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Seereise mit Hund - willkommen an Bord!

Seereise mit Hund – willkommen an Bord!

In einem meiner ersten Beiträge im vergangenen Jahr nach Start meines Blogs habe ich eine Auswahl von Fährgesellschaften vorgestellt. Dabei ging es natürlich darum, ob und wie Hunde mitgenommen werden können. Rein bauchmäßig habe ich damals geschrieben, dass mir TT-Line (fahren von Rostock und Travemünde aus nach Schweden) am besten gefällt, weil dort die Hunde nicht die ganze Zeit im Auto oder in einer Box müssen.

Foto: TT-Line, Nils Dacke

Foto: TT-Line, Nils Dacke

Da hat mich dann mein Gefühl nicht getrogen, denn kürzlich betonte TT-Line in einer Presseinformation, dass Haustiere an Bord willkommen seien. Auf allen TT-Line-Fähren gibt es für Vierbeiner reichlich Bewegungsfreiheit statt endloser Reisestunden eingepfercht im Kofferraum des Autos.

Wohin? Copyright: Fotalia - Thomas Blaschke

Wohin?
Copyright: Fotalia – Thomas Blaschke

Bei frischer Seeluft locken spannende Spaziergänge auf den Außendecks mit Frauchen und Herrchen. Erleichtern können sich die Vierbeiner in der Hundetoilette. Wer eine TT-Line-Nachtfahrt samt Hund wählt, für den gibt es geeignete Haustierkabinen ab 82 Euro an Bord der Fähren von Travemünde oder Rostock nach Trelleborg. Auf Tagesfahrten ist eine Kabinenbuchung nicht notwendig. Grundsätzlich kostet die Haustiermitnahme pro Strecke 15 Euro.

Für maximal fünf Personen und PKW kostet die einfache TT-Line-Fährpassage ab 79 Euro von Travemünde bzw. ab 99 Euro von Rostock nach Trelleborg. Weitere Informationen unter www.ttline.com.

EU-Einreisebestimmungen nach Schweden für Haustiere: Impfung gegen Tollwut, Mitnahme des Heimtierpasses, ID-Kennzeichnung per Tätowierung oder Mikrochip.

Gemäß der Presseinfo von TT-Line gestatten viele Ferienhausanbieter oder Hotels in Schweden die kostenlose Unterbringung des Haustiers.

Mantrailing - in neuer Formation

Mantrailing – in neuer Formation

Wir trainieren erstmals in einer neuen Formation. Mit von der Partie sind ab sofort Claudia mit ihrem Rhodesian Ridgeback-Rüden Sambo und ihrer Mischlingshündin Kira. Wir treffen uns dort, wo leckere Säfte gekeltert werden – nämlich bei Rapps in Karben. Die Sonne scheint vom Himmel und es sind über 20 Grad. Das bedeutet? Genau: wir trailen zum zweiten Mal ohne Jacken … ;-).

Als Suchperson ist heute Margherita mitgekommen und Claudia bestreitet mit Sambo die erste Runde. Da ich bei meinen Hunden, die im geöffneten Kofferraum sitzen, bleibe, kann ich den Trail von Sambo leider nicht beobachten. Dann ist Dayo an der Reihe. Er ist heute vorbildlich: Kurz an der Socken-Tüte geschnüffelt und schon geht es extrem zielstrebig los. Dayo legt ein schnelles, aber gleichmäßiges Tempo vor. So schön ist er bisher noch nie gelaufen. Und wir laufen. Und laufen. Und laufen. Frauchen schwitzt und keucht als Dayo von der kaum befahrenen Straße auf einen Fußweg abbiegt und dann endlich auch Margherita findet. Weiter geht es mit Kira und Claudia.

Claudia und Kira machen sich abmarschbereit

Claudia und Kira machen sich abmarschbereit

Leider kriege ich nicht so wirklich mit, wie es bei den beiden läuft, denn ich bringe Dayo zurück zum Auto und mache Suri einsatzbereit. Suri und ich sind dann doch etwas zu früh und können noch den Start von Kiras zweitem Trail beobachten …

... jetzt geht's los ...

