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Claudia, Kira und Sambo - bei Wind und Wetter draußen

Claudia, Kira und Sambo – bei Wind und Wetter draußen

Heute steht mir Claudia Rede und Antwort – eine Freundin, die bei Wind und Wetter mit ihren Hunden draußen unterwegs ist … ich weiß es ganz genau, denn sie ist in meiner Mantrailing-Gruppe, und sie kennt auch bei strömendem Regen keine Gnade … 😉

1. Wer bist Du, und wer sind Deine vierbeinigen Begleiter?

Ich bin Claudia und berufstätige Mutter zweier fast erwachsener Kinder. Sohn Dominik ist 19 Jahre und Tochter Pascale ist 17 Jahre alt. Seit Juli 2000 wohne ich mit meiner Familie in der schönen Wetterau. Beruflich bin ich im technischen Sektor unterwegs. Als ausgebildete Dipl. Ing. der Verfahrenstechnik bin ich nach meinem Studium im Sondermaschinenbau gelandet. Dort arbeite ich noch heute. Zu meinen täglichen Begleitern gehören Kira, eine achtjährige Mischlingsdame aus Griechenland, die über den Tierschutz zu uns kam. Weiterhin begleitet mich noch ein  dreijähriger Rhodesian Ridgeback-Rüde. Er heißt Sambo und kommt von einem Züchter aus dem Sauerland. Mein 13-jähriger Kater Tom begleitet mich nur im Haus, wenn er nicht gerade draußen auf der Pirsch ist … 😉

Foto: Claudia Pfeiffer

Foto: Claudia Pfeiffer

2. Wenn Du auf der Suche nach einem Hotel bist – was ist wichtig für Dich, wenn Du mit Hund(en) reist?

Da ich in meinem Urlaub Ruhe brauche und mich zeitlich nicht so abhängig machen möchte, kommt für mich nur ein Ferienhaus mit eingezäuntem Garten in Frage. Dort kann ich mir den Tag so einteilen, wie ich das für richtig halte und muss mich nicht um Essenszeiten kümmern, die in einem Hotel einzuhalten sind. Dieses Ferienhaus sollte mit dem Auto innerhalb eines Tages erreichbar sein. Ich möchte meinen Hunden keine Flugreise zumuten. Weiterhin sollte das Haus so stehen, dass ich ausgedehnte Spaziergänge in der Natur mit den Hunden machen kann. Wenn ich den Strand zu Fuß erreichen kann, ist das schön! Ist aber nicht zwingend notwendig. Wenn die ganze Familie verreist, muss das Haus auch eine gewisse Größe haben. Dann benötigen wir schon drei Schlafzimmer. Wird sich wohl in der Zukunft ändern, da die Kinder irgendwann nicht mehr mitfahren wollen.

Strandspiele von Kira und Sambo Foto: Claudia Pfeiffer

Strandspiele von Kira und Sambo
Foto: Claudia Pfeiffer

3. Was ist Dein persönlicher Urlaubstipp für HundReisenMehr?

Mein persönlicher Urlaubstipp ist die Halbinsel Darß. Natur pur. In der Nebensaison auch nicht ganz so überlaufen. Hier gibt es auch Hundestrände. Wenn man aber in der Nebensaison unterwegs ist, kann man die Hunde überall frei laufen lassen. Die Menschen sind sehr freundlich, und hier kann man einiges unternehmen. Die Städte Roststock und Stralsund sind für einen Tagesausflug gut zu erreichen. Auch die Kreidefelsen der Insel Rügen sind für einen Tagesausflug gut. Was ich auch empfehlen kann, ist eine Tour mit dem Hausboot. Hier sind in der Regel maximal zwei Hunde erlaubt. Wenn die Hunde groß sind, wird es auf einem Hausboot auch schon mal eng, da möchte man auch nicht mehr als zwei Hunde dabei haben. Bei einer Tour mit dem Hausboot bietet sich die Müritz oder das Elsass an. Hier sind die Landschaften sehr schön. Hausboote habe ich über Kuhnle Tours oder LeBoat gebucht. Ferienhäuser suche ich immer gezielt nach Region im Internet aus.

