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Urlaub im Ferienhaus, in einem Wanderhotel oder doch lieber im Schloss?

Urlaub im Ferienhaus, in einem Wanderhotel oder doch lieber im Schloss?

So, Ihr habt die vergangene Woche gar nichts von mir gehört, weil ich in Berlin auf der ITB – der weltgrößten Tourismusmesse – war. Da ich hier für meine Kunden unterwegs war, hatte ich nur am Freitag Zeit, mich einmal für HundeReiseMehr umzuschauen und mich auf Ideensuche für Ausflüge, Kurztrips und Reisen mit Hunden zu begeben. Aufgrund der Kürze der Zeit habe ich mich allerdings hauptsächlich auf deutsche Destinationen bzw. Hotels konzentriert … gut, abgesehen von einem kleinen Ausflug nach Dänemark … und nach Österreich …

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So bietet der dänische Ferienhaus-Vermieter Novasol sogar einen eigenen Katalog extra für Hund & Co. an. Ansonsten ist so gut wie gar nichts in Form von Prospekten und Informationsmaterial zu diesem speziellen Reisethema zu bekommen. Bedient werden tatsächlich so gut wie alle Geschmäcker – von Familien- und Abenteuerurlauben, über Shopping- und Gourmetreisen bis hin zu allerlei sportlichen Outdooraktivitäten und Luxustrips – aber Hunde kommen proaktiv eher nicht vor. Ich habe mich also tapfer durchgefragt! Und das war – von wenigen Highlights abgesehen – ziemlich mühsam. Mein persönliches Highlight ist das Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee – ja, ich habe manchmal auch eher einen luxuriösen Geschmack … 😉

"Bei uns sind Sie mit Hunden genau richtig"

„Bei uns sind Sie mit Hunden genau richtig“

Zwar gibt es zur ITB auch keine Hundearrangements in Papierform, aber wie mir die Mitarbeiter des Hotels erzählten, übernachteten im vergangenen Jahr mehr als 1.000 Hunde (mit ihren Besitzern natürlich) in Göhren-Lebbin und sind mehr als willkommen. Alleine schon die Herzlichkeit der beiden Standbetreuer machen Lust darauf, mal einen Schlossurlaub in Mecklenburg-Vorpommern auszuprobieren.

Dann muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich mir nicht richtig notiert habe, ob die Destination Sauerland oder Westerwald (die Mitarbeiter beider Destinationen waren sehr nett und hilfsbereit) demnächst ein Büchlein mit Wandertouren für Hunde herausgibt – ich werde berichten, wenn ich das Büchlein erhalten habe … ;-))

Und wie Ihr schon alle an den verschiedenen Beiträgen in meinem Blog gesehen habt, ist Österreich beim Urlaub mit Hund ganz vorne mit dabei … so auch die Hotelvereinigung Wanderhotels. Auch die haben einen extra Bereich, in dem es nur um hundefreundliche Hotels geht. Der Clou hier: Die Eigentümer der hundefreundlichen Häuser sind in der Regel selbst begeisterte Hundebesitzer und stehen ihren Gästen mit Rat und Tat zur Seite. Hier werde ich sicherlich in Zukunft auch mal das ein oder andere Hotel vorstellen.

Persönlich getestet: PawCare zur Pfotenreinigung

Persönlich getestet: PawCare zur Pfotenreinigung

Ich habe in den letzten Wochen öfters in verschiedenen Zeitschriften die Anzeigen eines Pfotenpflegeprodukts mit Namen „PawCare“ gesehen. Dieses Produkt wird als Innovation für die Reinigung und Pflege von Hundepfoten angepriesen. Also, warum nicht einfach mal ausprobieren? Gesagt, getan – zum Fressnapf gefahren und PawCare 380 g  (größte Variante des Produkts) gekauft.

... erst einmal kein großes Interesse ...

… erst einmal kein großes Interesse …

Die Reinigungsmasse sieht aus und fühlt sich an wie diese Glibbermasse, die es früher gab (in den 1980iger Jahren – glaube ich) und die man an die Wände werfen konnte … laut Beschreibung soll diese Masse Schmutz, Keime und lose Haare aufnehmen sowie kleine Wunden wirksam säubern.

... gab es da irgendwann in den 1980iger Jahren nicht auch eine Glibbermasse zum an die Wand werfen?

… gab es da irgendwann in den 1980iger Jahren nicht auch eine Glibbermasse zum an die Wand werfen?

Ich lasse die hellgrüne und intensiv riechende Masse in den dafür vorgesehenen Behälter gleiten. Sofort kommen auch Dayo und Suri anmarschiert, um zu schauen, was ich denn da so treibe.

