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Winterimpressionen

Winterimpressionen

Schon seit mehr als einer Woche herrscht hier in Hessen endlich ein richtiger Winter! Dass dies nicht so weitergehen wird, sagen leider die Wettervorhersagen für die nächsten Tage. Am Mittwoch werden sogar wieder + 11° C erwartet. Was soll man dazu sagen? Erfreuen wir uns an der weißen Pracht, so lange es geht. Deshalb gibt es heute meine Lieblingswinterbilder aus der vergangenen Woche … allerdings ohne Hunde!

Verschneite Wiesen fast mitten in Frankfurt

Verschneite Wiesen fast mitten in Frankfurt

Fast unberührte Winterwelt

Winterwelt

Märchenhafter Wald

Märchenhafter Wald

Mantrailing im Winterwald

Mantrailing im Winterwald

Nach der etwas verlängerten Weihnachtspause geht es nun endlich mit dem Mantrailing weiter. Zwischenzeitlich ist auch in Hessen der Winter eingekehrt, und wir treffen uns in einem Wäldchen in Steinbach im Taunus. Wir, das ist auch in 2013 die Rhodesian Ridgeback-Truppe bestehend aus Enya, Thani, Suri und Dayo sowie den beiden Frauchens und unserer Trainerin, die Hundephilosophin Miriam. Besonders freuen wir uns darüber, dass Petra als Suchperson mit von der Partie ist.

... es können ja nicht immer alle auf einem Bild sein ...

… es können ja nicht immer alle auf einem Bild sein …

Diesmal starten wir als gemischtes Doppelpack – Margit und Thani sowie Suri und ich. Nach der langen Pause dauert alles etwas länger, bis es endlich losgehen kann, und wir merken gleich, warum heute immer zwei Hunde mit ihren Hundeführern an den Start gehen: Die Trailingstrecke wird für jeden Hund (und natürlich auch für die dazugehörigen Frauchens) länger als bisher. Suri darf anfangen. Während ich ihr das Geschirr anlege, versteckt sich Petra. Dann gibt es eine volle Nase „Strümpfe“, und ich gebe meiner Maus den Marschbefehl. Voller Elan geht es los und auch in einer ganz schönen Geschwindigkeit, sodass ich gleich in einen leichten Trab falle – na ja, eher fallen muss! Suri ist konzentriert, steht, hebt die Nase in den Wind, überlegt, verlässt den Spazierweg und marschiert zielstrebig auf einen dicken Baum zu. Sie schnüffelt – ich denke, sie hat Petra gefunden und freue mich schon, da schnüffelt sie weiter am Baum – schade. Aber die Suchperson steht tatsächlich hinter diesem Baum. Nur, dass sich halt Suri nicht für sie interessiert … es wird ein wenig anders als sich der Leckerlibeutel öffnet. Vornehm nimmt sich ein paar Belohnungsstücke.

... ich kenn' Dich zwar nicht, aber ich nehme trotzdem mal was ...

… ich kenn‘ Dich zwar nicht, aber ich nehme trotzdem mal was …

Jetzt sind Thani und Margit dran. Thani darf bei den ersten Metern, die unsere Suchperson entschwindet, zusehen. Dann wird auch er „angezogen“ und darf an der Sockentüte einmal tief einatmen. Und los geht’s. Auch Thani ist recht schnell und zielstrebig unterwegs. Er schlägt den falschen Weg ein, bleibt stehen, schaut sich um und … überlegt! Ein Satz zurück, wieder in eine andere Richtung. Auch hier der Kopf hoch erhoben, er schaut sich um – sieht aber nix! Er kommt zurück und überlegt wieder. Dann geht die Nase auf den Boden, er schlägt die richtige Richtung ein und zieht sein Frauchen mehr als das sie läuft hinter sich her. Die letzten Meter rast er geradezu begeistert auf Petra zu, die sich hinter einem Baum versteckt (ja, Überraschung: Wir befinden uns in einem Wald, und da gibt es ganz viele Bäume …).

Thani holt sich seine Belohnung ab

Thani holt sich seine Belohnung ab

Jetzt geht für das „gemischte Doppel“ in die zweite Runde. Suri ist jetzt weniger aufgeregt und viel ruhiger. Konzentriert „träumt“ (der Ausdruck hat mir gut gefallen) sie sich in die Spur hinein. Bleibt stehen. Schnüffelt. Sieht sich um. Denkt nach. Eine richtige Hundephilosophien wird Miriam später über sie sagen. Schnell ist auch Petra gefunden, und diesmal ist Suri auch weniger zurückhaltend und freut sich über die Belohnung.

