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Hunde am Strand

Hunde am Strand

Auch wenn man es bei einem Blick aus dem Fenster nicht unbedingt erwartet: Aber bald beginnen die Sommerferien in Deutschland, und dann geht es für viele in den Strandurlaub – auch mit Vierbeinern. Natürlich sollte man sich vorher erkundigen, wie und wo Hunde an den Stränden erlaubt sind. In den meisten Urlaubsorten an der Küste – zumindest in Deutschland und Holland – gibt es ausgewiesene Hundestrände für ungetrübtes Tollen im Meer.

Dayo hat Spaß im Wasser

Dayo hat Spaß im Wasser

Wer mit seinem Hund ein paar Tage am Strand plant, der sollte einiges beachten. Ein Sonnenschirm für die Fellnase und ausreichend Wasser gehören ins Gepäck.  Am Meer und vor allem bei Hitze am Strand erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf des Hundes im Vergleich zu Zuhause enorm. Meerwasser sollte er jedenfalls nicht schlucken. Zuviel davon führt oft zu heftigem Erbrechen.

Ich hol das Bällchen ...

Ich hol das Bällchen …

Nach dem Strandbesuch sollten Salzwasserreste sorgfältig aus dem Fell ausgespült werden. Salzwasser reizt die Haut und macht das Haar spröde bis brüchig. Bei warmen Temperaturen sollte der Vierbeiner auch täglich gebürstet werden, denn er verliert in heißen Regionen mehr Fell.

Jetzt hab ich's ....

Jetzt hab ich’s ….

Eigentlich muss ich das hier ja jetzt nicht schreiben, aber ich tu’s trotzdem: Alle Hinterlassenschaften werden natürlich immer ordentlich entsorgt!!

Die Strandfotos mit Dayo entstanden in Holland und zwar am Hundestrand von Noordwijk. Auf einem speziellen Strandabschnitt dürfen die Hunde auf einer Länge von etwa vier Kilometern zwischen Noordwijk und Katwijk frei am Strand laufen und nach Herzenslust toben, schwimmen, spielen oder im Sand entspannen. Ganz besonders gut hat uns hier gefallen, dass es ein kleines Strandrestaurant gibt, wo Zwei- und Vierbeiner herzlich willkommen sind. Dort gibt es eine „Wassertankstelle“ und auf der Speisekarte stehen auch Leckerlis für die Fellnase. In der Hauptsaison sind natürlich alle Strandabschnitte sehr gut besucht … freie Parkplätze sind dann oft nur noch schwer zu finden. Hat man endlich einen, liegt oftmals noch eine ganz schöne Wegstrecke vor einem – also aufpassen, was mitgenommen wird und wie es transportiert werden soll … 😉

Toben bis zum Abwinken

Toben bis zum Abwinken

Totgeglaubter Hund nach zwei Jahren wieder zu Hause!

Totgeglaubter Hund nach zwei Jahren wieder zu Hause!

Was für eine Geschichte! Und weil diese einfach so schön und eigentlich unglaublich ist, greife ich hier den Pressetext von TASSO auf: Fast zwei Jahre lang war sich Christine Wolf sicher: Meine Sally ist tot! Doch dann der erlösende Anruf von TASSO: Wir haben Ihre Sally gefunden!

Die Tierschutzorganisation, die Europas größtes Haustierzentralregister betreibt, war vom Wittener Tierschutzverein „Arche Noah“ informiert worden. Die Mischlingshündin mit „ungarischer Straßenvergangenheit“ hatte in der rund 70 Kilometer entfernten Ruhrgebietsstadt monatelang auf der Straße gelebt. Niemand konnte das scheue Tier fangen, von Tierfreunden herausgestelltes Fressen wurde aber dankbar von ihr angenommen. Bis dann eine Beruhigungstablette im Trockenfutter Sally so müde machte, dass sie erwischt werden konnte. „Sally ist als ehemaliger Tierheimhund natürlich gechipt und registriert“, erzählt Christine Wolf. „Ein Mitarbeiter von Arche Noah scannte den Transponder und kam so auf die Registrierung bei TASSO.“

Sally mit Frauchen Christine Foto: TASSO e.V.

