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Herbstspaziergang

Brenzlige Situationen mit Hunden

Werbung – Geht Euch das manchmal auch so? Jahrelang denkt man nicht an eine bestimmte Situation, die einem zum Zeitpunkt des Geschehens nachhaltig erschüttert hat. Dann plötzlich – Jahre später – ist diese Situation wieder da, als wäre sie erst gestern geschehen. Mir ist das vor kurzem so ergangen, als ich etwas Ähnliches erlebte.

Auf meinen mittäglichen Spazierrunden mit meinen Rhodesian Ridgebacks Dayo und Suri begegnen wir in der Regel Menschen und Vierbeinern, die wir – zumindest flüchtig – kennen. Hin und wieder jedoch verirren sich auch „Fremde“ in „unser“ Revier. So begegnete mir vor einigen Tagen eine junge Frau, die einen jungen und überdurchschnittlich großen Rhodesian Ridgeback-Rüden führte. Ich freue mich natürlich immer, wenn ich bzw. wir auf andere Ridgebacks treffen. Und so haben wir die Hunde miteinander spielen lassen. Das ging eine Weile gut, bis es plötzlich zu einer Rauferei. zwischen dem Jungrüden und Dayo kam. Das Ergebnis: ein getackertes Ohr bei Dayo sowie verschiedene Kratzer am Kopf. Natürlich liegt hier der Fehler in erster Linie bei den Hundeführerinnen (ja, auch bei mir). Wir hätten es erst gar nicht so weit kommen lassen dürfen. Wir waren beide ziemlich erschrocken, und die junge Dame hat mir sofort ihre Adresse mitgeteilt, falls sich die Dayos Verletzungen als ernster herausstellen sollten und ich mit ihm zum Tierarzt muss. Ihr Hund ist also versichert … 😉 …das ist heutzutage ja keine Selbstverständlichkeit. Und plötzlich musste ich an eine ähnliche Geschichte aus der Vergangenheit denken.

... wo bleibt ihr denn alle ...

Mittagsrunde ohne „besondere Vorkommnisse“

Der Vorfall liegt gut sechs, sieben Jahre zurück, und ich war mit unserem ersten Rhodesian Ridgeback Leo – einem extrem großen Exemplar seiner Zunft – unterwegs. Dank Hundeschule und vielen Trainings war er ein liebenswerter, zugleich aber auch wachsamer Begleiter für mich. Schwierig war es nur, kleinen Hunden zu begegnen, die auf Leo außer Rand und Band reagierten. So trafen wir eines Tages auf eine Bekannte meiner Schwiegereltern, die einen Nachbarshund spazieren führte … den kannte ich natürlich schon und wusste, dass er hochgradig aggressiv auf Leo reagierte. So auch an jenem Tag: Der mittelgroße Mischlingshund machte einen Heidenlärm schon aus der Entfernung und zerrte sein Aushilfsfrauchen hinter sich her. Ich bin tapfer weitergegangen – Leo an der kurzen Leine. Der machte dann allerdings einen riesigen Satz auf den anderen Hund zu (erwischte ihn aber gottlob nicht). Ich hatte meinen Rüden relativ schnell wieder in der Gewalt und war ziemlich erleichtert, dass nichts passiert war. Plötzlich schoss jedoch der gefleckte Randale-Bruder auf Leo zu – seine Hundeführerin immer noch hintendran, die daraufhin stolperte und auf die Knie fiel. Ich muss zugeben, dass ich in dem Moment dachte: Was für ein Glück, dass Leo an diesem Sturz nicht beteiligt ist. Sie stand ohne Probleme wieder auf und sagte nur, dass jetzt ihre Knie schmerzen. Und damit zogen wir beide unserer Wege. Wie es sich meines Erachtens gehört, habe ich am frühen Abend die Dame angerufen, um mich nach ihrem Wohlergehen zu erkundigen. Während des Telefonats wusste ich jedoch gar nicht, wie mir geschah … denn auf einmal war Leo ursächlich daran schuld, dass sie auf den Rücken (!) gefallen sei und sich nun kaum noch bewegen könne … sie müsse nun zum Arzt und die Rechnung hätten wir zu zahlen …

