Liebster Award Reloaded

Bereits 2013 und 2014 habe ich mehrfach beim „Liebster Award“ mitgemacht. Mit dieser Aktion, die es bereits seit ein paar Jahren gibt, unterstützen sich Blogger aus allen Bereichen untereinander. Ursprünglich wurde der „Liebster Award“ erdacht, um vor allem kleinere und unbekannte Blogs bekannter zu machen. Vor kurzem hat mich Anke vom Blog Clean Feeding nominiert und zum Mitmachen aufgefordert.

Im ersten Moment wollte ich spontan absagen, weil ich ja bereits viermal am „Liebster Award“ teilgenommen habe. Gott sei Dank habe ich jedoch die ganze Nominierung von Anke ordentlich und in Ruhe durchgelesen. Und am Ende habe ich meine Meinung geändert und nehme sehr gerne an dieser schönen Fragerunde teil. 

Wie funktioniert der „Liebster Award“?

  1. Bei der Person, die dich nominiert hat, bedanken und den Blog natürlich auch verlinken,
  2. Die elf Fragen beantworten, die gestellt werden.
  3. Fünf bis elf Blogger für den Award nominieren (gut, das ändere ich jetzt mal. Ich werde nur zwei Blogger nominieren)
  4. Elf neue Fragen für die Nominierten zusammenstellen.
  5. Die Regeln in den Artikel schreiben.
  6. Denjenigen, der dich nominiert hat, über deinen Blog-Artikel informieren.

Anke bloggt auf Clean Feeding über gesunde Hundeernährung. Was mir bei ihrem Blog gut gefällt: Sie geht sehr entspannt an diese Thematik heran und gehört nicht zu denen, die ihre Variante der Hundeernährung geradezu dogmatisch „predigen“. Ich habe bei ihr auch schon den ein oder anderen sinnvollen Tipp gefunden. Aber nun zurück zum Liebster Award. Hier kommen die elf Fragen und meine Antworten darauf:

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

HundeReisenMehr ist entstanden, weil ich ausprobieren wollte, wie das Bloggen überhaupt funktioniert, ob es Spaß macht und wie viel Zeit man so im allgemeinen für einen Blog benötigt. Da ich als freiberufliche PR-Beraterin tätig bin, hatte (und habe) ich immer im Hinterkopf, dass ich das Bloggen auch meinen Kunden anbieten kann. Und um das tun zu können, muss ich natürlich wissen, wie es geht. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen und ich blogge immer noch mit großer Leidenschaft. Und das schon lange nicht mehr, um es als Dienstleistung Kunden anbieten zu können.

2. Wie bist du zu deinem Blogthema gekommen?

Bekanntlich soll man über das bloggen, was man gerne macht. Da Dayo und Suri schon immer im Urlaub im Mittelpunkt standen und wir generell viel unterwegs sind, habe ich einfach angefangen, über unsere Erlebnisse zu schreiben.

3. Was meinst du, ist die wichtigste Eigenschaft, die ein Blogger haben sollte?

  1. Neugier 
  2. Disziplin und Ausdauer (es ist nämlich manchmal nicht ganz einfach neben einem Vollzeit-Job jede Woche ein bis zwei Blogbeiträge zu verfassen)
  3. Begeisterung und Leidenschaft (ich glaube, jeder würde merken, wenn ich keinen Spaß mehr am Schreiben und am Bloggen hätte)

Darüber hinaus finde ich es auch wichtig, die deutsche Rechtschreibung und Grammatik einigermaßen zu beherrschen. Der schönste Blogbeitrag liest sich – zumindest meiner Meinung nach – nur sehr schwer, wenn haufenweise Rechtschreibfehler enthalten sind, die Groß- und Kleinschreibung kaum Berücksichtigung findet und auf die Kommasetzung womöglich ganz verzichtet wird …

4. Wann schreibst du deine Blogbeiträge am liebsten?

Da ich als Freiberuflerin arbeite, habe ich das große Glück, dass ich mir meine Zeit oftmals frei einteilen kann. Am liebsten schreibe ich nämlich tagsüber unter der Woche. Nachtschichten mag ich nicht so.

5. Welcher ist dein bester Blogbeitrag (aus deiner Sicht)?

Das ist ganz schwer zu sagen. Im Laufe der Jahre hat sich mein Schreibstil ja auch weiter entwickelt, so dass ich meistens die aktuellen Beiträge von mir besser finde als die älteren. Mein persönlicher Lieblingsbeitrag hat fast gar nichts mit Hunden zu tun. In „Bismarck und ich. Eine Reise nach Pommern“ geht es an die Orte, wo die Wurzeln meiner Familie väterlicherseits liegen.