Konzentrierte Suri

Konzentrierte Suri

So, dann ist mir meine Kamera in den Schnee gefallen – und ab jetzt haben alle Fotos einen leichten Nebel! Auch Thani ist jetzt ruhiger und konzentrierter. Zügig geht es los. Nase in die Luft. Nase auf den Boden. Nur einmal der falsche Weg. Er wird schneller und freut sich ein Loch in den Bauch als er Petra findet. Das Fazit der ersten Runde: Beide Hunde waren sehr konzentriert bei der Sache – irgendwie hatten wir den Eindruck, dass sie viel intensiver unterwegs waren als im Dezember. Miriam erklärt mir, dass ich, wenn Suri „nachdenkt“, nicht gleich an der Leine ziehen soll. Sie ist halt eine kleine Philosophin und soll genug Zeit haben, um zu überlegen. Das gilt natürlich nicht für Situationen, in denen sie ganz offensichtlich beispielsweise an einer Wildfährte schnüffelt. Wenn Suri mich anschaut, soll ich auf den Weg schauen, um ihr zu zeigen, dass dies nun ihre Aufgabe ist …

Jetzt ist Dayo dran

Jetzt ist Dayo dran

Nun sind Dayo und Enya dran. Dayo kann es kaum abwarten, dass es endlich losgeht. Er nimmt einen tiefen Zug aus der Sockentüte und möchte am liebsten im Schweinsgalopp lospreschen – Frauchen hängt hinten dran. Er beruhigt sich etwas, ist aber immer noch schnellen Schrittes unterwegs. Er kreuzt auf dem geraden Weg immer wieder die Spur. Kopf hoch. Dann wieder Nase runter. Ich sehe immer nur, mit welcher Kraft er sich ins Zeug legt. Mit „Langsam, Dayo“ versuche ich ihn „runterzubringen“. Und lerne später von Miriam, dass ich eher mit meinem Gewicht arbeiten und mich nach hinten in die Leine legen soll, um ihn zu verlangsamen. Denn er soll seine Lust am Mantrailing nicht verlieren, bloß weil Frauchen dauert „Langsam“ ruft! Ich bin jedenfalls ziemlich froh, dass Petra dann endlich gefunden ist und Dayo sich begeistert auf sie stürzt.

Belohnung für Dayo

Belohnung für Dayo

Während sich Petra erneut auf die Suche nach einem Versteck macht, wird Enya erst einmal „angezogen“.

Enya wird bereit gemacht

Enya wird bereit gemacht

Jetzt geht es auch für Enya los. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger ist sie langsamer und mit weniger Kraft unterwegs, aber nicht minder konzentriert und begeistert. Sie beginnt ihr Trailing sehr zielorientiert, wird dann aber unsicher, bleibt stehen und erhofft sich tatkräftige Unterstützung bei Frauchen. Die darf das aber natürlich nicht und bemüht sich, Enya vorsichtig mit leichtem Leinenzug auf den richtigen Weg zurückzubringen. Die Hündin nimmt dann auch bald wieder die richtige Spur auf und hat die Suchperson ganz schnell gefunden. Dann geht es in die zweite Runde. Dayo ist erneut mit seiner ganzen Begeisterung – und das meine ich wortwörtlich – dabei. Wie beim ersten Mal rast er los. Allerdings wird er immer schneller, so dass ich irgendwann einfach die Leine los lasse. Er ist völlig außer Rand und Band. Der Schnee staubt zur Seite. Dayo rast in den Wald, kommt zurück, rast in die andere Richtung (aber schon irgendwie zielorientiert). Er geht fast wieder flächendeckend vor, ist aber gleich beim ersten Mal abrufbar und beruhigt sich etwas. Nachdem er seine überschüssige Kraft los geworden ist, nimmt er die Suche ganz korrekt auf und findet Petra – seltsamerweise steht sie schon wieder hinter einem Baum … ;-). Dann ist Enya erneut an der Reihe, und hier läuft alles glatt. Zielstrebiger und vielleicht auch etwas konzentrierte als beim ersten Mal geht es los. Es gibt nur einmal eine kleine Irritation: Der breite Spazierweg geht geradeaus, aber ein schmalerer Waldweg zweigt rechts ab. Was tun? Kurze Überlegung, und Enya entscheidet sich für den schmalen Waldweg – und das ist auch richtig.