... was hat Frauchen denn da jetzt wieder angeschleppt?

… was hat Frauchen denn da jetzt wieder angeschleppt?

Die Gebrauchsanleitung sagt nun: „Die zu reinigenden Pfoten sanft, aber bestimmt in die PawCare Masse eindrücken und für drei bis fünf Sekunden einwirken lassen.“ Allerdings müssen die Pfoten schon sauber sein. Das bedeutet also bei zwei Rhodesian Ridgebacks: Wir kommen vom Spaziergang und machen acht Hundepfoten ganz normal und wie immer sauber. Dann bringen wir die zwei Hunde dazu, dass sie pro Pfote fünf Sekunden lang (= 20 Sekunden + Pfotenwechselzeit von jeweils fünf Sekunden = 20 + 20 = 4o Sekunden) still halten und es ertragen, dass ich die Pfote „sanft, aber bestimmt“ in die grüne Masse eindrücke …

... erst das eine Pfötchen ...

… erst das eine Pfötchen …

Inzwischen hat jedoch der andere Hund gemerkt, dass die ganze Geschichte wohl nicht so richtigen Spaß macht und verpieselt sich. Ich hinterher – Dayo einfangen und dann soll auch er seine Pfoten in das PawCare drücken … macht er auch, aber es gehört auch ein ganzes Stück Nachhaltigkeit von mir dazu, damit er still sitzen bleibt …

... dann kommt auch die Pfote von Dayo dran ...

… dann kommt auch die Pfote von Dayo dran …

Es bleibt tatsächlich einiges an Dreck in der Masse kleben. Aber ich schaffe im ersten Anlauf leider nur jeweils die beiden Vorderpfoten meiner Hunde. An die Hinterpfoten ist gar nicht dran zu denken …

Der Schmutz bleibt hängen.

Der Schmutz bleibt hängen.

Die gepflegten Hundepfoten fühlen sich weich an und riechen sauber – sagt die Gebrauchsanleitung. Na ja, ich rieche ja eher selten an den Hundepfoten, um ehrlich zu sein. Ob die Hundepfoten weicher werden (und ob das überhaupt so gut ist, wenn diese weich sind), lässt sich sicherlich erst feststellen, wenn man PawCare über eine längere Zeit hinweg anwendet. Für Dayo und Suri werde ich das Produkt nicht regelmäßig benutzen. Beide haben kaum Risse und Verletzungen an den Pfoten und sie sind auch nicht sonderlich spröde. Für Hunde, die öfters mal Verletzungen haben oder rissige Pfoten ist es wahrscheinlich eine gute Sache.

PawCare gibt es bei Fressnapf. Die 380 g-Packung kostet 22,95 Euro. Dieser Beitrag wurde von der Fressnapf-Filiale in Rosbach mit einem Rabatt in Höhe von 20 Prozent auf den Verkaufspreis unterstützt.

Was mich persönlich etwas stört: Die Hauptrohstoffe werden in der Schweiz hergestellt. Mischung und Abpackung erfolgen in China (unter Schweizer Aufsicht – na ja!). Das heißt ja, dass die „Einzelteile“ sozusagen nach China geschickt werden, dort gemischt und gepackt und dann wieder zurück nach Europa gebracht werden … es gibt bestimmt eine tolle, nachhaltige Antwort darauf, aber verstehen werde ich das trotzdem nicht …

Golfen mit Hunden - Golf-Platzreife für Hunde in Österreich

Golfen mit Hunden – Golf-Platzreife für Hunde in Österreich

Dass der Golfsport auch in Deutschland immer mehr Fans gewinnt (auch unter den jüngeren Zielgruppen), ist längst kein Geheimnis mehr. Auch ich habe vor ein paar Jahren den ein oder anderen Schnupperkurs belegt und dann allerdings nicht weitergemacht – zum Einen, weil sich meine Begabung in engen Grenzen hielt und zum Anderen, weil ich Hunde habe. Und wie komme ich nun als Nicht-Golfer und Hundebesitzerin auf die Idee, einen Beitrag über „Golfen mit Hunden“ zu schreiben? Vor ein paar Tagen schwebte eine Pressemitteilung aus Österreich auf meinen Schreibtisch und zwar mit der Überschrift „Golf-Platzreife für Hunde – im Hotel & Golfclub Gut Brandlhof„. Das finde ich irgendwie so interessant, dass es doch Wert ist, bei HundeReisenMehr aufgegriffen zu werden.

