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Hundefreundliche Hotels - auch in den USA nicht einfach!

Hundefreundliche Hotels – auch in den USA nicht einfach!

In den USA wurde kürzlich eine Umfrage zum Thema „Reisen mit Hunden“ durchgeführt, an der rund 1.100 Hundebesitzer teilnahmen. Auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind Hunde auf Reisen nicht in jedem Hotel willkommen. Das führt dazu, dass die Anzahl der Menschen, die mit ihren Fellnasen in den nächsten 12 Monaten verreisen wollen, stark abgenommen hat: Nur noch 51 Prozent aller Befragten planen, ihren vierbeinigen Freund mit auf Reisen zu nehmen, weil es so schwierig ist, ein hundefreundliches Hotels zu finden. Im vergangenen Jahren waren das noch 71 Prozent. Darüber hinaus sind 17 Prozent der Meinung, dass es einfach zu teuer ist, seinen Hund mit in den Urlaub zu nehmen. 22 Prozent der Befragten haben zugegeben, dass sie ihre Vierbeiner schon einmal in ein Hotel, Motel oder B&B geschmuggelt haben, in dem Haustiere nicht erlaubt waren.

Beachside Village Resort, Lauderdale by the Sea, Florida Foto: tripadvisor.com

Beachside Village Resort, Lauderdale by the Sea, Florida
Foto: tripadvisor.com

Mit dieser Studie wurden auch die zehn hundefreundlichsten Hotels in den USA gewählt. Und damit Ihr alle einmal wisst, wie gut wir es hier in Europa bzw. in Deutschland haben, stelle ich Euch einmal drei Hotels aus dieser Liste vor:

Auf Platz 3 der Top 10 befindet sich das Bardessono, ein Boutique Hotel im kalifornischen Napa Valley. Das Hotel bemüht sich um Nachhaltigkeit und legt besonderen Wert auf Bettwäsche aus Bio-Baumwolle und von Hand hergestellte Seifen und andere Toilettenartikel. Hunde werden mit Plüschkissen sowie Futter- und Wassernäpfen begrüßt. Ein Zimmer ist dort ab umgerechnet 485 Euro pro Nacht zu haben (ohne Frühstück versteht sich … ;-)) und der mitreisende Hund kostet umgerechnet 112 Euro pro Aufenthalt … immerhin gibt es hier auf den ersten Blick keine Restriktionen an Größe und Gewicht des Hundes!

Foto: Hotel Bardessono, Yountville, Kalifornien, USA

Foto: Hotel Bardessono, Yountville, Kalifornien, USA

Ebenso „preisgünstig“ ist  die Nummer 4 der TOP 10-Hotels und zwar das Inn of the Five Graces in Santa Fé in New Mexico. Das Hotel befindet sich im historischen Teil der guten, alten Wildwest-Stadt und ist recht ungewöhnlich eingerichtet. Das Zimmer ist hier ebenfalls ab umgerechnet 485 Euro pro Nacht zu haben. Hunde sind nur willkommen, wenn Sie bis 22 Kilogramm wiegen und schlagen mit umgerechnet 56 Euro pro Nacht zu Buche.

Sunglow Ranch in Arizona Foto: Sunglow Ranch

Sunglow Ranch in Arizona
Foto: Sunglow Ranch

Auf Platz 6 befindet sich die Sunglow Ranch in Arizona. In den Casitas „Hummingbird“ und „Coyote“ dürfen auch Vierbeiner übernachten. Auf mehr als 4.000 Quadratmeter können hier Mensch und Tier allerlei Abenteuer erleben und gerne auch mal Cowboy spielen. Die Zimmer bzw. Casitas sind ab umgerechnet 168 Euro pro Nacht buchbar. Hunde kosten umgerechnet gemäßigte 11 Euro pro Nacht. Warum auf einer Ranch mitten in Arizona (bekanntlich ein Landstrich, der nicht unter Überbevölkerung leidet) nur Hunde willkommen sind, die 11 Kilogramm und weniger wiegen, erschließt sich mir nicht!