Sally mit Frauchen Christine
Foto: TASSO e.V.

Wie Sally nach Witten kam, ist nicht genau bekannt. Sie soll angeblich aus dem Kofferraum eines Autos in der Wittener Innenstadt ausgesetzt worden sein. Entflohen war sie jedenfalls in Düsseldorf bei einem Hundesitter, der die Hündin übers Wochenende beaufsichtigen sollte. „Ich wollte nach Hamburg, Sally konnte ich nicht mitnehmen“, sagt Christine Wolf. „Beim Hundesitter ist sie aber schon nach einer Stunde über den Zaun gesprungen und wurde nicht mehr gesehen.“

Die 38-Jährige brach nach dem Alarmanruf des Hundesitters ihre Reise ab und suchte stunden- und schließlich tagelang erfolglos nach ihrer Hündin, fragte bei Ämtern und Tierschutzvereinen nach. Dann eine schlimme Nachricht: Im Rhein sei ein Hundekadaver gesichtet worden, der Ähnlichkeit mit Sally haben sollte. Christine Wolf gab auf, verlor jegliche Hoffnung auf ein Wiedersehen. „Als mich TASSO dann nach so vielen traurigen Monaten anrief, dachte ich zunächst an einen Scherz“, erzählt sie. „Ich konnte es einfach nicht glauben, dass meine geliebte Hündin noch lebt. Jetzt weiß ich: Ohne TASSO hätte ich Sally nie wiedergesehen!“

Mantrailing bei den alten Römern

Mantrailing bei den alten Römern

Heute finden wir uns mit der Hundephilosophin bei den alten Römern ein. Wir treffen uns auf dem Gelände vor der berühmten Saalburg, die zumindest im Rhein-Main-Gebiet fast jedes Kind kennt. Das ehemalige Kohortenkastell liegt nordwestlich von Bad Homburg und gilt als das besterforschte und am vollständigsten rekonstruiertes Kastell des Obergermanisch-Raetischen Limes.

Haupteingang des Limeskastells Saalburg

Haupteingang des Limeskastells Saalburg

Hier gibt es natürlich jede Menge gute Verstecke aus längst vergangenen Zeiten …

Ausgrabungen zum Verstecken ...

Ausgrabungen zum Verstecken …

… und ausreichend schattenspendende Bäume, damit die Autos nicht in der Sonne stehen (die heute natürlich nicht scheint – wie sollte es anders sein  … ;-)). Ibera, Kira, Sambo, Dayo und Suri sind also dieses Mal ganz besonders gespannt … und die dazugehörigen Frauchen natürlich auch. Im ersten Trail startet Ibera, um Claudia zu suchen.

Ibera wird "bereit" gemacht

Ibera wird „bereit“ gemacht

Nachdem Ibera mit einem tiefen Atemzug von Claudias T-Shirt genommen hat, geht es auch schon los. Dayo und ich folgen mit einem gewissen Abstand, da der Bär der nächste Trailing-Kandidat ist.

... ob das der richtige Weg ist?

… ob das der richtige Weg ist?

Ibera arbeitet sich tapfer voran … aus der Entfernung gesehen, ist sie vielleicht hin und wieder etwas unsicher. Und ob sie immer den richtigen Weg nimmt, ist nicht ganz offensichtlich. Aber Ibera ist ja auch eine vielseitig interessierte Dame, da kann man schon mal abweichen, gell?

... wir nähern uns dem Zielobjekt ...

… wir nähern uns dem Zielobjekt …

Dayo schlappt so neben mir her – bis zu dem Moment, wo Ibera die Ausgrabungen des ehemaligen Soldatenlagers entdeckt … das findet Dayo auch spannend. Er möchte direkt hinterher. Geht aber nicht, er ist heute gut an mir „angekettet“. Bei den vielen Steingemäuern müssen wir alle aufpassen, dass die Hunde nicht direkt von oben einfach runterspringen wollen … das geht manchmal schon ein ganzes Stück hinunter. In einem dieser alten Gemäuer hockt dann auch Claudia. Und Ibera? Natürlich! Sie findet Claudia und wird von ihr entsprechend belohnt. Für ihren zweiten Trail bekommt Ibera eine fast gerade Strecke angeboten … sie macht sich eifrig an die Arbeit und findet ihre Suchperson direkt und ohne Umwege!