Einige Tage später rief die Versicherung, bei der wir Leo haftpflichtversichert hatten, an und bat um eine Stellungnahme hinsichtlich des Vorfalls. Frau XY behauptete, dass die jetzt notwendige ärztliche Rückenbehandlung auf diesen Vorfall zurückzuführen sei, da Leo sie grundlos angefallen habe. Ich habe vor Zorn gekocht, einen kurzen Bericht über den Hergang geschrieben und die Versicherung darauf hingewiesen, dass die Dame bereits seit Jahren aufgrund von Rückenproblemen in ärztlicher Behandlung sei. Unsere Versicherung konnte damals nachweisen, dass die ärztliche Rückenbehandlung nicht im Zusammenhang mit dem Vorfall während des Spaziergangs stand. Gott sei Dank. Ich hoffe, auch Ihr seid auf der sicheren Seite und habt Eure Lieblinge gut versichert!

Nina, Lupo und Vroni - alles wird gut!

Nina, Lupo und Vroni – alles wird gut!

Ich bin ganz aus dem Häuschen und freue mich sehr, dass ich heute eine ganz besondere Interviewpartnerin habe – nämlich Nina Ruge! Ja, wirklich. Die bekannte Fernsehmoderatorin hat sich die Zeit genommen, um mir für „Vier Fragen an sechs Pfoten“ (in diesem Falle eher an zehn Pfoten) Rede und Antwort zu stehen.

1. Wer bist Du, und wer sind Deine vierbeinigen Begleiter?

Ich bin Nina Ruge und stehe vor komischen Kameras herum oder auf langweiligen Bühnen – finden meine Hunde zumindest! Und das sind Lupo, Entlebucher Sennenhund, fünf Jahre, und Vroni, Große Schweizer Sennenhündin, zwei Jahre. Sie finden es viiiiieeeeel besser, wenn ich keinen Anzug trage, sondern Jeans und T-Shirt, auf denen sie nach Herzenslust Dreck und Sabber hinterlassen können!

Nina Ruge mit Vroni und Lupo Foto: Nina Ruge

Nina Ruge mit Vroni und Lupo
Foto: Nina Ruge

2. Wenn Du auf der Such nach einem Hotel bist – was ist wichtig für Dich, wenn Du mit Hund reist?

Ich reise selten mit Hund – und wenn, dann nur zu Freunden oder in unser Haus in der Toskana. Trotzdem waren wir zwei- oder dreimal in einem Hotel. Da schaue ich natürlich vorher im Internet, ob Hunde willkommen sind. Glücklicherweise gibt’s immer mehr Hundefreunde unter den Hotelbesitzern (für die großen Hotelketten gilt das eher nicht). Na, bei geschätzten sieben Millionen Hunden in deutschen Familien ist das auch kein Wunder!

Lupo und Vroni freuen sich, wenn Frauchen nicht im Rampenlicht stehen muss Foto: Nina Ruge

Lupo und Vroni freuen sich, wenn Frauchen nicht im Rampenlicht stehen muss
Foto: Nina Ruge

3. Was ist Dein persönlicher Urlaubstipp für HundeReisenMehr?

Der Chiemsee! Da können Hund und Mensch wunderbar um den See schnüffeln, wander, traben – es gibt tolle Wirtschaften mit Wasser und Bier – und hundefreundliche Hotels gibt es dort auch.

Foto: Nina Ruge

Foto: Nina Ruge

4. Fünf Dinge, die Du immer im Gepäck hast, wenn Du mit Hund reist?

Na, Leckerli natürlich! Die berühmten Tüten für die Häufchen, Wasser mit Napf und für Lupo: eine Anti-Übelkeitstablette. Dem wird beim Autofahren immer schlecht …

Tausend Dank, liebe Nina Ruge, für das Interview und die tollen Fotos! Weiterhin viel Freude an und mit Vroni und Lupo!!

Vielen von Euch ist Nina Ruge sicherlich nicht nur als TV-Moderatorin im Gedächtnis, sondern auch mit Ihrem Auftritt bei „VIP der Hundeprofi“, wo Martin Rütter sie und Lupo trainierte. Darüber hinaus wurde die sie 2011 vom VDH (Verband für das deutsche Hundewesen e.V.) zur ersten „Botschafterin des Hundes“ gekürt und unterstützte als Schirmherrin den Tag des Hundes. Wer mehr über Nina Ruge wissen möchten, der findet weitere Informationen hier.