Natürlich ist es auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz (und anderen europäischen Ländern) manchmal schwierig, eine schöne und hundefreundliche Unterkunft zu finden – insbesondere wenn man mit zwei Rhodesian Ridgebacks reist, die bekanntlich schwerer als 11 oder 22 Kilogramm sind. Aber schön ist doch, dass die Zimmerpreise – zumindest in Deutschland – doch einigermaßen (natürlich je nach Sternekategorie) bezahlbar sind … man muss ja nicht gleich im Ritz-Carlton absteigen … obwohl, da kann man einen Hundebutler buchen … 😉

Weitere Informationen zu den Top 10 hundefreundlichen Hotels der USA sind auf eTurboNews zu finden.

2 Pommersche Strandbäder und Rügenwalder Teewurst

2 Pommersche Strandbäder und Rügenwalder Teewurst

Auf der Pommernreise mit meinen Eltern ging es natürlich auch (endlich) an die Ostsee – fort von „düsterem Waldrevier“ und hin zu „hellem Meerestrande“ wie es in der ersten Strophe des Pommernliedes heißt. Und wirklich: Die Pommerschen Strandbäder in der polnischen Wojewodschaft Pommern sind ein echter Traum. Und die Rügenwalder Teewurst habe ich auch gefunden. Weiterlesen

Susi und Bella: Erfrischung im Gebirgsbach

Susi und Bella: Erfrischung im Gebirgsbach

Heute ist es wieder einmal soweit mit „Vier Fragen an sechs Pfoten“. Meinen Fragen hat sich Susi Schafhuber aus dem Salzburger Land gestellt, die ein Familienhotel führt, in dem es – laut Aussage einer guten Bekannten von mir – den weltbesten Strudel gibt.

Wer bist Du, und wer ist Dein vierbeiniger Begleiter?

Ich bin Susi Schafhuber vom Wanderhotel Schafhuber. Ich lebe in einem kleinen Dorf am Hochkönig in Hinterthal. Freunde und wir (meine Familie) „teilen“ sich eine Borderhündin. Sie heißt Bella und ist fünf Jahre alt. Sie ist eine tolle Wegbegleiterin, da sie sehr freundlich und verträglich ist.

Bella nascht auch gerne Foto: Susi Schafhuber, Landhotel-Schafhuber

Bella nascht auch gerne
Foto: Susi Schafhuber, Landhotel-Schafhuber

Du bist Inhaberin eines Hotels, das auch Hunde herzlich willkommen heißt. Worauf können sich Vierbeiner (und die dazu gehörigen Zweibeiner natürlich auch) in Deinem Hotel freuen?

Unsere Vierbeiner werden mit hausgemachten Hundeleckerlis willkommen geheißen. Im Eingangsbereich des Hotels stehen Handtücher, Kotsäckchen, Pinzette und Wassernapf zur freien Verfügung. Gegenüber haben wir auf unserer Wiese einen kleinen Agilitypark für unsere Gäste mit Hund. Ich freue mich immer, wenn uns Hunde bei den gemeinsamen Wanderungen begleiten. Etliche Hunde haben bei uns auch schon das Sesselliftfahren gelernt!