Glückliches Ende einer Suche

Glückliches Ende einer Suche

Nun ist Dayo an der Reihe – ich merke es ihm gleich an. Er ist total begeistert von seiner Umgebung und kann es fast gar nicht erwarten, dass es endlich los geht.

Endlich geht's los

Endlich geht’s los

Endlich darf Dayo einen tiefen Schniefer von Claudias T-Shirt nehmen. Ohne großes Zögern geht es auch gleich los. Dayo ist begeistert. Schwanzwedelnd folgt er der Spur. Es geht über eine kleine Straße in ein Waldstück.

... ab in den Wald ...

… ab in den Wald …

Auch hier lauter Gebäudereste aus der Römerzeit. Dayo marschiert konsequent zu jedem Ausgrabungsort, um nachzuschauen, ob darin nicht die vermisste Claudia stecken könnte. Ich glaube, er ist so begeistert über diese Gebäudereste, dass er vermutlich die Spur ein wenig aus der Nase verloren hat. Aber wie gesagt … jeder Steinhaufen wird ganz genau inspiziert … irgendwann schaffen wir es zurück auf die Straße (Miriam musste aber nachhelfen und mir den Hinweis geben, dass wir etwas falsch sind …)

... zurück auf dem Weg ...

… zurück auf dem Weg …

Weiter geht die Suche also … auch ein bisschen über Stock und Stein … an mancher Stelle möchte ich mich gerne verweigern … ich finde es nicht lustig, dass ich durch den Bach durch soll …

Ich sag's doch, Frauchen! Hier ist die Claudia doch!

Ich sag’s doch, Frauchen! Hier ist die Claudia doch!

Also über den Bach (na gut, es ist mehr ein Rinnsal), den Hügel hoch. Da springt mir Dayo schon fast auf eine Mauer, um triumphierend an der langen Leine zu ziehen. Er hat Claudia gefunden und wird von ihr auch schön belohnt. In seiner zweiten Suchaktion ist Dayo ebenfalls wieder mit all seiner Begeisterung unterwegs, was sich diesmal leider im Tempo auswirkt. Er ist mit all seiner Kraft und all seiner Schnelligkeit unterwegs … ich lasse die Leine nur nicht los, weil sich ganz in der Nähe eine vielbefahrene Bundesstraße befindet – daher lieber Aua-Knie und ohne Puste bei Frauchen.

Jetzt ist aber erst einmal Sambo an der Reihe.

Einmal tief einatmen bitte

Einmal tief einatmen bitte

Sambo soll Adeline suchen. Für ihn ist es heute schwer, denn Adeline ist dort überall schon einmal herumgelaufen, und der arme Ridgeback-Rüde muss nun die richtige Spur finden. Und was ein ordentlicher Rüde ist, der markiert erst mal die gesamten alten Spuren von Adeline. Aber auf einmal entdeckt der die frischeste Spur und von da an ist es auch kein Problem mehr.

... durch diese hohle Gasse muss er kommen ...

… durch diese hohle Gasse muss er kommen …

Hier nochmals das Bein gehoben, dort eine andere interessante Spur gerochen, aber Sambo bleibt tapfer bei der Stange …

... wo isse denn nun?

… wo isse denn nun?

… und da isse ja, die Adeline …

Belohnung schwer verdient

Belohnung schwer verdient

In seinem zweiten Trail muss Sambo mich suchen. Ich verstecke mich an einem Ort, wo bisher noch keiner von uns gewesen ist. Das macht es für Sambo auch gleich eindeutiger. Kaum hat er meine alte Socke angeschnüffelt, geht es im Tiefflug los. Sein Frauchen hängt an der Leine wie ein Fähnchen im Wind. Er ist kaum zu bremsen und Claudia muss ob dieses Enthusiasmus‘ fast die Leine loslassen. Aber da hat mich Sambo schon gesehen und stürzt sich ohne Rücksicht auf Verluste einen kleinen Hang hinab, um an seine Belohnung zu kommen.

