundephilosophin ganz philosophisch. Ich bemühe mich, Suri mit Gesten und nicht zu vielen Worten auf den rechten Weg zurückzubringen. Kurz: Suri schleppt sich mehr oder weniger bis zu dem Baum, auf dem die Suchperson sitzt. Erst nach Aufforderung lässt sie sich auch gnädig belohnen.

Kurze Pause

Kurze Pause

Jetzt sind Dayo und ich dran, um uns für Selma zu verstecken …

Durch diese hohle Gasse muss sie kommen

Durch diese hohle Gasse muss sie kommen

… und es dauert auch gar nicht lange, bis Selma uns gefunden hat und sich gierig auf ihre Wurstscheibe stürzt, wobei Dayo wiederum nicht versteht, warum er kein Scheibchen bekommt … 😉

Selma und Frauchen nach getaner Arbeit

Selma und Frauchen nach getaner Arbeit

Jetzt geht es für Dayo in die zweite Runde. Auch dieses Mal ist er beängstigend schnell und zielstrebig unterwegs. Ich stolpere allerdings einmal kurz und lasse dabei auch die Leine los, was dazu führt, dass Dayo die Zeit für gekommen hält, mal wieder flächendeckend zu suchen. Begeistert rast er los – eigentlich auch in die richtige Richtung, aber dann macht er einen Linksschwenk und ich rufe ihn. Im ersten Moment bin ich erleichtert, denn er hört und kommt zurück – denke ich jedenfalls. Kurz bevor er mich erreicht, biegt er nach rechts auf die Wiese ab, wo in geringer Entfernung ein Pärchen in inniger Umarmung auf der Wiese liegt. Mir schwant Übles – genau, Dayo rennt dorthin, stellt aber bei direktem Personenkontakt fest, dass es sich nicht um die Suchperson handelt. Das Pärchen ist erschrocken, aber schimpft Gott sei Dank nicht gleich los. Dayo ist ja auch schon wieder bei mir …

Belohnung für Dayo

Belohnung für Dayo

Jetzt geht es auch für Hunter in die letzte Runde. Ich verstecke mich mit Suri. Dayo bleibt beim Freund von Selmas Frauchen (und jammert fast die ganze Zeit).

... Hunter kann kommen ...

… Hunter kann kommen …

Ich habe mir richtig Mühe gegeben und bin im Zickzack durch die kleine Baumallee marschiert, bevor ich mich hinter einem Baum verstecke („Siehst Du den Baum ganz dahinten? Da müsstest Du eigentlich hinter passen.“ Zitatende von Miriam … ;-). Ich kann Hunter uns sein Frauchen kommen sehen, aber er läuft nicht im Zickzack um die Bäume, sondern mit hoch erhobener Nase ein paar Meter davon entfernt. Natürlich findet er mich auch ganz schnell hinter meinem Baum und schnappt sich (im wahrsten Sinne des Wortes) sein Belohnungswürstchen …

Wir sind alle ins Schwitzen gekommen … na ja, ich bin auf jeden Fall ins Schwitzen gekommen!! Den Hunden (bis auf Suri) hat es Spaß gemacht, und wir freuen uns schon auf das nächste Mantrailing.

Schlossurlaub in Mecklenburg-Vorpommern - da will ich hin ...

Schlossurlaub in Mecklenburg-Vorpommern – da will ich hin …

Als ich im März auf der ITB in Berlin war, sind mir ja ganz besonders positiv die Mitarbeiter vom Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee aufgefallen. Man versprach mir, sich bei mir zu melden, sobald spezielle Hotelarrangements für Reisende mit Hunden verfügbar seien. Und siehe da: Letzte Woche bekam ich eine nette E-Mail, dass es zwar noch keine speziellen Arrangements gibt, aber dass Hunde natürlich herzlich willkommen sind.

