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Michael und Nele - Luxus in Berchtesgaden

Michael und Nele – Luxus in Berchtesgaden

Wie Ihr alle bemerkt habt, habe ich einen leichten Hang zur Hotellerie … das mag an meiner ursprünglichen Ausbildung liegen und daran, dass ich von Berufs wegen oft mit dieser Branche zu tun habe … 😉 … mein heutiger Interviewpartner ist ein langjähriger Freund, der schon seit vielen Jahren in der Luxushotellerie tätig ist, aber erst vor kurzem „auf den Hund kam“.

1. Wer bist Du, und wer ist Dein vierbeiniger Begleiter?

Mein Name ist Michael, und ich bin Direktor im InterContinental Berchtesgaden Resort auf dem geschichtsträchtigen Obersalzberg. Meine vierbeinige Gefährtin heißt Nele und ist eine neun Monate alte Hirtenhundmischung, die aus dem Tierheim in Bad Reichenhall kommt.

Michael und Nele Foto: Michael Caspar

Michael und Nele
Foto: Michael Caspar

 

2. Du bist Hoteldirektor eines Hotels, das auch Hunde herzlich willkommen heißt. Worauf können sich Vierbeiner (und die dazu  gehörigen Zweibeiner natürlich auch) in Deinem Hotel freuen?

Unser Resort stellt unseren vierbeinigen Freunden eine Hundedecke, Napf und jeden Tag Hundefutter auf dem Zimmer bereit. Beim Check-in gibt es außerdem eine Tüte mit Leckerlis und Kotbeuteln. Zum Toben gibt es unterhalb des Hotels eine große Hundewiese.

3. Was ist Dein persönlicher Wander-/Ausflugstipp für HundeReisenMehr?

Definitiv das Berchtesgadener Land! Hier gibt es Wanderwege ohne Ende, eine traumhafte Landschaft, schöne Almen und traumhafte Ruhe. Aber Vorsicht: Im Nationalpark oberhalb des Königssees müssen Hunde unbedingt an der Leine bleiben, sonst werden Straffen fällig. Der Förster hier kennt keine (vierbeinigen) Freunde.

Nele macht Pause Foto: Michael Caspar

Nele macht Pause
Foto: Michael Caspar

4. Fünf Dinge, die Du immer Gepäck hast, wenn Du mit Hund reist?

  • Neles Lieblingsbettchen
  • ausreichend Futter
  • Jimmy (Neles Lieblingsspielzeug)
  • Hundetüten
  • Zeckenpinzette

Vielen Dank, Michael! Und noch weiterhin viel Spaß mit Nele im Berchtesgadener Land.

Das Hotel InterContinental Berchtesgaden Resort liegt auf 1.000 Metern Höhe inmitten der Berchtesgadener Alpen. Das 5-Sterne-Luxushotel bietet die verschiedenstens Arrangements an. So ist ein „Kurzurlaub in den Bergen“ ab 446 Euro pro Person möglich. Dieses Arrangement beinhaltet zwei Übernachtungen inkl. Frühstücksbuffet in einem Executive Studio, Erfrischungsgetränke und Snacks auf dem Zimmer, Zutritt zum THE MOUNTAIN SPA, Welcome Cocktail an der Bar und eine THE MOUNTAIN Ganzkörpermassage (50 Minuten). Hunde sind erlaubt und schlagen mit 30 Euro pro Tag zu Buche. Dafür gibt aber auch jeden Tag Trockenfutter für den Vierbeiner (das ist natürlich nicht jederhunds Geschmack, aber man das Futter ja als Leckerli nehmen … ;-)).

Nette Idee: Do not disturb-Schilder für Hunde Foto: Michael Caspar

Nette Idee: Do not disturb-Schilder für Hunde
Foto: Michael Caspar

Schau hin: Keine Gewalt gegen Hunde

Schau hin: Keine Gewalt gegen Hunde

Die Macher von „Harmonisches Hundetraining“ haben eine tolle Aktion ins Leben gerufen, die ich heute gerne vorstellen und damit natürlich auch unterstützen möchte!

Was selbstverständlich sein sollte, ist es oft leider nicht: dass Menschen mit Tieren achtsam umgehen. Statt mit anderen Lebewesen zu fühlen, werden sie immer wieder gequält, eingesperrt oder misshandelt. „Harmonisches Hundetraining“ hat sich deshalb entschieden, sich gegen Gewalt gegen Hunde auszusprechen und sie in keinem Fall zu dulden.

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Es gibt den “Schau hin!”-Button, den jeder ganz einfach auf seine eigene Homepage oder seinen Blog einbinden kann hier. Dieser Button steht für: nicht wegzusehen, im Notfall auch einzugreifen, wenn ein Hund in Not ist!

Gewalt gegen Hunde hat viele Gesichter, und es geht dabei nicht nur um die spektalulären Fälle wie beispielsweise die Tötungsaktionen in Rumänien. Hier bei uns in Deutschland geht es den Hunden besser, als in vielen anderen Ländern. Aber auch eine Haltung, die nicht artgerecht ist, kann als gewaltsam angesehen werden. Ein Hund ist ein Rudeltier und darf nicht den ganzen Tag allein zuhause oder ausgesperrt im Garten verbringen! Ein Hund ist kein Spielzeug, das man den ganzen Tag frisieren und verkleiden sollte! Ein Hund braucht andere Hunde, ein Hund braucht Auslauf, ein Hund muss auch mal graben und sich schmutzig machen dürfen! Und natürlich darf man einem Hund auch keine körperliche Gewalt antun! Ihn nicht schlagen oder quälen, ihn bei der Erziehung nicht anschreien und an seiner Leine reißen, ihn aber auch nicht im Hochsommer in der Gluthitze im Auto sitzen lassen! Wenn Ihr also einen Hund bei 30 Grad im Auto leiden seht, euer Nachbar seinen Hund schlägt, oder sich einfach nicht richtig um ihn kümmert, dann schaut hin, greift ein! Und überlegt, was Ihr für euren eigenen Hund tun könnt, um sein Leben noch schöner zu machen!