Auf einem Hausboot kann es mit zwei Hunden schon mal eng werden Foto: Claudia Pfeiffer

Auf einem Hausboot kann es mit zwei Hunden schon mal eng werden
Foto: Claudia Pfeiffer

4. Fünf Dinge, die Du immer im Gepäck hast, wenn Du mit Hund reist?

Wenn wir verreisen, habe ich manchmal das Gefühl, wir machen einen kleinen Umzug. Denn wir haben seltsamerweise für die Hunde immer mehr als fünf Dinge im Gepäck. Aber die wichtigsten Dinge sind Schlafmatte mit Decke, Napf, Leckerchen, Leinen und Spielsachen.

Strandtour für Vierbeiner Foto: Claudia Pfeiffer

Strandtour für Vierbeiner
Foto: Claudia Pfeiffer

Vielen Dank, liebe Claudia … und wir sehen uns ja dann beim nächsten Mantrailing!

Lust und Frust im November

Lust und Frust im November

Der November hat hier bei uns viel zu warm begonnen und das bei praktisch ununterbrochenem Regen in der vergangenen Woche. An Ausflüge mit den Hunden war nicht wirklich zu denken, denn hier ist alles im Matsch und Dreck versunken. Eine echte Bewährungsprobe – nicht nur für regenscheue Rhodesian Ridgebacks, sondern auch für Jacken, Hosen und Schuhe bzw. Stiefel … aber dann: strahlend blauer Himmel und Sonnenschein bei fünf bis zehn Grad …

Die Wetterau im Sonnenschein

Die Wetterau im Sonnenschein

… das Leben ist schön und die Hunderunden ebenfalls …

Herbstfarben im Hochwasser

Herbstfarben im Hochwasser

Wir genießen zwei wirklich wunderschöne Herbsttage … und haben auch heute noch Sonnenschein gehabt. Noch hängt buntes Herbstlaub an vielen Bäumen, und es ist wirklich eine pure Lust, mit den Hunden an der Nidda entlang zu spazieren. So könnte es jetzt bis April 2014 weitergehen … na ja, ein paar schöne Winterwochen mit Schnee dürfen sich natürlich auch noch in den Terminkalender drängen!

Herbsthunde

Herbsthunde

Doch wo Lust ist, ist auch der Frust nicht weit …

Die Feldwege sind bei uns alle komplett kaputt gefahren!

Die Feldwege sind bei uns alle komplett kaputt gefahren!

Ob nun Regen oder Sonnenschein – in unserem Bereich der Wetterau können wir im Moment nur auf den asphaltierten oder betonierten Wegen außen herum laufen, denn alle anderen nicht befestigten Wege wurden von unseren Herren und Damen Landwirten kaputt gefahren … wo einst herrliche, grasbewachsene Feldwege waren, befindet sich heute eine Mondlandschaft, in der man teilweise bis weit über die Knöchel im Schlamm steht.

... und die Feldecken werden auch gleich kurz und klein gefahren ...

… und die Feldecken werden auch gleich kurz und klein gefahren …

So manch einer schafft es dann auch noch, die Feldwege deutlich zu verbreitern: Da wird eben mal schnell der (eigene) Acker platt gefahren! Nein, keiner repariert und/oder reinigt die Wege, wenn die Ernte und die Vorbereitungen für den Winter zu Ende sind. Die Wege sind Eigentum der Gemeinde, und da es hier keine Wegesatzung gibt, können die Schäden niemandem in Rechnung gestellt werden. Schade, dass mit solch einer tumben Rücksichtslosigkeit ein großes Stück des Naherholungsgebiets (für das unsere Gemeinde ausdrücklich wirbt) für die Anwohner nicht mehr nutzbar ist. Aber in zwei oder drei Jahren schimpft auch keiner mehr darüber, denn bis dahin sind die Wege komplett untergeackert worden … 🙁  … habt Ihr auch mit solchen Herausforderungen zu kämpfen oder gehen bei Euch die Landwirte sorgsam mit dem Wegenetz um?

