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Mit Hund nach Paris - schwierig, aber nicht unmöglich

Mit Hund nach Paris – schwierig, aber nicht unmöglich

Städtetrips mit Hunden gestalten sich oftmals schwierig. Besonders natürlich auch dann, wenn das Ziel der Begierde außerhalb Deutschlands liegt. Paris macht da keine Ausnahme. Schnell kann das Abenteuer für den Hund in Stress ausarten. Doch ganz unmöglich ist es natürlich nicht, schöne Tage mit dem Vierbeiner auch in Paris zu erleben.

Paris – Romantik pur in der Stadt der Liebe

Wer sich für eine Reise in die französische Hauptstadt entschieden hat, kann davon ausgehen, unvergesslichen Tagen entgegen zu fiebern. Parisreisen sind noch immer der Renner schlechthin und stehen gerade bei Pärchen ganz hoch im Kurs.  Wo sonst auf der Welt drängen sich so viele Top-Attraktionen auf so kleinem Raum? Wo sonst erlebt man eine derart einzigartige Atmosphäre wie am späten Nachmittag auf dem Montmartre mit Blick auf den Eiffelturm? Paris hat schon immer viele Besucher angezogen und kaum einer bereut die Reise in die „Stadt der Liebe“.  Doch was wird der Hund der Familie von diesem Reiseziel halten? Es gibt zwar auch in Paris durchaus hundefreundliche Hotels. Die Stadt selbst verdient diesen Titel jedoch nicht immer, obwohl im Jahr 2011 genau hier die „World Dog Show“ stattfand – eine Leistungsschau, in der sich Hundezüchter aus alle Welt messen können. Zudem sind viele Vorschriften zu beachten.

Foto: alle Rechte highdynamic87/flickr

Foto: alle Rechte highdynamic87/flickr

Erlebnis und Stress für den Vierbeiner

Wer den Hund mit nach Paris nimmt, sollt unbedingt Rücksicht auf dessen Bedürfnisse nehmen. In der Metro sind größere Hunde übrigens verboten, und es wäre auch viel zu stressig für die Vierbeiner. Auf das Gedränge in der U-Bahn können diese nämlich gerne verzichten. Was für uns vielleicht ein Erlebnis ist, kann für den Hund großen Stress bedeuten. Kleine Hunde können hingegen in einer Handtasche oder einem kleinen Kennel mitgeführt werden. In den Stadtbussen und natürlich in den vielen Pariser Taxen werden Hunde aber in der Regel freundlich aufgenommen.

Auch Besichtigungstouren können mit Hunden etwas schwierig werden

Viele Attraktionen verbieten Hunde, so zum Beispiel das Louvre oder andere Museen. Dies sollte man in jedem Fall im Auge behalten und sich auch an die gegebenen Regeln halten. Besser eignen sich die vielen Parks und Grünanlagen für einen ungezwungenen Spaziergang mit dem Hund. Wichtig dabei: Das Tütchen für die Hinterlassenschaften unbedingt mitführen und benutzen (die Strafen in Frankreich sind höher als bei uns!). Wer es richtig anstellt, kann einen Trip mit dem Hund nach Paris für Herrchen und Vierbeiner durchaus zum Abenteuer werden lassen.

Fazit: Rücksicht ist von demjenigen gefordert, der seinen Hund mit nach Paris nimmt. Doch mit ein wenig Info ist ein Städtetrip auch mit dem besten Freund machbar und ein Erlebnis für den Menschen und seinen kleinen vierbeinigen Begleiter.

Vielen Dank für den Gastbeitrag an Rosalie.

Mantrailing - wir sind noch dabei!

Mantrailing – wir sind noch dabei!

Sommer und Herbst sind nun vorbei und zwischenzeitlich haben wir beim Mantrailing wieder Temperaturen erreicht, bei denen Frauchen nicht in Ohnmacht fällt und nicht dauernd meckert, dass das Auto doch ein bisschen in der Sonne steht. Um das Mantrailing für mich selbst stressfreier zu gestalten, nehme ich seit einiger Zeit nur noch jeweils einen Hund zum Training mit. Immer abwechselnd. Ich habe auch das Gefühl, dass diese Trainingsvariante Dayo und Suri besser gefällt (na gut, derjenige, der zu Hause bleiben muss, findet das natürlich auch nicht lustig), denn so stehen beide einmal ganz alleine im Mittelpunkt des Geschehens, und ich glaube, das genießen sie auch.

1204 Man 1

Mittlerweile haben sich in meiner Mantrailing-Gruppe ein paar „personelle“ Veränderungen ergeben. Nein, natürlich trainiert uns uns auch weiterhin Miriam, die Hundephilosophin. Aber Adeline und ihre spanische Schönheit Ibera haben uns leider verlassen. Neu dazu gekommen ist dafür Annett mit ihren beiden Rhodesian Ridgeback-Hündinnen Puma und Ima. Wir sind nun – abgesehen von Kira – eine fast reine Ridgeback-Truppe.