… jetzt geht’s los …

… wir müssen auf jeden Fall Abstand halten, denn Kira legt keinen Wert auf gute Kontakte mit anderen vierbeinigen Genossen … dann geht es für Suri und mich los. Suri ist etwas lustlos. Miriam fragt, ob es Suri schon zu warm ist. Hmm, eigentlich ja nicht. Sie schnüffelt mal hier und leckt ein Grashalm dort ab. Begibt sich zu guter letzt aber dann doch im Zuckeltrab in die richtige Richtung. An einer Wegkreuzung erkennt sie sofort, welchen Weg sie nehmen muss (juchhuuu) und entdeckt kurz darauf auch Margherita, die sich hinter einem parkenden Auto versteckt hat. Dann geht es auch gleich in die zweite Runde für Madame … nach einem ausführlichen Pipi-Ausflug marschiert sie – diesmal sehr zielstrebig – los. Die Suchperson ist schnell gefunden, und Suri erhält die wohlverdiente Belohnung. Claudia ist mit ihren beiden Hunden schon fast wieder auf dem Heimweg, aber Dayo darf nochmals. Vorher stößt noch Adeline mit ihrer Hündin Ibera zu uns. Sie hat heute ihre erste Mantrailing-Einzelstunde und darf bei Dayo und mir zuschauen.

Dayo gibt sich auch in seiner zweiten Runde als Streber. Kurzes Schnüffeln an der Tüte und dann legt er gleich los. Ähnlich schnell und gleichmäßig wie in der ersten Runden geht es auf einem Fußweg an der Nidda entlang. Dayo ist motiviert und Frauchen schwitzt … jetzt muss doch irgendwo mal die Suchperson stecken … nein, es geht immer weiter … gefühlte 5.000 Meter später … 😉 … stürzt sich Dayo den Uferhang zur Nidda herab. Er will doch jetzt hoffentlich nicht einem Hasen hinterher …

Versteckt im hüfthohen Gras

Versteckt im hüfthohen Gras

Begeistert lässt Dayo sich von Margherita belohnen und Frauchen kann in Ruhe nach Luft schnappen.

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Ich bin froh, dass Neueinsteigerin Adeline einen sehr schönen und zielstrebigen Trail von Dayo erleben konnte!! Hoffentlich ist das beim nächsten Mal auch wieder so!!!

Rheingau und Taunus auf die Schnelle

Rheingau und Taunus auf die Schnelle

Natürlich sind der Rheingau und der Taunus viel zu schön und zu weitläufig, um mal schnell durchzuhuschen. Aber manchmal macht man es eben einfach. So geschehen am ersten Maiwochenende, das sich anfangs wettertechnisch nicht von seiner schönsten Seite zeigen wollte. Bei diesigem Wetter und mäßigen Temperaturen werden Dayo und Suri ins Auto gepackt. Dazu natürlich Wasser für unterwegs. Dann geht es los in Richtung Bingen, denn dort übernachten Freunde aus Norddeutschland, mit denen wir den Tag verbringen wollen.

Nach der ausführlichen Begrüßung von Birgit und Hannes durch Dayo und Suri (nicht ohne Hintergedanken, denn natürlich gab es für jeden auch Leckerlis) geht es direkt auf die Autofähre, die uns über den Rhein nach Rüdesheim bringt.

Mit der Autofähre über den Rhein

Mit der Autofähre über den Rhein

Die Überfahrt dauert ungefähr 10 bis 15 Minuten und schon befindet man sich in dem Ort, der im Sommer von Touristen aus aller Herren Länder geradezu überrannt wird.