So, dann lasst uns jetzt doch lieber schnell noch einmal in den blauen Himmel schauen …

Die Wildgänse ziehen in Richtung Süden

Die Wildgänse ziehen in Richtung Süden

… in diesen Tagen machen hier die Wildgänse eine kurze Pause, um dann weiter in den Süden zu fliegen … der Winter steht also definitiv vor der Tür! Euch allen noch ein paar hoffentlich schöne Herbsttage!!

Elke, zwei Bearded Collies und ein Rastaschaf

Elke, zwei Bearded Collies und ein Rastaschaf

Heute ist mal wieder „Vier Fragen an sechs Pfoten“-Zeit. Und diesmal hat mir eine echte Vielreisende Rede und Antwort gestanden. In diesem Fall sind hier auch mehr als sechs Pfoten vorhanden, und einmal vier Pfoten habt Ihr schon kennengelernt, denn vor einiger Zeit habe ich Euch Julchen, die Kolumnistin von Meerblog, vorgestellt. So, aber jetzt geht es los mit Elke.

1. Wer bist Du, und wer sind Deine vierbeinigen Begleiter?

Eine Vielreisende und süchtig nach dem Meer. Darum sind wir aus dem wunderbaren Düsseldorf weggezogen und wohnen nun an der Nordsee. Seit 13 Jahren bin ich als Reisejournalistin in der Welt unterwegs, habe für diverse Zeitungen und Zeitschriften geschrieben und blogge seit mehr als zwei Jahren auf meinem eigenen Medium MeerBlog über eben diese Reisen. Von Anfang an hat mich Julchen auf MeerBlog unterstützt, ein fast dreijähriger Bearded Collie mit einer ausgeprägten Vorliebe für weite Sandstrände und freie Deiche. Im letzten Jahr ist auch noch Janni hinzugekommen, ebenfalls ein Bearded Collie, der zunächst als Praktikant das Team unterstützt hat, sich aber relativ schnell in die Herzen der Leser diktiert hat. Dritter im Bunde der Kolumnisten für MeerBlog ist Rastaschaf Luis, zunächst von Julchen gemobbt, da er mich als Plüschtier häufiger auf Reisen begleiten kann. Im Gegensatz zu den Hunden passt er einfach in jede Tasche und bringt als Reggae liebendes, relaxtes Schaf noch mal eine völlig andere Sichtweise in den Blog. Als Ressortleiterin Kolumne kann Julchen sich jegliches Mobbing nicht mehr leisten und muss ihre Schäfchen beisammen halten. Außerdem arbeitet sie gerade an ihren ersten Buch.

Elke mit den drei Kolumnisten Foto: Elke Weiler

Elke mit den drei Kolumnisten
Foto: Elke Weiler

2. Wenn Du auf der Suche nach einem Hotel bist – was ist wichtig für Dich, wenn Du mit Hund reist?

Das kommt drauf an. Wenn ich allein mit Julchen unterwegs bin, bin ich flexibler als mit zwei Hunden. Julchen ist unterwegs sehr unkompliziert, da reicht ihr viel Liebe der Gastgeber und eine Extrawurst. Hotels suche ich mir daher nach der Hundefreundlichkeit aus. Eine persönliche Atmosphäre ist uns wichtig. So waren wir zum Beispiel auf Amrum sehr gut untergebracht, alle haben uns herzlich empfangen, Näpfe und Decke standen schon bereit, Tipps und Telefonnummern wie die einer Hundetrainerin, Tierarzt und Auslaufmöglichkeiten waren in einem Booklet zusammengefasst. Die Lage des Hotels ist ebenfalls wichtig, vom Hotel aus sollten Spaziergänge möglich sein. Und wenn es geht, Freilaufflächen in unmittelbarer Nähe. Reisen wir mit zwei Hunden, ist uns zudem wichtig, genügend Raum zu haben, damit wir uns nicht gegenseitig auf die Füße bzw. Pfoten treten. Dann ziehen wir ein Ferienhaus mit Grundstück und Zaun vor.