Nun mache ich mich mit Suri fertig. Sie soll auch Adeline suchen.

Abmarsch in die richtige Richtung

Abmarsch in die richtige Richtung

Gott sei Dank hat Madame heute Ihre Unlust vom vergangenen Mal überwunden. Sie macht sich zielorientiert auf die Suche.

Es geht in den Wald hinein

Es geht in den Wald hinein

Zunächst geht es ein ganzes Stück über den Parkplatz und dann nach links in den. Wir machen natürlich auch mal Pippi, schnüffeln an einem besonders attraktiven Blättchen, aber im Großen und Ganzen sind wir ziemlich zackig unterwegs.

... gefunden ...

… gefunden …

Schnell auf eine grasbewachsene Steinmauer gesprungen und schon hat Suri Adeline entdeckt und wird auch gleich belohnt.

... mmmh, lecker ...

… mmmh, lecker …

Auch in ihrem zweiten Trail geht Suri sehr zielorientiert vor. Hier muss sie sogar eine Fußgängerbrücker über eine vielbefahrende Bundesstraße überwinden und meistert ihre Aufgabe mit Bravour. Dann ist es endlich auch Kira soweit. Das Problem? Von Kiras beiden Suchaktionen gibt es kein Bildmaterial … aus welchen Gründen auch immer … sorry!!

Wie könnt Ihr nur - keine Fotos von Kira

Wie könnt Ihr nur – keine Fotos von Kira

Kira soll mich suchen. Der Anfang gestaltet sich schwer, da Kiria Miriam noch nicht begrüßt hat und dies jetzt gerne nachholen möchte. Allerdings führt Miriam Suri mit sich. Und die beiden Damen – Suri und Kira – legen leider keinen Wert auf ein gegenseitiges Kennenlernen. Dann kommt auch noch ein Bus rückwärts auf Kira und Claudia zu. Das bringt die Maus völlig aus dem Konzept. Vielleicht doch Miriam begrüßen oder doch lieber in die Saalburg rein? Nach einer kleinen Weile hat es Claudia dann geschafft und Kira auf den richtigen Weg gebracht. Sie findet meine Spur und schließlich mich. Dafür wird sie von mir auch ordentlich mit klein geschnittener Blutwurst belohnt (boah, so tolle Belohnungen gibt es bei mir nicht … ;-)).

Wie bei Sambo auch, ist ihre zweite Suche viel klarer und erfolgreicher. Es geht auf einen Weg, wo vorher noch keiner war. Da geht es praktisch wie von selbst!

Der Traum vom Urlaub in einer Reet-Kate

Der Traum vom Urlaub in einer Reet-Kate

Wow, das ist wirklich ein Traum von einem Ferienhaus – genauso stellt sich doch der verwöhnte Großstadtmensch Urlaub in Norddeutschland vor. Oder etwa nicht? Doch ich schon. Na gut, ich bin kein Großstadtmensch und natürlich nicht verwöhnt, aber trotzdem … 😉

Restaurierte Reet-Kate in der Holsteinischen Schweiz Foto: Landlust-Ferienhaus.de

Restaurierte Reet-Kate in der Holsteinischen Schweiz
Foto: landlust-ferienhaus.de

Das Ferienhaus – das übrigens erst seit dem 1. Juni 2013 unter dem Motto „Großstädters Land-Traum“ auf dem Markt ist – ist ein rund 180 Jahre altes, denkmalgeschütztes Häuschen unter Reet und liegt in stiller Dorfrandlage im Örtchen Diekhof bei Pronstorf in der Holsteinischen Schweiz. Diekhof? Pronstorf?  Für diejenigen, die diesen Ort zufällig nicht kennen: Pronstorf ist eine Gemeinde mit rund 1.700 Einwohnern im Kreis Bad Segeberg (genau! Und in Bad Segeberg finden immer die Karl-May-Festspiele statt). Gut Pronstorf ist übrigens Spielstätte des Schleswig-Holstein-Musikfestivals. Umgeben von Wäldern, Feldern und sanften Hügeln liegt die Reetkate auf einem 2.100 Quadratmeter großen Grundstück mit altem Obstbaumbestand und mehreren Teichen.