Blick auf Rüdesheim an einem diesigen Vormittag

Blick auf Rüdesheim an einem diesigen Vormittag

Birgit und Hannes waren am Anreiseabend bereits mit der Personenfähre unterwegs und haben Rüdesheim unsicher gemacht, dabei auch den Fabrikverkauf von Asbach Uralt leer gekauft und sich mit Weinbrandpralinen eingedeckt. Natürlich nicht zum Eigenverzehr, sondern für die Familie … ja klar … 😉

Unser Ziel ist das berühmte Niederwalddenkmal, das 1871 unmittelbar nach dem deutsch-französischen Krieg zur Gründung des neuen Deutschen Reiches gebaut wurde. Die Germania ist 38 Meter hoch und überblickt den Rhein mit Rüdesheim und Bingen. Jahr für Jahr zieht die Germania Tausende Touristen an …

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Mittlerweile kommen die Sonnenstrahlen heraus und der Himmel klart auf. Und wir marschieren – natürlich mitsamt den Hunden – erst einmal rund um die Gedenkstätte.

Bitte lächeln ...

Bitte lächeln …

Dayo und Suri sind bei weitem nicht die einzigen Hunde und wir (leider) auch nicht die einzigen Menschen.

Blick über die Weinberge auf den Rhein

Blick über die Weinberge auf den Rhein

Auf sehr gepflegten und breiten Wegen geht es jetzt für einen kleinen Spaziergang – damit Dayo und Suri sich auch ein wenig bewegen können – durch den Wald. So erreichen wir auch die Adlerwarte Niederwald. Sie wurde 1968 gegründet, um verletzte Greifvögel und Eulen gesund zu pflegen und beschäftigt sich auch mit verschiedenen Arterhaltungszuchtprogrammen von bedrohten und geschützten Greifen und Eulen.

Adlerwarte Niederwald

Adlerwarte Niederwald

Hier haben Hunde natürlich keinen Zutritt. Für uns geht es jetzt wieder in Richtung Auto. Ein letzter Blick von oben auf den Rhein …

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… dann bekommen die Hunde am Auto noch etwas zu trinken, bevor es weitergeht. Wir fahren nach Rüdesheim runter und dann in Richtung Wiesbaden immer auf der Landstraße direkt am Rhein entlang. Kurz vor der hessischen Landeshauptstadt geht es auf die Autobahn. Wir „schlagen“ uns auf die A3 in Richtung Köln durch und verlassen diese in Idstein, um von dort aus durch den Taunus zu fahren. Es geht in Richtung Bad Homburg. Inzwischen strahlt die Sonne vom blauen Himmel, und wir (natürlich bis auf den Fahrer, der die Augen schön auf der Straße hält …) genießen die Fahrt durch die saftig grünen Täler und frühlingshaften Wälder. Dann erreichen wir den Ort Weilrod. Hier machen wir eine verspätete Mittagspause und lassen uns im Garten der Landsteiner Mühle nieder.

Das ApfelWeinBistrorant dreht sich alles um den Apfel und Apfelwein – auch auf der Speisekarte. So werden hier traditionelle hessische Gerichte – wie beispielsweise Handkäs mit Musik (lecker …) und Frankfurter Grüne Sauce angeboten. Die Zutaten kommen alle aus der Region … und Hunde sind – sowohl draußen als auch drinnen – willkommen, auch wenn es den Chef ein wenig vor großen Hunden graust … 😉 … er hat Dayo und Suri trotzdem einen Napf mit Wasser angeboten!!

Gestärkt und ein wenig müde dürfen sich die Hunde noch ein wenig die Beine vertreten, bevor es in Richtung Heimat geht – vorbei an Hessenpark und Saalburg. Wir sind leider alle träge und satt und mögen nirgends aussteigen! In der heimatlichen Wetterau trinken wir dann erst einmal in Ruhe Kaffee! Ja, Taunus und Rheingau sind natürlich besichtigungstechnisch etwas zu kurz gekommen, aber unsere norddeutschen Freunde haben immerhin einen kleinen Eindruck gewinnen können!!

Urlaubszeit ist Hundezeit - auch im Hotel!

Urlaubszeit ist Hundezeit – auch im Hotel!