Freiheit für Kolumnisten Foto: Elke Weiler

Freiheit für Kolumnisten
Foto: Elke Weiler

3. Was ist Dein persönlicher Urlaubstipp für HundeReisenMehr?

Ganz klar Dänemark. Julchen hat bereits in zahlreichen Artikeln von ihren Erfahrungen aus dem „Hundeparadies“ berichtet. Beiden Hunden gefielen die weiten Sandstrände an der Nordseeküste sehr gut. Wir sind stets ausgesprochen hundefreundlichen Menschen dort begegnet, die Atmosphäre ist sehr entspannt. Das Beste aber aus Hundesicht sind die sogenannten Hundewälder, ein flächendeckendes Netz an eingezäunten Auslaufflächen für Vierbeiner. Teilweise mit Slaloms, Tunneln etc. ausgestattet. Sind die Hunde abrufbar, dürfen sie dort ohne Leine unterwegs sein. Alle Hundewälder sind auf einer Webseite eingetragen, einfach die Adresse ins Navi eingeben, fertig! Sauber waren sie nach unseren Erfahrungen bislang auch, jeder räumt seine Dinge selber weg.

4. Fünf Dinge, die Du immer im Gepäck hast, wenn Du mit Hund reist?

Futter, Leckerlis, Näpfe, Kotbeutel und Decken! Ok, eigentlich ist es etwas mehr …

Romantischer Strandspaziergang Foto: Elke Weiler

Romantischer Strandspaziergang
Foto: Elke Weiler

Vielen Dank, liebe Elke, dass Du Dir die Zeit für HundeReisenMehr genommen hast. Nachfragen bezüglich der Hundewälder (hört sich wirklich sehr gut an) leite ich dann direkt an Dich bzw. Julchen und Janni weiter!!

Las Vegas - unser Leben in der Wüste

Las Vegas – unser Leben in der Wüste

Heute geht HundeReisenMehr mal über den großen Teich und zwar nach Las Vegas, in die Stadt der Spieler und der Wahnsinns-Themenhotels. Dort lebt die Katja mit ihrem Rhodesian Ridgeback (und natürlich auch mit ihrem Mann … 😉 …). Katja und ich kennen uns leider nicht persönlich, sondern sind „nur“ über Facebook befreundet. Wie wir beide zusammen gekommen sind? Ich weiß es nicht mehr … die Kombination aus Ridgeback und den USA hat es wohl gemacht! Da ich selbst ein Wüstenfan bin, habe sie gefragt, ob sie nicht Lust hat, einen kleinen Bericht über einen Wüstenspaziergang mit ihrem Hund zu schreiben … tscha, und hier ist er nun: Katjas Leben in der Wüste …

Katja und Julius Foto: Katja Williams

Katja und Julius
Foto: Janine Story

Vor fast drei Jahren habe ich alles in Deutschland aufgegeben und bin mit meinem amerikanischen Mann nach Las Vegas in die USA gezogen. Wenn man Las Vegas hört, dann denkt man automatisch an Spielautomaten, Lichter, Prunk, Menschenmassen, eine Menge Hotels,  Party  und  „The Hangover“. Aber das allein macht Las Vegas nicht aus. Bei weitem nicht! Die meisten Menschen kommen ja auch nicht weiter als auf den berühmten „Las Vegas Strip“, denn da spielt ja bekanntlich die Musik. Las Vegas ist aber so viel mehr. Für uns „Einheimische“ ist der knapp sieben Kilometer lange Strip nur ein ganz kleiner Teil des Ganzen, vor allem für diejenigen, die beruflich dort nicht tätig sind. Es ist eine Touristenattraktion – weit weg von unserem Alltag, jedoch mehr als praktisch, wenn man eine tolle Show sehen, in einem der 5.000 Restaurants essen oder seine Lieblingsband bejubeln möchte.