Design und Liebe zum Detail bei der Inneneinrichtung Foto: Landlust-Ferienhaus.de

Design und Liebe zum Detail bei der Inneneinrichtung
Foto: landlust-ferienhaus.de

Auf 130 Quadratmetern vereint das große, behutsam sanierte Haus den Zauber von einst mit dem Komfort und Design von heute …

Wo ist der schönste Platz im Haus? Foto: Landlust-Ferienhaus.de

Wo ist der schönste Platz im Haus?
Foto: landlust-ferienhaus.de

Das Haus hat sechs Zimmer, zwei Bäder sowie eine voll ausgestattete moderne Küche. Darüber hinaus gibt es einen Holzschürofen im Wohnbereich und eine Terrasse mit dem bereits oben angesprochenen riesigen Garten.

... Design bis hin zum Wohnzimmertisch ... Foto: Landlust-Ferienhaus.de

… Design bis hin zum Wohnzimmertisch …
Foto: landlust-ferienhaus.de

Das liebevoll restaurierte Ferienhaus bietet Platz für bis zu sechs Personen. Und das Beste? Ein Hund ist hier ebenfalls herzlich willkommen.

Garten-Eldorado nicht nur für Zweibeiner Foto: Landlust-Ferienhaus.de

Garten-Eldorado nicht nur für Zweibeiner
Foto: landlust-ferienhaus.de

Hier kann der Vierbeiner nach Lust und Laune auf Erforschungstouren gehen. Das Grundstück ist zu drei Seiten eingezäunt und zur Rückseite durch einen Graben bzw. eine Wildwuchs-Hecke von Feldern und Nachbargrundstücken getrennt.

Blütenpracht eines Bauerngartens Foto: Landlust-Ferienhaus.de

Blütenpracht eines Bauerngartens
Foto: landlust-ferienhaus.de

Im alten Obstgarten gedeihen vor allem Äpfel und Quitten sowie Him-, Brom- und Stachelbeeren. Hinter dem Haus gibt eine gepflasterte Terrasse und mehrere Teiche, die allerdings nicht zum Baden gedacht sind.

Die Terrasse hinter dem Haus lädt zum Entspannen ein Foto: Landlust-Ferienhaus.de

Die Terrasse hinter dem Haus lädt zum Entspannen ein
Foto: landlust-ferienhaus.de

Und wenn man die Gegend erkunden will? In weniger als einer halben Stunde erreicht man Lübeck, um sich dort natürlich auch mit Marzipan für die faulen Stunden im Ferienhaus einzudecken. Hamburg und der Duft der großen weiten Welt ist nur rund 45 Minuten entfernt. Und zu den Stränden der Lübecker Bucht sind es nur 23 Kilometer. Dort kann Frauchen in Ruhe am Marzipan knabbern und Fellnase die Ostsee erkunden … haaach jaaaaa!

Der Aufenthalt während der Sommermonate kostet bei einer Mindestbuchung von sieben Nächten ab 135 Euro pro Nacht zuzüglich Kosten von einmalig 75 Euro für die Endreinigung. Außerhalb der Hochsaison ist das Haus auch schon ab 110 Euro pro Nacht zu haben. Minimum sind dann drei Nächte (also ein verlängertes Wochenende). Bettwäsche und Handtücher lassen sich für 13 Euro pro Person dazu buchen! Ein Hund ist auf jeden Fall erlaubt, ein zweiter Hund sollte separat angefragt werden. Weitere Informationen und Buchungsanfragen unter www.landlust-ferienhaus.de.

Großstädters Land-Traum steht ab sofort auch auf meinem Wunschzettel ganz oben … so ein Mist … die Liste ist schon ganz schön voll!!