Seit sage und schreibe 14 Tagen ist fast überall in Deutschland der Frühling ausgebrochen, die Temperaturen steigen, das graue Einerlei gehört der Vergangenheit an und überall grünt und blüht es. Auch die Urlaubszeit steht jetzt schon wieder vor der Tür und das heißt auch: Wir können alle viel Zeit mit unseren Vierbeinern verbringen. Dabei bin ich immer wieder überrascht, dass ich relativ oft höre: „Was? Ihr geht mit Euren Hunden in ein Hotel? Ist das nicht alles ein bisschen anstrengend und mühsam?“ Ja, wir gehen mit unseren Hunden ins Hotel! Zum Camper fühle ich mich nicht berufen und eine Ferienwohnung ist zwar nett, aber auch nicht unbedingt immer meine Idealvorstellung von Urlaub. Da bleibt dann nur der Abenteuerurlaub zu Hause … na ja … oder ein Urlaub im Hotel …

Urlaub mit Hund Foto: Bergresort Seefeld (Tirol)

Urlaub mit Hund
Foto: Bergresort Seefeld (Tirol)

Wer also die schönste Zeit des Jahres mit seinem Vierbeiner verbringen will, muss vorher gut überlegen, wie man Urlaub und Hund am besten unter einen Hut bringen kann. Hat man sich endlich für einen Urlaubsort entschieden, gilt es die passende Unterkunft zu finden – nämlich ein hundefreundliches Hotel. Wichtig ist zunächst einmal, dass Hunde wirklich willkommen sind und nicht nur geduldet werden. Anzeichen für eine simple Duldung können sein, dass der Vierbeiner nur mit ins Zimmer darf und sich ansonsten nirgends im Hotel aufhalten darf (das haben wir schon in einem 5-Sterne-Hotel in Den Haag erlebt – und ich rede nicht davon, dass Hunde im Restaurant nicht erwünscht sind) und dass extrem hohe Extrakosten ohne Gegenleistung für den Hund erhoben werden.

In hundefreundlichen Hotels sollte es ausreichend Platz geben und ein Auslauf zur Verfügung stehen. Ein eingezäunter Bereich, in dem die Fellnasen nach Herzenslust toben und spielen können, wäre der Idealfall. Hotels, die sich auf Urlaub mit Zwei- und Vierbeinern eingestellt haben, bieten in der Regel auch einen Gassi-Dienst an – so können Frauchen und Herrchen auch mal in Ruhe essen gehen oder einfach mal alleine entspannen. Außerdem werden oftmals Kontakte zu Hundeschulen etc. angeboten.

hundefreundlicher Urlaub in Tirol Foto: Bergresort Seefeld

hundefreundlicher Urlaub in Tirol
Foto: Bergresort Seefeld

„Hundeleute“ sind ja in der Regel auch sehr naturverbunden, so dass es sich fast von selbst versteht, dass sich die reisenden Zweibeiner für Hotels entscheiden, die fernab der Großstädte in der freien Natur liegen. Eine solche Lage bieten beispielsweise die Seefeld Hotels in Tirol – hier können die Vierbeiner mit Herrchen und Frauchen nach Herzenslust die alpine Natur unseres Nachbarlandes kennenlernen und erkunden. Und in einigen besonders hundefreundlichen Hotels wird auch extra ein Hunde-Menü zubereitet. Das ist mit Sicherheit eine gelungene Abwechslung für den tierischen Speiseplan und das Hotelpersonal kann sich sicher sein, dass sie in der Gunst des Hundes ganz oben stehen … 😉

Also, keine Angst vor einem Urlaub mit Hund im Hotel! Wer sich vorher richtig erkundigt und sich vielleicht auch telefonisch im Wunschhotel nach „Hunde-Arrangements“ erkundigt, um einen ersten persönlichen Eindruck von den Menschen im Hotel zu bekommen, der kann dann auch den wohlverdienten Urlaub im Hotel mitsamt Hund genießen.