Dürfen wir jetzt spielen?

Dürfen wir jetzt spielen?

Und schon ist die erste Mantrailing-Stunde im neuen Jahr. Wir freuen uns auf das nächste Mal.

Warm und wasserfest oder was im Pferdestall geht, das geht auch auf dem Feld?

Warm und wasserfest oder was im Pferdestall geht, das geht auch auf dem Feld?

Das mag nicht immer zutreffen, aber dieses Mal schon! Eigentlich gehöre ich nicht zu den Frauen, die sich jede Woche neue Schuhe kaufen müssen, können oder wollen. Eigentlich. Aber ich habe zugebenermaßen ein echtes Problem mit Gummistiefeln. Ja, wirklich! Ich habe schon alle möglichen Varianten ausprobiert – von billig bis ganz teuer! Bin dann leider bei ganz teuer (nämlich die Gummistiefel von Aigle) hängen geblieben. Allerdings frieren meine Füßchen im Winter darin … aber für Gummistiefel läuft es sich ziemlich lange ziemlich gut. Da der Winter in diesem Jahr bei uns bisher eher im grauen Regenkleid mit viel Matsch daher kommt, bin ich natürlich schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach warmen, wasserdichten und halbwegs bequemen Stiefeln. Ich bin fündig geworden, und heute Vormittag klingelt es dann an der Tür …

0114 Boots 3

… und ein Paket von Krämer Pferdesport wird für mich abgegeben. Was hat denn jetzt ein Pferdesportgeschäft mit warmen und weichen Gummistiefel zu tun? Ganz einfach: Ich habe ja nicht irgendwelche Gummistiefel bestellt …

0114 Boots 2

… sondern Mudruckers! Mudruckers sind wasserfeste Neopren-Stiefel, die eigentlich für die Stallarbeit im Winter gedacht sind. Aber was im Pferdestall funktioniert, könnte ja schließlich auch auf den Felder der Wetterau bei den täglichen Hundespaziergängen seinen Dienst tun …

0114 Boots 1

Was mir besonders gut gefällt, ist der Neopren-Schaft, denn der dehnt sich wunderbar und passt sich meinen Basketball-Waden perfekt an, ohne zu zwicken (bei den meisten Billig-Gummistiefel komme ich nämlich erst gar nicht rein … und ich mag die halbhohen Stiefel nicht so gerne, weil dann die Hosenbeine nach einem Spaziergang im Regen und Matsch immer noch sehr verdreckt sind). Und etwas Profil haben die Mudruckers auch … hoffentlich rocke ich da nicht in den „Mud“ beim nächsten Ausrutscher … natürlich habe ich mein neues Fußwerk gleich bei der Mittagsrunde ausprobiert. Regen und Matsch gab es zwar nicht, weil es im Moment endlich mal richtig kalt ist, aber eben: Es ist kalt! Und was soll ich sagen. Die Stiefel sind herrlich warm. Man läuft auch recht angenehm. Es ist aber natürlich kein Stiefel, in dem ich eine dreistündige Wanderung machen wollte … aber ansonsten perfekt!

Die Mudruckers gibt es nur in der Farbe Schwarz und in zwei Varianten „Mudruckers Mid Boot“ (Halbschaft) für 64,90 Euro oder „Mudruckers Tall Boot“ (Langschaft) für 69,90 Euro. Ich habe Schuhgröße 38/39 und habe beim ersten Mal die Stiefel in Größe 39 bestellt. Die waren mir ungefähr eine halbe Nummer zu klein. In 40 passen sie jetzt, und ich habe noch etwas Luft nach vorne – ist aber (zumindest bei mir) kein Problem. Die Stiefel gibt es online bei www.kraemer-pferdesport.de. Der Kundenservice ist sehr gut: Bestellung war innerhalb von drei Tagen da. Die Rücksendung der Ware ist kostenlos und unkompliziert. Per E-Mail informiert der Online-Händler darüber, wann die Ware das Haus verlassen hat.