Foto: Katja Williams

Foto: Katja Williams

Mein Mann und ich wohnen in einer idyllischen, ruhigen und grün angelegten Golfanlage, im Nordwesten der Stadt ca. 25 Minuten vom Hauptgeschehen entfernt. Nicht weit von uns gibt es wunderschöne Landschaften, die wir mit unserem Rhodesian Ridgeback Julius zusammen erkunden können. Zum Beispiel Mt. Charleston, der mit seiner Höhe von 3.600 Metern im 45 Grad heißen Sommer die perfekte Abkühlung bietet. Im Winter wird dort Ski und Snowboard gefahren.  Dann sind da noch die Red Rock Mountains,  wo es ebenfalls tolle Wanderwege gibt. Im Sommer fahren wir auch gern mit Julius zum Lake Mead, ein tolles Naturschutz- und Erholungsgebiet im Südosten von Las Vegas. Es stehen einige Hundestrände zur Vefügung. Julius ist dort das erste Mal schwimmen gegangen! Alle Gebiete sind nicht weiter als eine halbe bis eine Stunde von uns entfernt.

Idyllische Wohngegend in einem Golfpark Foto: Katja Williams

Idyllische Wohngegend in einem Golfpark
Foto: Katja Williams

Nevada von seiner grünen Seite Foto: Katja Williams

Nevada von seiner grünen Seite
Foto: Katja Williams

Selbstverständlich fahren wir nicht jeden Tag eine halbe Stunde oder länger, um mit Julius laufen zu gehen. Gleich hinter unserer Wohnanlage befindet sich der Floyd Lamb Park, in dem man wunderbar spazieren gehen, joggen, reiten und Fahrrad fahren kann. Hinter dem Park erweitert sich die Landschaft und man kann in der Wüste so weit gehen, wie das Auge reicht. Stetig umzingelt von der Las Vegas Bergkette ist der Anblick auf die Natur einfach atemberaubend. Wir gehen zunächst von unserem Haus durch die Nachbarschaft, und alle paar hundert Meter befindet sich eine kleine Hundewiese zum Laufen und „Geschäft Machen“.

... wann geht es endlich los? Foto: Katja Williams

… wann geht es endlich los?
Foto: Katja Williams

... und los geht es erst einmal ein Stück durch das Wohngebiet ... Foto: Katja Williams

… und los geht es erst einmal ein Stück durch das Wohngebiet …
Foto: Katja Williams

Sauberkeit muss sein! Foto: Katja Williams

Sauberkeit muss sein!
Foto: Katja Williams

Versehen mit kleinen Hundebeutelständen, werden alle Nachbarn freundlich aufgefordert, die Hinterlassenschaften ihrer Hunde zu entfernen, was auch wunderbar funktioniert.  Es dauert ca. zehn Minuten bevor wir unseren Park und die Wüste erreichen. Auch hier gibt es alle paar hundert Meter einen überdachten Rastplatz mit Bänken, Tisch und Hundebeutelstand, stets gefüllt mit Tüten.

Kleine Parks und dann .... Foto: Katja Williams

Kleine Parks und dann ….
Foto: Katja Williams

... endlich Wüste ... Foto: Katja Williams

… endlich Wüste …
Foto: Katja Williams

Ich liebe es dort mit Julius spazieren zu gehen, denn weitab von Straßen und Autos kann er ohne Leine problemlos seine Umgebung erkunden. Sehr oft gehe ich ganz früh morgens los, vor allem im  Sommer, wenn es tagsüber zu heiß wird. Julius und ich sind dann ganz allein in der Wüste unterwegs, und wir genießen die Einsamkeit und die Weite.  Es ist so schön ihn frei in der Natur laufen und schnüffeln zu sehen.