Golf-Platzreife für HundeFoto: Hotel & Golfclub Gut Brandlhof, Saalfelden

Golf-Platzreife für Hunde
Foto: Hotel & Golfclub Gut Brandlhof, Saalfelden

So, und was ist nun die Platzreife für Hunde? Während die zweibeinigen Golfer für ihre Platzreife insbesondere spielerisches Können und Wissen um die Golfregeln beweisen müssen, liegen die wesentlichen Kriterien für die Hunde-Platzreife im Bereich der Etikette. So hat das Hotel & Golfclub Gut Brandlhof zwölf Paragrafen als unbedingte Grundvoraussetzung entwickelt, damit die vierbeinigen Lieblinge mit auf die Golfrunde dürfen:

  • § 1: Anmeldung des Hundes bei der Teetime-Reservierung
  • § 2: Diszipliniertes Verhalten des Hundes (etwa ruhiges, geduldiges Warten und diszipliniertes Angeleint-Bleiben) ist Grundvoraussetzung. Das sollte vor der ersten gemeinsamen Golfrunde geübt werden.
  • § 3: Ist der Hund den Strapazen einer vierstündigen Golfrunde überhaupt gewachsen? Diese Belastung gilt es zu trainieren.
  • § 4: Sonnen- und Schattensituation am Golfplatz im Sinne des Hundes beachten.
  • § 5: Hundesackerln (das hört sich doch auch irgendwie netter als „Kottütchen“ an, oder?) sind eine unverzichtbare Ausrüstung und das verlässliche Beseitigen der „Hundespuren“ absolute Pflicht.
  • § 6: Hunde müssen am Golfplatz immer und ausschließlich an der Leine gehalten werden. Die Leine muss so am Golfbag fixierbar sein, dass sie sich nicht lösen und der Hund das Bag auch nicht umwerfen kann (hmmm, was macht man nur, wenn man einen Rhodesian Ridgeback hat? Für den ist ein solches Golfbag keine besondere Herausforderung).
Bei der Golf-Platzreife für Hunde gilt es zwölf Grundsätze zu beachten!Foto: Hotel & Golfclub Gut Brandlhof

Bei der Golf-Platzreife für Hunde gilt es zwölf Grundsätze zu beachten!
Foto: Hotel & Golfclub Gut Brandlhof

  • § 7: Die Hunde müssen es gewohnt sein, ruhig und geduldig zu warten und dürfen weder für unerwartete Geräusche noch für überraschende Bewegungen sorgen.
  • § 8: Das Golfbag samt daran angeleinten Hund muss mit ausreichend Sicherheitsabstand zum Schwungbereich der Golfschläger und weit abseits der Flugbahn der Golfbälle abgestellt sein.
  • § 9: Wenn der Hund die Fährte eines seiner Artgenossen aufgenommen hat, so sollte ihm bei passenden Gelegenheiten die Möglichkeit gegeben werden, diesen Fährten zumindest zeitweise nachzugehen.
  • § 10: Trinken und Baden sind für Hunde ganz wichtig. Zwischen den Spielbahnen 2 und 3 bietet sich die Gelegenheit einer Hunde-Erfrischung. Auf Spielbahn 5 wartet hinter dem Weißen Abschlag eine herrliche Quelle. In allen anderen Bereichen des Golfplatzes ist unbedingt ausreichend Wasser für den Hund mitzunehmen.
  • § 11: Achtung – die Saalach im Bereich des Golfplatzes Gut Brandlhof ist bei höherer Wasserführung wegen der starken Strömung ungeeignet für ein Hundebad.
  • § 12: Der Hund verdient nach der Golfrunde eine gebührende Belohnung! Beim Golfen dabei zu sein, bedeutet für Hunde Stunden hoher Aufmerksamkeit und großer Folgsamkeit, ohne dabei spielen oder schlafen zu dürfen.

Die Golf-Platzreife für Hunde wird vom Hotel & Golfclub Brandlhof erstmals zu beginn der Golfsaison 2013 – ab Mitte April – eingeführt und ist kostenlos.

Vier Stunden über den Golfplatz ist nicht für jeden Hund etwasBild: Hotel & Golfclub Brandlhof

Vier Stunden über den Golfplatz ist nicht für jeden Hund etwas
Bild: Hotel & Golfclub Brandlhof

In dem 4-Sterne-Superior Hotel in Saalfelden im Salzburger Land sind Hunde generell gern gesehene Gäste. Sie dürfen allerdings nicht mit in die Restaurants. Für den Vierbeiner fallen 19 Euro pro Übernachtung an Kosten an. Tolle Idee vom Gut Brandlhof: Von diesem Hundebetrag gehen täglich 10 Euro an die private Organisation von Margarita Wada, die sich auf der griechischen Insel Zakynthos um streunende und ausgesetzte Tiere kümmert. Für die Endreinigung wird allerdings nochmals ein Pauschalbetrag von einmal 25 Euro erhoben.

