Alle Artikel mit dem Schlagwort: polnische Ostseeküste

Ein vergessenes Strandbad in Pommern und die Suche nach der Rügenwalder Teewurst

Auf der Pommernreise mit meinen Eltern ging es natürlich auch (endlich) an die Ostsee – fort von „düsterm Waldrevier“ und hin zu „hellem Meerestrande“ wie es in der ersten Strophe des Pommernliedes heißt. Und wirklich: Die Strände in der polnischen Wojewodschaft Pommern sind ein echter Traum. Strahlend weißer Sand und – zumindest in den Tagen unserer Reise – wundervoll blaue Ostsee … Nur wenig mehr als 200 Kilometer von den berühmten Ostseebädern auf Usedom entfernt, liegt Ustka, das ehemalige Stolpmünde. Das von deutschen Touristen fast vergessene Seebad steht seinen berühmten Kollegen jedoch in (fast) nichts nach: sehr breite Strände (sehr sauber und sehr gepflegt), eine wunderbare Strandpromenade mit all den Nippes-Ständen, die an jeder Strandpromenade dieser Welt zu finden sind und einem über Jahrhunderte komplett erhaltenen Stadtkern, der in den letzten Jahren nach und nach saniert wurde. Ustka (Stolpmünde) liegt an der Mündung der Słupia in die Ostsee und wurde im 14. Jahrhundert als Hafen für die Stadt Stolp (Słupsk), die knapp 20 Kilometer entfernt ist, errichtet. Das Seebad ist neben Swinemünde, Kolberg und Sopot …

„Ruchome Wydmy“ in Leba – wo Füchse die Besucher verabschieden!

Fährt man knapp 1.000 Kilometer von Frankfurt aus in nordöstlicher Richtung, dann landet man irgendwann in Hinterpommern an der Ostseeküste.  Während sich die polnischen Ferienregionen in Pommern wie beispielsweise Swinemünde (Swinoujście) auf Usedom und Danzig (Gdansk) unter den deutschen bzw. westeuropäischen Touristen großer Beliebtheit erfreuen, trifft man in Hinterpommern bisher eher selten auf deutschsprachige Touristen. Dabei haben die riesigen Wälder und die strahlendweißen Strände Hinterpommerns ihren ganz eigenen Reiz. Da gibt es zum Beispiel den Slowinzischen Nationalpark, der zwischen den Orten Lauenburg (Lebork) und Stolp (Slupsk) liegt, und der 1977 in die Liste der UNESCO Biosphärenreservate aufgenommen wurde. Da hier die Touristenattraktionen nur in polnisch ausgeschildert sind (was schreibe ich hier eigentlich für einen Blödsinn? In Deutschland, England oder Frankreich sind die Sehenswürdigkeiten auch nur in der jeweiligen Landessprache ausgeschildert. Das Problem ist einfach nur, dass man aus der polnischen Sprache so gar nichts ableiten kann …), wurde uns im Hotel gesagt, wir sollen immer dem Schild „Ruchome Wydmy“ folgen … das ist der polnische Begriff für Wanderdüne. Denn zu einer der schönsten und größten Wanderdünen Europas wollen wir: …