Susi Schafhuber kennt sich auch gut mit Kräutern aus Foto: Landhotel Schafhuber

Susi Schafhuber kennt sich auch gut mit Kräutern aus
Foto: Landhotel Schafhuber

3. Was ist Dein persönlicher Wandertipp für HundeReisenMehr?

Es ist einfach toll, mit dem Hund in die Berge zu fahren. Bei uns z. B. gibt es fast immer die Möglichkeit, unterwegs Wasser für den Hund zu finden. Mein persönlicher Wandertipp: Wir wandern vom Hotel aus in ca. 40 Minuten zu den Triefen (UNESCO Denkmal). Dort kann sich Bella das erste Mal im Gebirgsbach vor den Triefen erfrischen, und wir genießen derweil das seltene Naturschauspiel. Weiter geht es auf die Enzenalm – den Bergen so nah! Nach ca. einer weiteren halben Stunde sind wir am höchsten Punkt unserer Wanderung angekommen. Von hier aus liegt uns das ganze Tal zu Füßen. Wir bestaunen den wunderbar romantischen Mischwald und die vielen verschiedenen Blumen und Kräuter. Nach einem kurzen Abstieg erreichen wir wieder einen rauschenden Gebirgsbach, an dem wir uns frisches Wasser durch Hände und Pfoten fließen lassen. Wir überqueren mithilfe einer kleinen Brücke diesen Bach und sind nun auf der anderen Seite des Tales. Wir nehmen uns Zeit, um ein paar frische Walderdbeeren zu pflücken und natürlich sofort zu essen … ;-). Ein paar Meter weiter erreichen wir das Manggaiparadies. Hier leinen wir Bella natürlich an! Wenn man aufmerksam ist und sich ruhig verhält, hat man die Chance, einige Murmeltiere zu sehen oder zu hören!!

Bella erfrischt sich Foto: Landhotel Schafhuber

Bella erfrischt sich
Foto: Landhotel Schafhuber

4. Fünf Dinge, die Du immer im Gepäck hast, wenn Du mit Hund reist?

Leine, Leckerli, Handtücher, Decke, selbstgemachte Ringelblumensalbe.

Vielen Dank, liebe Susi, für das Interview und ganz besonders für den ausführlichen Wandertipp!!

Das Landhotel Schafhuber befindet sich im österreichischen Maria Alm-Hintertal (Ferienregion Maria Alm Saalfelden) mitten in den Bergen des Salzburger Landes. Hier lässt es sich sowohl im Sommer als auch im Winter (Skigebiet Hochkönig) urlauben. Das Hotel bietet viele interessante Arrangements an – darunter natürlich auch solche für Zwei- und Vierbeiner. Für mitreisende Hunde fällt lediglich eine einmalige Endreinigungsgebühr in Höhe von 45 Euro pro Woche an. In die „Strudelstube“ dürfen Hunde an der Leine mitgenommen werden (nach vorheriger Tischreservierung). Weitere Informationen zum Hotel unter www.landhotel-schafhuber.at.

Die im Interview genannten Triefen im Hinterthal gelten schon seit langem als Naturwunder und wurden deshalb auch im Jahre 2001 zum Naturdenkmal erklärt. Ein horizontaler Quellaustritt speist über einer wasserundurchlässigen Gesteinsschicht einen etwa 100 m breiten Wasserfall, der sich aus etwa zwei bis drei Meter Höhe über eine quelltuffbildendende Moosschicht als triefender Tropfenvorhang in den Urslau-Bach ergießt. (Quelle: Wikipedia)

 

Mantrailing bei Sommerhitze

Mantrailing bei Sommerhitze

Der ein oder andere fragt sich vielleicht, ob wir nicht mehr zum Mantrailing gehen. Doch, das tun wir natürlich noch. Aber ich habe festgestellt, dass meine beste Betriebstemperatur bei weit unter 25° Grad liegt. Mein Multitasking-System (trailen, lernen, fotografieren) funktioniert nur in einzelnen Auszügen, wenn es mir zu warm ist – und das ist es ja bereits seit ein paar Wochen.

... bin ich schon dran oder kann ich noch sitzenbleiben?

… bin ich schon dran oder kann ich noch sitzenbleiben?

Bei hohen Temperaturen nehme ich derzeit auch immer nur noch einen Hund mit, damit keiner im Auto sitzen bleiben muss. Letzte Woche hat Claudia (Frauchen von Kira und Sambo) dann eine Fotosession von unseren Trails gemacht – zu Lehrzwecken. Wir sollen ja nicht nur Spaß haben, sondern auch echtes Maintrailen lernen, und dazu müssen wir unsere Hunde „lesen“ können. Das lässt sich am besten anhand von Fotosequenzen oder Videos erlernen. Alle Fotos in diesem Beitrag stammen von Claudia Pfeiffer,  die mir freundlicherweise erlaubt hat, die Fotos für HundeReiseMehr zu verwenden. Vielen Dank dafür.