Der ganze Hotelkomplex von obenFoto: Hotel & Golfclub Gut Brandlhof

Der ganze Hotelkomplex von oben
Foto: Hotel & Golfclub Gut Brandlhof

Das Hotel Gut Brandlhof bietet zahlreiche Übernachtungsarrangements an – für alle Jahreszeiten – zu finden unter www.brandlhof.com.

Der Beitrag basiert auf Presseinformationen vom Hotel & Golfclub Gut Brandlhof.

Darüber hinaus gibt mittlerweile viele Golfplätze, die das Mitführern von Golfers bestem Freund erlauben. Weitere Informationen zu diesem Thema sind unter www.golfen-mit-hunden-de zu finden. Hier werden sogar spezielle Gassi-Geh-Sets für Golfer mit Hunden vorgestellt … 😉

Mantrailing - im Anflug auf die "vermisste Person"

Mantrailing – im Anflug auf die „vermisste Person“

Bei gefühlten – 10° Grad und einer wirklich steifen Brise findet unser Mantrailing in dieser Woche mal wieder im Volkspark Niddatal – das ist übrigens Frankfurts zweitgrößte Grünfläche nach dem Stadtwald – statt. Die Ridgebacktruppe ist komplett und als Suchperson ist Friedrich – frisch gebackener Dr. phil. und Ehemann der Hundephilosophin – mitgekommen. Suri darf anfangen und zwar mit zwei kürzeren Basistrails. Während Margit zu ihrem Auto zurückgeht, um Enya fertig zu machen, versucht Friedrich, Suris Aufmerksamkeit zu erringen. Madame scheint heute nicht wirklich interessiert zu sein – wirklich? Hmm, ich führe sie an die Plastiktüte mit Friedrichs getragenem T-Shirt heran und gebe ihr den Auftrag „sniff“ – sie geht mit der Schnauze in die Tüte hinein und kurz darauf erfolgt der nächste Auftrag „search“. Und los geht es. Die ersten Meter zielstrebig. Dann – was riecht denn da rechts von uns so lecker? Eine kurze Pause am Mauseloch. Aber schon geht es in einem Frauchen angemessenen Trab direkt in Richtung Versteck. Die Belohnung folgt auf dem Fuße, und es geht gleich mit der nächste Suche los, die ebenso erfolgreich verläuft. Suri und ich machen uns ab in Richtung Auto, um Dayo zu holen. Währenddessen darf Margits Ridgeback-Hündin Enya nach Friedrich suchen … ach so: Sowohl Margit als auch ich sind bei den Trails unserer Hündinnen an den Leinen geblieben … 😉

Was ist denn jetzt mit der Belohnung?

Was ist denn jetzt mit der Belohnung?

Jetzt ist Dayo dran, der mal wieder voller Freude und Kraft unterwegs ist … der erste kurze Basistrail funktioniert problemlos (sieht man einmal davon ab, dass Frauchen die Leine auf den letzten Meter losgelassen hat …). Beim zweiten Suchauftrag ist Dayo abgelenkt. In der Ferne sieht er schon Margit und Thani kommen. Links laufen Hunde über die Wiese und hier könnte man doch auch mal markieren. Wir laufen mal nach links und mal nach rechts. Dayo versucht seine „alte Masche“ – „Warum kann ich Friedrich eigentlich nicht sehen?“ Aber irgendwann hat er sich schließlich doch an Friedrich herangetastet. Und ganz mein Bär – er freut sich riesig über die Belohnung!

... vielleicht etwas überschwänglich ...

… vielleicht etwas überschwänglich …

Da ich nun Dayo ins Auto zurückbringe, kann ich die Suche von Thani nicht begleiten. Höre aber später, dass ein Basistrail gut gelungen und der zweite auch eher durchmischt war. Dann ist Suri wieder dran. Diesmal geht es auf zwei längere Suchstrecken. Ich finde ja, dass mein Mädchen ein Naturbegabung ist (na ja, Frauen halt, gell?). Sie interessiert sich anscheinend nicht sonderlich für Friedrich und mag auch gar nicht hinterher schauen, als er sich versteckt (obwohl sie das dürfte), aber sie trabt absolut sicher los – in einem „guten“ Tempo, in dem Miriam in der Lage ist, sich auf meine Leinenführung zu konzentrieren und diese zu korrigieren. Ich hoffe nun, dass es nicht mehr zu lange dauert, bis Friedrich gefunden ist … hab‘ doch Knie … jammer … aber ich halte tapfer durch und finde auf einmal, dass es gar nicht mehr so kalt ist …

... die Trailingstrecken werden etwas länger ...