Ich unterstütze diese Aktion von ganzem Herzen, genauso wie die Aktion „Wühltischwelpen – nein Danke„, die ich im Januar vorgestellt habe. Macht einfach aucht mit!!!!

Herbstspaziergang

Brenzlige Situationen mit Hunden

Werbung – Geht Euch das manchmal auch so? Jahrelang denkt man nicht an eine bestimmte Situation, die einem zum Zeitpunkt des Geschehens nachhaltig erschüttert hat. Dann plötzlich – Jahre später – ist diese Situation wieder da, als wäre sie erst gestern geschehen. Mir ist das vor kurzem so ergangen, als ich etwas Ähnliches erlebte.

Auf meinen mittäglichen Spazierrunden mit meinen Rhodesian Ridgebacks Dayo und Suri begegnen wir in der Regel Menschen und Vierbeinern, die wir – zumindest flüchtig – kennen. Hin und wieder jedoch verirren sich auch „Fremde“ in „unser“ Revier. So begegnete mir vor einigen Tagen eine junge Frau, die einen jungen und überdurchschnittlich großen Rhodesian Ridgeback-Rüden führte. Ich freue mich natürlich immer, wenn ich bzw. wir auf andere Ridgebacks treffen. Und so haben wir die Hunde miteinander spielen lassen. Das ging eine Weile gut, bis es plötzlich zu einer Rauferei. zwischen dem Jungrüden und Dayo kam. Das Ergebnis: ein getackertes Ohr bei Dayo sowie verschiedene Kratzer am Kopf. Natürlich liegt hier der Fehler in erster Linie bei den Hundeführerinnen (ja, auch bei mir). Wir hätten es erst gar nicht so weit kommen lassen dürfen. Wir waren beide ziemlich erschrocken, und die junge Dame hat mir sofort ihre Adresse mitgeteilt, falls sich die Dayos Verletzungen als ernster herausstellen sollten und ich mit ihm zum Tierarzt muss. Ihr Hund ist also versichert … 😉 …das ist heutzutage ja keine Selbstverständlichkeit. Und plötzlich musste ich an eine ähnliche Geschichte aus der Vergangenheit denken.

... wo bleibt ihr denn alle ...

Mittagsrunde ohne „besondere Vorkommnisse“

Der Vorfall liegt gut sechs, sieben Jahre zurück, und ich war mit unserem ersten Rhodesian Ridgeback Leo – einem extrem großen Exemplar seiner Zunft – unterwegs. Dank Hundeschule und vielen Trainings war er ein liebenswerter, zugleich aber auch wachsamer Begleiter für mich. Schwierig war es nur, kleinen Hunden zu begegnen, die auf Leo außer Rand und Band reagierten. So trafen wir eines Tages auf eine Bekannte meiner Schwiegereltern, die einen Nachbarshund spazieren führte … den kannte ich natürlich schon und wusste, dass er hochgradig aggressiv auf Leo reagierte. So auch an jenem Tag: Der mittelgroße Mischlingshund machte einen Heidenlärm schon aus der Entfernung und zerrte sein Aushilfsfrauchen hinter sich her. Ich bin tapfer weitergegangen – Leo an der kurzen Leine. Der machte dann allerdings einen riesigen Satz auf den anderen Hund zu (erwischte ihn aber gottlob nicht). Ich hatte meinen Rüden relativ schnell wieder in der Gewalt und war ziemlich erleichtert, dass nichts passiert war. Plötzlich schoss jedoch der gefleckte Randale-Bruder auf Leo zu – seine Hundeführerin immer noch hintendran, die daraufhin stolperte und auf die Knie fiel. Ich muss zugeben, dass ich in dem Moment dachte: Was für ein Glück, dass Leo an diesem Sturz nicht beteiligt ist. Sie stand ohne Probleme wieder auf und sagte nur, dass jetzt ihre Knie schmerzen. Und damit zogen wir beide unserer Wege. Wie es sich meines Erachtens gehört, habe ich am frühen Abend die Dame angerufen, um mich nach ihrem Wohlergehen zu erkundigen. Während des Telefonats wusste ich jedoch gar nicht, wie mir geschah … denn auf einmal war Leo ursächlich daran schuld, dass sie auf den Rücken (!) gefallen sei und sich nun kaum noch bewegen könne … sie müsse nun zum Arzt und die Rechnung hätten wir zu zahlen …

Einige Tage später rief die Versicherung, bei der wir Leo haftpflichtversichert hatten, an und bat um eine Stellungnahme hinsichtlich des Vorfalls. Frau XY behauptete, dass die jetzt notwendige ärztliche Rückenbehandlung auf diesen Vorfall zurückzuführen sei, da Leo sie grundlos angefallen habe. Ich habe vor Zorn gekocht, einen kurzen Bericht über den Hergang geschrieben und die Versicherung darauf hingewiesen, dass die Dame bereits seit Jahren aufgrund von Rückenproblemen in ärztlicher Behandlung sei. Unsere Versicherung konnte damals nachweisen, dass die ärztliche Rückenbehandlung nicht im Zusammenhang mit dem Vorfall während des Spaziergangs stand. Gott sei Dank. Ich hoffe, auch Ihr seid auf der sicheren Seite und habt Eure Lieblinge gut versichert!