Hunde am Strand

Herbst-Auszeit auf Mallorca

(Werbung) – Jetzt fängt sie wieder an: die regnerische, windige und temperaturunfreundliche Jahreszeit. Einen ersten Geschmack auf die kommende dunkle Jahreszeit haben wir diese Woche schon bekommen. Wie schön wäre es jetzt, nochmals ein paar Tage Sonne zu tanken, lange Spaziergänge oder kurze Wanderungen zu unternehmen und mit dem Hund am Strand zu toben. Für diejenigen unter den Hundebesitzern, für deren Hunde das Fliegen kein allzu großer Stressfaktor ist (sei es, weil sie aufgrund ihrer Größe in der Passagierkabine mitfliegen dürfen oder weil sie das Fliegen in einer Transportbox gewohnt sind), bietet sich der Deutschen liebste Insel an – Mallorca. Wer mit Hund nicht im Hotel absteigen möchten, der findet im Herbst ganz bestimmt auch eine günstige Ferienwohnung auf Mallorca, in der die Mitnahme des vierbeinigen Freundes erlaubt ist. Bisher war es auf Mallorca auf jeden Fall einfacher eine Unterkunft mit Hund zu finden als einen Strand, an dem auch Vierbeiner willkommen sind.

Mallorcas Strände werden hundefreundlicher Foto: Chris_Parfitt/flickr

Mallorcas Strände werden hundefreundlicher
Foto: Chris_Parfitt/flickr

Doch das ändert sich langsam aber sicher: Lange Zeit galt ausnahmslos und überall ein Hundeverbot am Strand und das ganzjährig. Seit Februar 2013 hat nun die Balearenhauptstadt Palma eine ganzjährige „Badezone für Hunde“ eingerichtet. Wie die Mallorcazeitung berichtete, dürfen sich Hunde nun zwischen Clot den Bernadet und dem Puro Beach Club sowie in der Gegend bei Cala Gamba und Cala Pudent im Mittelmeer erfrischen und am Strand toben. In der Nebensaison haben bereits einige Gemeinden seit 2012 das Hundeverbot gelockert: So hat beispielsweise die Gemeinde Artà im Nordosten der Insel und rund 60 Kilometer von Palma entfernt ihre Küstenbereiche vom 1. Oktober bis zum 30. April für Hunde freigegeben. Zu verdanken ist dies der schwedischen Inselresidentin Christina Kastin, die sich seit 2007 in mühsamer Kleinarbeit für mehr Hundefreundlichkeit auf der Baleareninsel einsetzt. Sie schreibt auch in der „Ultima Hora“ die regelmäßige Hundekolumne und betreibt die Internetplatform www.guide4dogs.com – einen Mallorcaführer für Reisende mit Hund.

Auch wenn es endlich Hundestrände auf Mallorca gibt, will man natürlich seine Zeit nicht nur am Strand verbringen. Mallorca ist auch eine wunderbar wanderbare Insel … doch auch das Wandern mit Hunden hat hier so seine Tücken, denn viele Wanderwege führen über Privatgrundstücke, deren Besitzer den Zutritt mit Hunden nicht gestatten – ja, das gibt es wirklich dort! Um vor unliebsamen Überraschungen sicher zu sein, ist es ratsam, sich vorher zu informieren und die entsprechenden Wanderrouten zu recherchieren. Wer sich nicht so gut auf Mallorca auskennt, der ist bei der Internetplattform „Hundewandern auf Mallorca“ bestens aufgehoben. Hier haben zwei Deutsche, von denen eine Dame auch immer noch auf Mallorca lebt, alles rund um das Wandern mit Hund auf Mallorca zusammengestellt. Gegen eine kleine Gebühr können die genauen Beschreibungen der verschiedensten Routen bestellt werden – von leicht bis schwer. Ein Paket mit Routenbeschreibungen von ein bis fünf Touren kostet beispielsweise fünf Euro und enthält neben der kompletten Wegbeschreibung viele nützliche Informationen speziell für den Hund. Darüber hinaus gibt es auf dieser Onlineplattform allerlei Wissenswertes rund um das Thema „Hunde auf Mallorca“.

Also, wer jetzt Lust auf einen Herbsturlaub auf Mallorca bekommen und einen „flugfähigen“ Hund hat, der schaut einfach mal, ob er etwas Passendes findet! An dieser Stelle vielen Dank an HouseTrip für die Kooperation.