… die Trailingstrecken werden etwas länger …

Dann geht es in die zweite Runde, die Suri ebenfalls sehr routiniert meistert. Während ich meine beiden Hunde austausche, ist Enya mit Margit an der Reihe. Auch Enya meistert ihre beiden Strecken gut. Ich möchte mich ja wirklich nicht wiederholen, aber Frauen halt …

Während ich mit Dayo schon wieder in Richtung Miriam und Friedrich unterwegs bin, etwas vor mich hin bummele …

.. Dayo bummelt auch ...

.. Dayo bummelt auch …

… weil ich denke, dass die Hundephilosophin zu mir kommt … bekomme ich durch wilde Gesten in der Ferne mitgeteilt, dass ich wohl mal einen Zahn zulegen muss … na ja, dann gehen wir halt zu Miriam …

Nun ist auch Dayo mit einer längeren Strecke dran. Mir graut innerlich schon ein bisschen davor, weil ich nicht schon wieder die Leine loslassen will. Es geht los, und Dayo schießt in seiner unnachahmlichen Art und Weise voller Begeisterung los. Frauchen hübsch hintendran. Miriam ebenfalls hinterher. Ich hänge immer noch an der Leine und Miriam ruft mir zu, ich solle etwas in die Knie gehen und mein Gewicht nach hinten verlagern. Das soll Dayo langsamer machen. Macht es auch. Als ich mich zu abrupt nach hinten lehne, bleibt er gleich ganz stehen. Ein sensibler Hund eben. Aber ich verstehe, was Miriam meint. Plötzlich macht Dayo einen scharfen Satz nach links ins Gebüsch – Friedrich ist gefunden! Ich ziehe meine Handschuhe sowie meine Mütze aus und mache meine Jacke auf … hatte ich anfangs gesagt, es sei kalt … nein, ich schwitze … Nun geht es für Dayo in die letzte Runde. Friedrich verschwindet und Dayo will ihm gleich hinterher. Er jammert, und wir lenken ihn damit ab, dass er auf eine Sitzbank klettern muss. Das macht er auch, aber er jammert weiter. Dann geht es lost – über Stock und Stein. Miriam versucht, mir die korrekte Leinenführung zu vermitteln und erinnert mich an die Gewichtsverlagerung, weil Dayo sich wieder mit aller Kraft auf seine Suche konzentriert.

Dayo aus Sicht von Friedrich

Dayo aus Sicht von Friedrich

Da geht es um die Brombeerhecke und Dayo ist fast am Ziel.

Dayo im Landeanflug

Dayo im Landeanflug

Mit abstehenden Ohren und im Schweinsgalopp stürzt sich Dayo freudig auf Friedrich und lässt ordentlich belohnen.

Margit und Thani in der Warteschleife

Margit und Thani in der Warteschleife

Jetzt geht es auch für Margit und Thani in die letzte Runde.

... eine tiefe Nase voll T-Shirt ...

… eine tiefe Nase voll T-Shirt …

Wann wird es endlich wieder Sommer?

Wann wird es endlich wieder Sommer?

Eigentlich bin ich ja kein „Wetter-Meckerer“. Ich kann mich für einen richtigen Winter genauso begeistern wie für einen lauen Frühlingstag, einen sonnigen (aber bitte nicht zu heißen) Sommer oder für einen nebligen Herbsttag. Aber im Moment geht mir das Wetter echt auf die Nerven. Am Montag hatte ich schon fast das Gefühl, dass der Frühling seine ersten Boten ausgeschickt hat.

Die ersten Vorboten des Frühlings?

Die ersten Vorboten des Frühlings?

Sonne, kaum Wind und – das ist ganz besonders wichtig – kein Regen!!! Gestern dann wieder Schnee, aber nasser Schnee. Der Mittagsspaziergang mit Dayo und Suri ging im Schneeregen vonstatten, der Boden leider nicht gefroren … Matsch … bäääähhhhh!

Und heute? Heute ist es „angenehm“ kalt, bewölkt mit sonnigen Abschnitten und die Wege – zumindest die betonierten – sind trocken! Wem dann das Fell juckt, der wälzt sich eben mal kurz!

... und wenn die Wege trocken sind, dann geht's aber los ...

… und wenn die Wege trocken sind, dann geht’s aber los …

Kann es denn jetzt nicht mal so bleiben? Kalt und Winter oder etwas wärmer und Frühling? Aber bitte kein Regen, Regen, Regen, Matsch, Matsch und Matsch mehr …