Schlossurlaub im Land Fleesensee Foto: Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee

Schlossurlaub im Land Fleesensee
Foto: Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee

Und ich muss natürlich ganz ehrlich gestehen, dass ein solch luxuriöser Schlossaufenthalt auf meiner Wunschliste direkt von 0 auf Platz 1 geschossen ist. Aber wo ist das Schloss Fleesensee eigentlich und was ist das Land Fleesensee? Das Land Fleesensee ist Deutschlands größte Ferien- und Freizeitanlage mit vier Hotels unterschiedlicher Kategorien. Sie befindet sich im schönen Mecklenburg-Vorpommern im Bereich der Mecklenburgischen Seenplatte.

Natur pur Foto: Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee

Natur pur
Foto: Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee

Das Schloss Fleesensee ist das frühere Schloss Blücher, das 1842 im Barockstil erbaut wurde, mitten in einem großen Schlosspark liegt und heute 178 Zimmer und Suiten beherbergt. Von hier aus lassen sich dann gut die Sehenswürdigkeiten der Gegend besuchen und erkunden – wie beispielsweise der Bärenpark Müritz. Das Freigehege bietet Bären aus schlechter Haltung ein tiergerechtes Zuhause. Derzeit leben auf den 16 Hektar 15 Braunbären, die man während einer Wanderung gut beobachten kann. Besonders erfreulich daran ist, dass auch Hunde mit in das Bärengehege genommen werden können. Dass die Vierbeiner an der Leine bleiben, versteht sich allerdings von selbst! Wandern, Fahrradfahren und Wassersport – das Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee bietet auch einen Hundestrand am Fleesensee an – für sportliche Hundebesitzer bleiben hier wohl fast keine Wünsche offen. Zwar ist es auf den Golfplätzen des Land Fleesensee nicht erlaubt, seinen vierbeinigen Freund mitzunehmen (soweit ich das jedenfalls recherchieren konnte), aber auf den  Golfplatz des Golfclubs Mecklenburg-Strelitz in Groß Nemerow dürfen die Hunde angeleint mit Frauchen und Herrchen ihre Runde ziehen.

Radfahren, Wandern, Golfen ... Foto: Radisson Blu Resort Schlosshotel Fleesensee

Radfahren, Wandern, Golfen …
Foto: Radisson Blu Resort Schlosshotel Fleesensee

Und so unerschwinglich wie viele jetzt glauben, ist das gar nicht. So bietet das Schloss Fleesensee beispielsweise das Arrangement „Schöne Momente an der Mecklenburgischen Seenplatte“ ab 139 Euro pro Person im Doppelzimmer an. Dieses Paket beinhaltet zwei Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstücksbuffet, ein Abendessen im Rahmen der Halbpension, ein Eintritt in die Wasser- und Saunawelt des Land Fleesensee SPA, eine 2-stündige Schifffahrt mit dem Dampfschiff „Europa“ auf der Müritz von Waren (hier habe ich allerdings nicht recherchiert, ob Hunde mit an Bord dürfen), eine Flasche Rotwein auf dem Zimmer zur Begrüßung und freies Parken in der Tiefgarage. Hunde kosten pro Nacht 15 Euro extra – die Zusatzkosten halten sich also absolut im Rahmen. Mit der Buchung des Hundetreatments erhält man ein Zimmer mit Parkterrasse, und für die Vierbeiner gibt es Hundefutter und Decke bzw. Körbchen zur Begrüßung. Wie bereits erwähnt, gibt es auch einen Hundestrand am Fleesensee. Außerdem vermittelt das Schlosshotel auch den Kontakt zu einem ortsansässigen Hundezentrum mit Hundeschule etc. In der nächsten Zeit sieht es leider nicht so aus, als ob ich es mitsamt meinem Anhang nach McPomm schaffen würde … aber wenn, dann gibt es auf jeden Fall einen „Persönlich getestet“ Bericht. Weitere Informationen: http://www.radissonblu.de/resort-fleesensee

Nisten oder nicht nisten - das ist hier die Frage!

Nisten oder nicht nisten – das ist hier die Frage!

In den vergangenen ein oder zwei Wochen sind bzw. waren hier fünf Störche unterwegs und versuchten ihre Claims abzustecken. Ein Storchenpaar nistet bereits auf der anderen Seite der Nidda – dort, wo sie auch im vergangenen Jahr bereits kleine Störche umhegt und umpflegt haben. Bleiben also drei übrig.