Annett und Puma bei der Vorbereitung

Annett und Puma bei der Vorbereitung

Puma ist zielstrebig unterwegs

Puma ist zielstrebig unterwegs

Belohnung für das Finden

Belohnung für das Finden

Gleich vorweg: Da es mittlerweile ja um 16.30 Uhr fast dunkel ist, gibt es diesmal nur Fotos von den ersten drei Startern. Puma machte den Anfang und begab sich ohne große Schnuppereien nach rechts und links zielstrebig auf die Suche. Sie fand die Suchperson ohne Probleme und ließ sich von Andreas schön belohnen – ich glaube, es war Blutwurst. Dann war Kira an der Reihe, und sie musste mich suchen. Für sie gab es erschwerte Bedingungen. Nachdem ich kurzfristig mit beiden Füßen tief im Schlamm steckte, habe ich meinen ursprünglichen Platz verlassen, um mich auf der anderen Seite des Weges im Schatten einer Baustelle zu verstecken. Das war jedoch überhaupt kein Problem für die Dame … im gemäßigten Schritt, aber sehr zielstrebig machte sie mich ausfindig.

Kira im Landeanflug auf die versteckte Person

Kira im Landeanflug auf die versteckte Person

Sowohl für Puma als auch Kira gab es nun den zweiten, etwas kürzeren Trail, den beide Damen ebenfalls mit Bravour meisterten. Dann schlug endlich Dayos Stunde.

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Er legte auch sofot in einem sehr ordentlichen Tempo los. Mittlerweile habe ich verstanden, dass er sehr rasant schneller wird, sobald er glaubt, die Suchperson in Kürze zu erreichen. Mit der ihm eigenen Energie steigerte er sein Trabtempo über meine lauftechnischen Möglichkeiten, sodass ich kurzerhand die Leine los liess … er stürmte dann auch sofort auf altbekannte Weise um die Ecke auf eine große Wiese. Nichts zu sehen. Verwirrung seitens der Zweibeiner. Ich wollte die Leine wieder aufnehmen und habe Dayo zu mir gerufen. Der liebe Kert hat auch sofort gehört, aber leider war das diesmal ein Fehler, denn dieses „auf mich hören“ hat ihn aus seinem Suchmodus herausgebracht.

1204 Man 10Da ich ihn wohl offensichtlich von seiner Spur abgerufen habe, machte er sich treu auf dem Weg weiter auf die Suche nach der Versteckperson. Deutlich langsamer und mit deutlich mehr Schnüffel- und Pippipausen. Irgendwann klingelte dann das Handy von Claudia. Andreas, die Versteckperson, teilte uns mit, dass wir völlig auf dem Holzweg seien … hmmm … na ja, also umgekehrt und bis zur Wiese zurück, wo Dayo noch die Spur in der Nase hatte. Und siehe da: Plötzlich wurde er wieder schneller und schneller und schneller und entschwand ohne Frauchen, um sich begeistert auf Andreas und die Belohnung zu stürzen.

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Dayos zweiter Trail war dann wesentlich kürzer und auch von einem schnellen Erfolg gekrönt. Die Trails von Ima fanden schon ziemlich in der Dämmerung statt – das hat den Vorteil, dass die Suchperson nicht so schnell gesehen wird … 😉 … ich brauchte mich beim Verstecken nicht ducken. Auf die Ridgeback-Hündin meisterte ihre beiden Trails sehr gut. Sambo startete dann schon in der Dunkelheit. Auch er absolvierte einen längeren sowie einen kürzeren Trail erfolgreich. Und für ihn war es zum Schluss gar nicht so einfach, die Versteckperson zu finden, denn die befand sich auf dem Startparkplatz, wo wir alle schon schön durcheinander gelaufen und unsere Spuren sozusagen überall verteilt waren. Mal sehen, wie die nächste Trainingsstunde wird, denn dann ist Suri als Mantrailer unterwegs.

Hundeerziehung per DVD. Geht das überhaupt?

Hundeerziehung per DVD. Geht das überhaupt?

Werbung — So, was hat denn jetzt Hundeerziehung mit Reisen zu tun? Erst einmal natürlich nichts. Aber: Je besser mein Hund erzogen ist und auf mich hört, umso schöner und entspannter kann ich mich mit meinen Hunden in der Gesellschaft bewegen. Das erleichtert natürlich auch das Reisen! Denn wo uns oftmals Kritik wegen der großen Hunde entgegenschlägt, können wir mit dem Charme von Dayo und Suri sowie ihrem liebenswerten (und wohlerzogenen) Verhalten oftmals Punkte machen und manchmal sogar Meinungen ändern. Weiterlesen