An diesem Tag ist Dayo zu Hause geblieben, deshalb gibt es auch keine Fotos von ihm. Außerdem waren Adeline und Ibera im Urlaub und somit ebenfalls nicht mit von der Partie. Die Hauptdarsteller waren Suri, Kira und Sambo. Und wie wir alle wissen: Ein schöner Popo kann auch entzücken … 😉

Suri

Suri

Kira

Kira

Sambo

Sambo

Wie immer arbeitet jeder Hund zwei Trails ab. Miriam, die Hundephilosophin, läuft direkt hinter dem jeweiligen Mantrailing-Paar und erklärt bzw. kommentiert die Aktionen des Hundes. In den drei folgenden Bildergalerien sind die Trailimpressionen eines jeden Vierbeiners zu sehen. Suri macht den Anfang.

Und mit Kira geht es weiter.

Gentleman Sambo ist der letzte im Trio.

Wer nach den schönen Fotos auch mal Lust bekommen hat, das Mantrailing auszuprobieren und im Frankfurter Raum wohnt, der schaut mal auf der Homepage von Miriam Arndt-Gabriel, der Hundephilosophin, unter www.diehundephilosophin.de nach.

Was dem einen Runtastic ist dem anderen FitBark

Was dem einen Runtastic ist dem anderen FitBark

Für Zweibeiner gibt es bereits seit geraumer Zeit FitnessTracker, wie Runtastic oder das NIKE FuelBand, mit denen Zweibeiner ihre körperliche Fitness „beobachten“  und ihre Aktivitäten aufzeichnen und auswerten können – und  dank moderner Smartphone Apps lassen sich die Ergebnisse dann auch wunderbar mit der entsprechenden Community teilen. Aber was haben Hunde in diesem Bereich bisher gemacht? Nichts! Sie laufen, toben, tollen, spielen und entspannen wie sie gerade wollen. Wo landen die Ergebnisse vom Ausdauertraining, von Agility und THS oder Mantrailing? Nirgends! Wer sagt mir, ob mein Hund sein tägliches Fitness-Soll erreicht hat. Keiner! Aber mit dieser Unwissenheit für Hund und Herrchen (bzw. Frauchen) ist jetzt bald Schluss. Denn jetzt kommt FitBark auf den Markt.

Foto: FitBark

Foto: FitBark

FitBark kommt in Form eines kleinen, farbigen Hundeknochens daher, das am Hundehalsband befestigt wird und dessen Technologie einen „aktiven Hunde-Lebensstil“ unterstützen und den Hundebesitzer auf eine Reise  durch die Welt der Hundeerziehung mitnehmen soll. Alle Daten werden auf eine passende App übertragen und zeichnen den aktuellen Fitnesszustand des Vierbeiners auf. Mit dem sogenannten BarkScore, kann der Fortschritt des Hundes gemessen werden. In der Theorie sollen alle Daten, die über einen Hund gesammelt werden, dazu dienen, dass der Zweibeiner bestens über den aktuellen Gesundheits- und Fitnesszustand seines Hundes informiert ist. Als Mitglied der FitBark Community kann die aktuelle Fitness des eigenen Vierbeiners auch mit der anderer verglichen werden. Im Laufe der Zeit soll sich dadurch eine lebendige und wachsende Plattform entwickeln, die neue Erkenntnisse zur Hundegesundheit und zum Hundeglück weltweit bringt. Die Erfinder des Fitness Trackers für Hunde sitzen in New York – wo sonst kommt man auch auf solche Ideen? – und sie nennen ihr Produkt „Hundeerziehung 2.0“.

Grafik/Foto: FitBark

Grafik/Foto: FitBark

FitBark kommt im Herbst 2013 auf den Markt. Derzeit läuft auf der amerikanischen Plattform Kickstarter eine FitBark-Kampagne. Hier kann das Produkt im Moment für 69 US-Dollar erworben werden. Im Verkauf wird es dann 99 US-Dollar kosten. Weitere Informationen unter www.fitbark.com.