Herr Adebar auf Futtersuche

Herr Adebar auf Futtersuche

Während meiner mittäglichen Spaziergänge mit Suri und Dayo begegnen mir die schwarzweißen Gesellen im Moment tagtäglich. Die Herrschaften lassen sich absolut durch uns nicht stören, und auch meine Vierbeiner interessieren sich kaum für die stolzen Vögel. Seit ein paar Tagen sieht es nun so aus, als machten es sich Nummer 3 und Nummer 4 auf einem Horst diesseits der Nidda gemütlich. Wollen wir mal das Beste hoffen, denn in den vergangenen  Jahren stand dieser Standort schon öfter zur Diskussion. Letztendlich wurde der Nestplatz jedoch nie belegt.

0416 Storch 2

Herr Adebar Nummer 5 hat sich wohl (im wahrsten Sinne des Wortes) vom Acker gemacht … 😉 … es gibt aber anscheinend noch ein drittes Storchennest in direkter Nähe zu unseren Fischteichen, aber das ist nicht so ohne weiteres einsehbar … das wären ja dann drei Storchenpaare, die in unweit von Feld- und Betonwegen brüten würden.

Darüber hinaus lebt mittlerweile auch ein Bieber (mit Frau? Das weiß man nicht genau) in und an der Nidda (auf meinem Spazierabschnitt) …

Umgenagte Bäume überall

Umgenagte Bäume überall

Und Herr Bieber arbeitet sich tapfer durch alle Bäume! Im Moment liegt der Eingang zu seiner Bieberburg nach den Regenfällen der letzten Tage allerdings unter Wasser.

... vermutlich leider nicht der Bieber ...

… vermutlich leider nicht der Bieber …

Es schwimmt so allerlei in der Nidda herum – und das praktisch direkt an der Nidda-Radroute – Nutrias, Bieber und Bisamratten … ich fürchte auf dem Bild ist „nur“ eine Bisamratte zu sehen. Schau’n wir mal wie die Familienplanung all dieser Tiere weiter fortschreitet!

Mantrailing - Stadt, Land, ... ?

Mantrailing – Stadt, Land, … ?

Nein, nicht Stadt, Land, Fluss, sondern Stadt, Land und Skulpturen. Unser Maintrailing-Training findet diesmal in Eschborn (bei Frankfurt) statt, und wir treffen uns auf dem Parkplatz des Bürgerhauses. Auf den ersten Blick ist es erst einmal „nur“ Stadt um uns herum … aber ein paar Schritte weiter landen wir später direkt im Skulpturenpark der Stadt Eschborn, der auch einen tollen Blick auf die Skyline von Mainhattan bietet.

Skulpturenpark Eschborn

Skulpturenpark Eschborn

Ich habe eine neue Kamera – deshalb sind die Foto noch nicht ganz so gut, und deshalb kann man jetzt den Frankfurter MesseTurm auch nur erahnen … 😉

Heute trainieren wir wieder in altbewährter Form – nämlich mit Margit, Thani und Enya. Und diesmal haben wir sogar zwei Suchpersonen dabei: Claudia (die mit ihren Hunden auch gerne mit dem Mantrailing anfangen möchte) und Elisabeth.

Dayo hat jetzt erst einmal Thani und Enya erschnüffelt

Dayo hat jetzt erst einmal Thani und Enya erschnüffelt

Den Anfang macht Dayo, der allerdings erst einmal den Geruch von Thani und Enya in der Nase hat und sich nicht für seine eigentliche Aufgabe interessiert – nämlich:  Claudia zu finden. Endlich ist er auf der Spur, markiert hier, schnüffelt dort und arbeitet sich langsam in die richtige Richtung weiter. Aber irgendwie nicht wirklich konzentriert. Miriam beruhigt und meint, dass Dayo noch nicht ganz klar ist, dass er jetzt arbeiten soll. Immerhin überquert er die nächste Kreuzung und marschiert zielstrebig auf einen Spielplatz zu, wo an diesem Tag dank der Trockenheit Hochbetrieb herrscht. Das ist dann die falsche Richtung … die Hundephilosophin ruft uns zurück und fragt mich, wo ich meine, dass Dayo das letzte Mal die korrekte Spur in der Nase hatte … mhh … ehrlich gesagt? Eigentlich dachte ich, dass mein Hundemann die ganze Zeit „auf der Spur war“ …

Dayo hat Claudia endlich gefunden ...