Claudia, Kira und Sambo - bei Wind und Wetter draußen

Claudia, Kira und Sambo – bei Wind und Wetter draußen

Heute steht mir Claudia Rede und Antwort – eine Freundin, die bei Wind und Wetter mit ihren Hunden draußen unterwegs ist … ich weiß es ganz genau, denn sie ist in meiner Mantrailing-Gruppe, und sie kennt auch bei strömendem Regen keine Gnade … 😉

1. Wer bist Du, und wer sind Deine vierbeinigen Begleiter?

Ich bin Claudia und berufstätige Mutter zweier fast erwachsener Kinder. Sohn Dominik ist 19 Jahre und Tochter Pascale ist 17 Jahre alt. Seit Juli 2000 wohne ich mit meiner Familie in der schönen Wetterau. Beruflich bin ich im technischen Sektor unterwegs. Als ausgebildete Dipl. Ing. der Verfahrenstechnik bin ich nach meinem Studium im Sondermaschinenbau gelandet. Dort arbeite ich noch heute. Zu meinen täglichen Begleitern gehören Kira, eine achtjährige Mischlingsdame aus Griechenland, die über den Tierschutz zu uns kam. Weiterhin begleitet mich noch ein  dreijähriger Rhodesian Ridgeback-Rüde. Er heißt Sambo und kommt von einem Züchter aus dem Sauerland. Mein 13-jähriger Kater Tom begleitet mich nur im Haus, wenn er nicht gerade draußen auf der Pirsch ist … 😉

Foto: Claudia Pfeiffer

Foto: Claudia Pfeiffer

2. Wenn Du auf der Suche nach einem Hotel bist – was ist wichtig für Dich, wenn Du mit Hund(en) reist?

Da ich in meinem Urlaub Ruhe brauche und mich zeitlich nicht so abhängig machen möchte, kommt für mich nur ein Ferienhaus mit eingezäuntem Garten in Frage. Dort kann ich mir den Tag so einteilen, wie ich das für richtig halte und muss mich nicht um Essenszeiten kümmern, die in einem Hotel einzuhalten sind. Dieses Ferienhaus sollte mit dem Auto innerhalb eines Tages erreichbar sein. Ich möchte meinen Hunden keine Flugreise zumuten. Weiterhin sollte das Haus so stehen, dass ich ausgedehnte Spaziergänge in der Natur mit den Hunden machen kann. Wenn ich den Strand zu Fuß erreichen kann, ist das schön! Ist aber nicht zwingend notwendig. Wenn die ganze Familie verreist, muss das Haus auch eine gewisse Größe haben. Dann benötigen wir schon drei Schlafzimmer. Wird sich wohl in der Zukunft ändern, da die Kinder irgendwann nicht mehr mitfahren wollen.

Strandspiele von Kira und Sambo Foto: Claudia Pfeiffer

Strandspiele von Kira und Sambo
Foto: Claudia Pfeiffer

3. Was ist Dein persönlicher Urlaubstipp für HundReisenMehr?

Mein persönlicher Urlaubstipp ist die Halbinsel Darß. Natur pur. In der Nebensaison auch nicht ganz so überlaufen. Hier gibt es auch Hundestrände. Wenn man aber in der Nebensaison unterwegs ist, kann man die Hunde überall frei laufen lassen. Die Menschen sind sehr freundlich, und hier kann man einiges unternehmen. Die Städte Roststock und Stralsund sind für einen Tagesausflug gut zu erreichen. Auch die Kreidefelsen der Insel Rügen sind für einen Tagesausflug gut. Was ich auch empfehlen kann, ist eine Tour mit dem Hausboot. Hier sind in der Regel maximal zwei Hunde erlaubt. Wenn die Hunde groß sind, wird es auf einem Hausboot auch schon mal eng, da möchte man auch nicht mehr als zwei Hunde dabei haben. Bei einer Tour mit dem Hausboot bietet sich die Müritz oder das Elsass an. Hier sind die Landschaften sehr schön. Hausboote habe ich über Kuhnle Tours oder LeBoat gebucht. Ferienhäuser suche ich immer gezielt nach Region im Internet aus.

Auf einem Hausboot kann es mit zwei Hunden schon mal eng werden Foto: Claudia Pfeiffer

Auf einem Hausboot kann es mit zwei Hunden schon mal eng werden
Foto: Claudia Pfeiffer

4. Fünf Dinge, die Du immer im Gepäck hast, wenn Du mit Hund reist?

Wenn wir verreisen, habe ich manchmal das Gefühl, wir machen einen kleinen Umzug. Denn wir haben seltsamerweise für die Hunde immer mehr als fünf Dinge im Gepäck. Aber die wichtigsten Dinge sind Schlafmatte mit Decke, Napf, Leckerchen, Leinen und Spielsachen.

Strandtour für Vierbeiner Foto: Claudia Pfeiffer

Strandtour für Vierbeiner
Foto: Claudia Pfeiffer

Vielen Dank, liebe Claudia … und wir sehen uns ja dann beim nächsten Mantrailing!