Urlaub mit dem Hund in Dänemark - das Risiko reist mit

Urlaub mit dem Hund in Dänemark – das Risiko reist mit

Dänemark gilt als hundefreundliches Land und viele deutsche Vierbeiner verbringen dort mit ihrer zweibeinigen Familie ihren Urlaub. Deshalb greife ich heute die Presseinformation der TASSO e.V. – Europas größtes Haustierregister – auf und gebe hier die Informationen einfach mal weiter.

Logo: Tasso e.V., Hattersheim

Logo: Tasso e.V., Hattersheim

Seit drei Jahren entscheiden sich immer mehr urlaubsfreudige Hundebesitzer gegen einen Urlaub in Dänemark. Besonders in den vergangenen Monaten ist die Zahl der Stornierungen drastisch gestiegen, so Experten. Grund sei die seit dem 1. Juli 2010 geltende Novellierung des Hundegesetzes, die die Zucht, Haltung und Einfuhr von 13 Hunderassen verbietet (siehe Homepage von Tasso unter www.tasso.net). Außerdem droht einem Hund die Todesstrafe, wenn er einen anderen Hund oder einen Menschen schwer verletzt. Darauf weisen die Tierschutzorganisationen TASSO e.V., Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) und VIER PFOTEN sowie der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) hin. Nach aktuellen Informationen des dänischen Tierschutzvereins „Fair Dog“ sind bereits rund 1.400 Hunde dem Gesetz zum Opfer gefallen.

„Dänemark manövriert sich als Urlaubsland für Hundebesitzer immer mehr ins Abseits“, sagt Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO. „Tiere der verbotenen Kategorien, die nach dem 17. März 2010 angeschafft wurden, werden umgehend getötet.“ Dabei werde die Rassezugehörigkeit entgegen den Einwänden des dänischen Kennel Clubs „ohne kynologischen Sachverstand“ von dänischen Polizisten bestimmt, ergänzt Udo Kopernik vom VDH. „Hat ein Welpe oder Junghund Ähnlichkeit mit einer Rasse aus dem Index, bedeutet das für ihn Lebensgefahr!“ Der Fachmann appelliert deshalb an Besitzer von Mischlingen, bei der Einreise nach Dänemark unbedingt einen Herkunftsnachweis mitzuführen – beispielsweise vom Tierheim. „Daraus muss klar hervorgehen, beziehungsweise, wenn ein Elternteil einer der verbotenen Rassen angehört, dass er vor dem 17. März 2010 angeschafft wurde.“ Im Gesetz werde allerdings nicht geregelt, in welcher Form der Nachweis zu erbringen sei, so Kopernik. Das Risiko reise deshalb immer mit.

Aber selbst friedliche und „gesetzeskonforme“ Hunde befinden sich in Dänemark laut Birgitt Thiesmann von VIER PFOTEN in Lebensgefahr. Und zwar durch das dänische Feld- und Weggesetz von 1872 (mark-og vejloven). Es erlaubt Privatleuten, freilaufende Hunde und Katzen auf ihrem Grundstück zu erschießen. Zuvor müsse der Besitzer des Vierbeiners allerdings gewarnt werden, so Thiesmann. Ist dieser nicht bekannt, genüge auch eine Anzeige in der örtlichen Tageszeitung. Petra Zipp vom bmt: „Inzwischen entledigen sich beispielsweise Landwirte häufig durch pauschale Anzeigen ihrer individuellen Informationspflicht. Deutsche Hundebesitzer, die in Dänemark ihren Urlaub verbringen, erfahren normalerweise nichts von den Warnungen,“ sagt sie. „Es herrscht zwar Leinenzwang an den Stränden vom 1. April bis 30. September und in den Wäldern ganzjährig, an den sich aber viele nicht halten. Sollte ein Hund beim freien Herumlaufen auf ein Privatgrundstück gelangen, für das Warnungen veröffentlicht wurden, riskiert er somit sein Leben.“

Weitere Informationen: www.tasso.net