Dayo hat Claudia endlich gefunden …

Es geht noch ein wenig hin und her. Dayo hat auf diesem ersten Trail noch nicht so ganz verstanden, dass er hier nicht zum Spaß ist, sondern arbeiten soll. Schlussendlich entdeckt er Claudia aber endlich und lässt sich gnadenlos belohnen!! Es geht zurück zum Parkplatz. Margit ist mit Enya dran und wieder versteckt sich Claudia.

Margit und Enya kurz vor dem Start

Margit und Enya kurz vor dem Start

Dann geht es für Enya los. Ein tiefer Atemzug aus der T-Shirt-Tüte und Abmarsch. Zielstrebig marschiert die dreijährige Ridgeback-Dame los. An der Kreuzung jedoch kommt ihre Zielstrebigkeit etwas ins Stocken.

Und jetzt?

Und jetzt?

Sie bleibt stehen und schaut. Miriam ist der Meinung, dass Enya schon längst weiß, wo sich Claudia versteckt hat und vielleicht „denkt“: „Mensch Leute, ich weiß doch, wo die Tante ist. Muss ich da jetzt wirklich auch noch hin?“ Aber mit ein paar aufmunternden Worten geht es dann doch weiter …

... in der richtigen Richtung ...

… in der richtigen Richtung …

… im noch gemäßigten Tempo geht es rüber zu einem öffentlichen Basketballplatz. Und dann legt Enya an Tempo zu …

Jetzt muss auch Margit an Tempo zulegen.

Jetzt muss auch Margit an Tempo zulegen.

… und Margit muss sich sputen, damit sie hinterher kommt. Aber gleich hinter der Ecke steht auch schon Claudia und belohnt Enya bei Ankunft ausgiebig.

... juchhuu - gefunden ...

… juchhuu – gefunden …

Nun darf Suri zeigen, was sie kann.

Bin ich jetzt endlich dran?

Bin ich jetzt endlich dran?

Madame ist wie immer sofort zielstrebig unterwegs. Irgendwie scheint sie allen beweisen zu wollen, dass sie heute die Beste sein will und legt – zu Frauchens Kummer – ein viel schnelleres Tempo vor als sonst … es geht zurück ins Wohngebiet. Suri meistert Straßenkreuzungen und Toreinfahrten ohne Probleme.

.. da isse ja ...

.. da isse ja …

Und am Kirchenzentrum unter einem Baum findet sie auch Claudia und lässt sich belohnen. Claudia ist ziemlich erleichtert, dass Suri so freundlich zu ihr ist. Beim letzten Zusammentreffen der beiden war die Ridgeback-Hündin ein bisschen angenervt, weil Claudia auf dem Sofa saß, wo sie sonst abends liegen darf – na ja, ist ja auch eine Frechheit von Claudia, sich einfach auf die Couch zu setzen. Den Kaffee hätte man ja schließlich auch im Stehen trinken können …

Thani in Wartestellung

Thani in Wartestellung

Nun ist Margit mit Thani an der Reihe. Auf den Ridgeback-Rüden warten jetzt auch etwas erschwerte Bedingungen, denn es geht nicht in den Park zurück, sondern weiter in Wohngebiet hinein. Da parkt dann ein Auto, aus dem eine fremde Person aussteigt. Thani erst einmal schwanzwedelt hin, aber er erkennt dann doch, dass das weder Elisabeth noch Claudia sind.

Rechts um die Ecke geht es zum Einkaufscenter

Rechts um die Ecke geht es zum Einkaufscenter

Doch natürlich macht auch Thani alles richtig und findet schließlich Claudia, die sich mit Elisabeth im Einkaufscenter versteckt hat.