Mantrailing - Iberas Trail

Mantrailing – Iberas Trail

Pfingsten ist vorbei, die freien Tage der Hundephilosophin sind vorbei und der Regen auch – na ja, jedenfalls für drei Tage. Und einen dieser drei Sonnentage erwischen wir für das Mantrailing. Wir treffen uns in Bad Vilbel auf dem Parkplatz des Regionalradiosenders FFH. Miriam begrüßt uns mit den Worten: „Schön, dass Ihr lacht, obwohl die Autos in der Sonne stehen.“

Mantrailing bei Sonne

Mantrailing bei Sonne

Und eigentlich habe ich auch gut lachen, denn seelisch und moralisch hatte ich mich sowieso darauf eingestellt, Dayo und Suri immer mitzuschleppen. Nur blöd, wenn dann einer die falsche Leine für Suri eingepackt hat … na ja, egal. Wird schon irgendwie gehen, aber das mit dem Fotografieren ist so auch nur sehr eingeschränkt möglich.

Heute berichtet Adeline von ihren Suchaktionen mit Ibera. Ibera ist mal wieder auf 100 als sie aus dem Auto steigt. Sie jammert und fiept. Alles geht ihr – wie immer – zu langsam. Und jetzt auch noch der ersten Maintrailinggruppe (Claudia mit Sambo) im Abstand langsam folgen – das ist sehr, sehr blöd! Unsere erste Aktivität ist es dann, mich mit Ibera im Gebüsch zu verstecken. Das haben wir gut hinbekommen. Wenn ich leise mit ihr spreche, dann versteht Ibera irgendwie schon, dass sie auch leise sein soll. Und da kommt er auch schon freudig angeschossen. Dayo hat uns ganz schnell gefunden. Sogar, dass sie keine Leckerchen bekommt, war ihr wohl klar – schließlich haben wir uns ja nur versteckt. Leckerchen bekommt man nur für’s Suchen.

... gleich geht es los ...

… gleich geht es los …

Jetzt sind wir mit unserem ersten Trail an der Reihe. Die Suchperson ist für uns unbekannt – sie war als Zuschauer gekommen, und Miriam hat sie gleich eingespannt. Leider hatte die Dame keinen Geruchsgegenstand dabei. Daher musst meine Madame den Geruch von einem glatten Gegenstand aufnehmen (Armbanduhr). Für eine Anfängerin schon ganz schön fortgeschritten. Ibera ist schnell. Ibera ist zerstreut. Sie rennt auf dem großen Parkplatz hin und her. Und schließlich findet sie sich nahe der versteckten Person ein.

... in der Nähe der Suchperson ...

… in der Nähe der Suchperson …

Allerdings zeigt Ibera nicht eindeutig an, dass sie die Suchperson gefunden hat. Sie ist bei fremden Menschen auch nicht wirklich scharf auf Futter. Und auf Spielzeug auch nicht. Bei ihrem Ausbildungsstand kann es wohl schon einmal vorkommen, dass ein einfacher Blick von ihr als „Suchperson gefunden“ ausreichen muss … 🙁

Mantrailing im Park bei FFH in Bad Vilbel

Mantrailing im Park bei FFH in Bad Vilbel

Jetzt sind erst einmal Suri mit Martina und Claudia mit Kira dran. Dann geht es für Ibera in die zweite Runde. Diesmal versteckt sich Miriam. Ibera ist zwar eindeutiger auf der Suche als vorher, beschäftigt sich aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit Wildspuren. Es ist ja auch schon schön, wenn Frauchen das überhaupt unterscheiden kann, gell?

... Miriam erfolgreich gefunden ...

… Miriam erfolgreich gefunden …

Ibera darf noch schnell auf einen dritten Trail gehen. Ausnahmsweise darf die kleine Hündin mal ihr Frauchen suchen – nur mal, um zu schauen, ob sie da irgendwie konzentrierter bei der Sache ist. Ist sie! Sehr eilig macht sich die Dame auf die Suche und freut sich riesig, als sie mich findet. Von mir nimmt sie auch sehr gerne die Futterbelohnung an … 😉

Vielen Dank, Adeline, für Deinen tollen Bericht!

Und wie ging es mit Dayo und Suri? Nun, Dayo hat seine beiden Trails trotz der zahlreichen Ablenkungen sehr gut gemeistert. Suri war heute eine Rhodesian Ridgeback-Dame durch und durch: Wenn wir beschließen, nicht zu suchen, dann suchen wir auch nicht!