Weite Wüste ... Foto: Katja Williams

Weite Wüste …
Foto: Katja Williams

... doch auch hier gibt es bunte Blumen ... Foto: Katja Williams

… doch auch hier gibt es bunte Blumen …
Foto: Katja Williams

Julius hat alle Zeit der Welt zum Schnüffeln ... Foto: Katja Williams

Julius hat alle Zeit der Welt zum Schnüffeln …
Foto: Katja Williams

Skorpione, Schlangen und Taranteln sind durchaus in den Landschaften von Las Vegas zu Hause, jedoch sind relativ viele Leute in unserer Wüste unterwegs, sei es zu Fuß oder mit Pferd, dass dieses Getier sich aus dem Bereich zumeist zurückgezogen hat. Sicherlich mache ich mir trotzdem Gedanken und bin da sehr vorsichtig.

Giftiges Getier gibt es, aber in der Regel trollen die sich, da wo viele Menschen sind. Foto: Katja Williams

Giftiges Getier gibt es, aber in der Regel trollen die sich, da wo viele Menschen sind.
Foto: Katja Williams

Im Großen und Ganzen ist Las Vegas recht hundefreundlich, zumindest, wenn es um Freizeitbeschäftigungen geht. Fast überall in unseren Naturparks gibt es kleine Bereiche für Hunde mit Beutelständen und Grünfläche zum Herumlaufen. Zusätzlich hat die Stadt mehrere eingezäunte Hundeparks angelegt, in denen Hunde miteinander laufen und spielen können. Es ist auch für mich eine tolle Art und Weise neue Menschen kennenzulernen, denn jeder ist sehr gesprächsfreudig, gerade wenn es um den eigenen Hund geht.

Habe fertig - gibt's jetzt was zu essen? Foto: Katja Williams

Habe fertig – gibt’s jetzt was zu essen?
Foto: Katja Williams

Es gibt immerhin 41 Restaurants, die in Las Vegas Hunden den Zutritt gestatten, allerdings nur an den Terrassentischen, also im Außenbereich. Ich habe hier noch kein einziges Restaurant gesehen, das Hunde im Innenbereich zulässt. Es gibt einige Hotels, die Hunde beherbergen, jedoch zumeist mit einer Beschränkung des Gewichtes, somit wäre das für uns mit Julius, der 43 Kilo wiegt, nicht wirklich möglich.

Was hier in Las Vegas sehr auffällig ist, ist dass wesentlich mehr Menschen, die ganztags arbeiten gehen, Hunde haben. Die Vierbeiner werden in eine der vielen Tagesstätten gebracht, in denen sie tagsüber, während Frauchen oder Herrchen arbeiten gehen, wunderbar mit Artgenossen unter Aufsicht spielen können. Man bekommt dann per E-Mail sogar Fotos von seinem Schatz zugeschickt und ist beruhigt, dass es ihm oder ihr gut geht.

Das Leben hier ist so ganz anders, und es war durchaus eine Umstellung für mich. Ich vermisse das viele Grün in Deutschland und natürlich am meisten meine Familie. Jedoch bereue ich es nicht hierher gekommen zu sein. Fast jeden Tag mit blauem Himmel aufzuwachen ist schon toll. Wir haben durchschnittlich 300 Sonnentage bei mehr als 3.800 Stunden Sonnenschein im  Jahr, die ich mit meinem Vierbeiner und Mann genießen kann. Aber am Schönsten sind die lauwarmen Abende im Sommer, wenn ich bis spät in die Nacht noch draußen auf der Terrasse ohne zu frieren die Sterne bei einem guten Glas Wein betrachten kann.

Die Heimat auf dem KFZ-Kennzeichen Foto: Katja Williams

Die Heimat auf dem KFZ-Kennzeichen
Foto: Janine Story

Liebe Katja, vielen Dank für Deinen schönen Bericht und die vielen tollen Fotos … ich persönlich liebe die Wüste sehr und mir wird ganz „ich will mal wieder in die USA“, wenn ich Deine Bilder anschaue (nein, keine Sorge, liebe LeserInnen, natürlich würde ich Dayo und Suri nicht mit in einen USA-Urlaub nehmen …). Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich in Arizona leben wollen … na ja, „hätte, hätte, Fahrradkette“ … 😉

Ach so: Es ist ja noch ein bisschen geheim … aber Katja wird vermutlich demnächst regelmässig auf HundeReisenMehr über und aus Las Vegas berichten …