Erfolgreich gefunden

Erfolgreich gefunden

Margit ist der Meinung, dass Thani nicht so bei der Sache war … hmm, von hinten sah es gut aus, und meiner Meinung nach war Thani auch weit aus konzentrierter als mein Dayo auf seinem ersten Trail. Dayo ist wieder an der Reihe und kann mir jetzt zeigen, dass er doch ein konzentrierte Mantrailer ist. Wir warten, und diesmal versteckt sich Elisabeth. Und los geht es für uns. Erst am Supermarkt vorbei, dann über einen Parkplatz in Richtung Glascontainer. Mein Bär ist diesmal durchaus konzentriert und findet Elisabeth in Windeseile hinter einem Container. Ich bin erleichtert und bringe Dayo zum Auto zurück, während sich Thani für seine zweite Runde fertig macht.

Zweite Runde für Thani

Zweite Runde für Thani

Thanis zweites Trailing führt ihn zurück in das Wohngebiet. Als es am Parkplatz vorbei geht (wo auch unsere Autos geparkt sind), ist er etwas unschlüssig, aber auf einmal hat er wohl „Lunte gerochen“ und marschiert schnell und zielstrebig los. Kurz darauf findet er auch Claudia und Elisabeth, die sich in einer Garteneinfahrt postiert haben.

Thani lässt sich für die erfolgreiche Suche belohnen

Thani lässt sich für die erfolgreiche Suche belohnen

Nun geht es für Suri in die zweite Runde. Ich wundere mich ein bisschen als Miriam mit einem Blatt von einer Küchenrolle (hat man so etwas als Mantrailerin immer einstecken??) ankommt. Auf diesem Blatt befindet sich der Geruch, den Suri finden soll. Hmm, ich wundere mich ein bisschen, aber Miriam lächelt mich nur schulterzuckend an. Und los geht es. Vorbei an Toreinfahrten und über die Straße. Meine Dickmaus ist schwanzwedelnd und ziemlich schnell unterwegs. Und plötzlich biegt sie rechts ab in einen Weg, der wieder zum Skulpturenpark führt. Und was sehen wir da? Auf der einen Seite des Weges steht Claudia und auf der anderen Elisabeth. Suri stürzt los. Miriam sagt: „Jetzt bin ich aber gespannt, was sie macht. Ob sie sich für die richtige Person entscheidet!“ Suri schaut einmal zu Claudia und einmal zu Elisabeth. Dann setzt sich vor Elisabeth. Hurra, Suri hat die richtige Suchperson ohne Zögern gefunden und mit dem (freiwillig angebotenen) Sitz angezeigt, dass es sich um die Suchperson handelt. Miriam und alle anderen sind ganz begeistert! Und ich bin richtig stolz auf meine Dickmaus!!

Suri hat eine wirklich schwere Aufgabe gelöst

Suri hat eine wirklich schwere Aufgabe gelöst

Der zweite Trail für Enya führt uns zurück in den Skulpturenpark. Diesmal geht es Enya ein bisschen wie Dayo … sie marschiert erst einmal zielstrebig in Richtung Kinderspielplatz (immerhin bleibt sie aber auf dem Weg).

Enya muss auf den richtigen Weg gebracht werden

Enya muss auf den richtigen Weg gebracht werden

Aber nach einer kurzen „Wegberichtigung“ macht auch sie wieder ihre Sache hervorragend und führt Margit direkt zu Claudia und Elisabeth, die sich hinter einer schwarzen Skulptur versteckt haben.

Letzter Trail ist beendet

Letzter Trail ist beendet

Nun sind unsere 1,5 Stunden auch schon wieder um. Alle vier haben ihre Sache sehr gut gemacht, wobei Suri heute natürlich den Vogel abgeschossen hat, als sie sich für eine Person entscheiden musste! Wir freuen uns schon auf die nächste Trainingsstunde mit der Hundephilosophin, und vielleicht haben wir bis dahin auch tatsächlich zweistellige Temperaturen … 😉