6. Hast du einen Lieblingsblogartikel auf einem anderen Blog?

Oh, diese Frage ist ja fast noch schwerer zu beantworten. Es gibt viele tolle Blogs mit ganz wunderbaren Beiträgen, denen ich folge und die ich gerne lese. Ganz besonders berührt hat mich allerdings die Blogparade und die daraus resultierende Beitragszusammenfassung von Andrea vom Blog Anwolf zum Thema Heimat.

7. Wo möchtest du mit deinem Hund gerne einmal Urlaub machen?

Ich liebe die niederländische Nordseeinsel Texel. Hier ist ein wunderbarer Urlaub mit Hunden möglich, und ich freue mich schon auf den Herbst, denn dann geht es endlich wieder dorthin. Abgesehen davon würde ich mit Dayo und Suri gerne an die polnische Ostseeküste (nach Pommern) fahren wollen. Dort hat es mir sehr gut gefallen.

8. Mit Hund – Hotel oder Ferienhaus/Wohnung? Warum?

Ich habe prinzipiell natürlich kein Problem mit Ferienhaus oder -wohnung. Aber ich bin eine „Hoteltante“ und verbringe meinen Urlaub am liebsten in Hotels. In den Ferien habe ich normalerweise nämlich keine Lust, mich um Frühstück, Essen und das Putzen zu kümmern. Da freue ich mich, wenn ich abends in ein sauberes Zimmer komme und mich morgens an den gedeckten Frühstückstischen setzen kann.

9. Was war dein tollstes Erlebnis mit Hund?

Je älter Dayo und Suri werden (sie sind beide neun Jahre alt), um so mehr wird mir bewusst, dass die Zeit, die wir gemeinsam haben endlich ist. So ist die Kuschelrunde auf dem Sofa und jeder Spaziergang mit den beiden das schönste Erlebnis in genau diesem Moment!

10. Hundefutter … für dich ein schwieriges Thema? Wie handhabst du es?

Da Suri auf diverse Produkte allergisch reagiert, bin ich froh, dass ich ein „feuchtes“ Trockenfutter gefunden habe, das von beiden gut vertragen wird und wohl auch schmeckt. Ansonsten sehe ich das alles nicht so eng. Sie bekommen auch mal eine Dose oder die Reste von Kartoffeln, Nudeln etc.

11. Darf dein Hund Reste vom Tisch fressen?

Nein, natürlich niiiiiieeeeeemaaaaaaaaals … 😉 … aber hin und wieder fällt schon mal ein Stück Brot oder Käse oder so vom Tisch …

Liebe Anke, vielen Dank, dass du mich für den „Liebster Award“ nominiert hast. Es hat mir Spaß gemacht, Deine Fragen zu beantworten.

Ich nominiere …

Wie oben erwähnt, nominiere ich „nur“ zwei Blogger, meine elf Fragen zu beantworten. Zum einen ist das Michaela, eine Arbeitskollegin von mir. Sie hat erst vor kurzem ihren Blog „Curly läuft“ online gestellt, auf dem sie über das Laufen und all die kleinen und großen Dingen rund herum schreibt. Zum anderen ist das Thomas mit seinem Blog Treibgut. Wie beim Treibgut verschiedenste Dinge angeschwemmt werden, so schreibt er auch über verschiedene Dinge – vom Fotografieren, über Food bis hin zu den alltäglichen Dingen des Lebens.

Meine Fragen an Michaela und Thomas sind:

  1. Dein Blog in drei Sätzen
  2. Seit wann bloggst du und wie bist du auf die Idee für deinen Blog gekommen?
  3. Was treibt dich beim Bloggen an?
  4. Was sind deine fünf wichtigsten Arbeitsutensilien beim Bloggen?
  5. Arbeitest du mit einem festen Redaktionsplan oder schreibst du spontan?
  6. Was hast du durch das Bloggen gelernt?
  7. Wen würdest du gerne mal für deinen Blog interviewen und warum?
  8. Was hilft dir, wenn du schlecht drauf bist?
  9. Stell dir vor, du bekommst den Auftrag, mit meinen beiden Hunden einen Ausflug zu machen und darüber auf deinem Blog zu berichten. Was machst du?
  10. Glück ist?
  11. Was machst du in deinem „wirklichen“ Leben?

Ich freue mich auf eure Antworten!

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Martina,
    vielen lieben Dank für die Nominierung! Ich freue mich schon sehr, deine Fragen zu beantworten, auch wenn mich Nr. 9 etwas herausfordert 😉
    Liebe Grüße
    Michaela

    • Liebe Michaela,
      ich freue mich, dass Du mitmachst und bin schon gespannt auf Deine Antworten und natürlich darauf, wie sich dein Blog entwickeln wird.
      Viele Grüße
      Martina

  2. Liebe Martina,
    interessant zu lesen, wie du zum Bloggen gekommen bist und wie du die ganze Sache angehst. Ja, der Liebster Award ist doch gar nicht so schlecht ;-). Besonders freue ich mich natürlich darüber, dass du meine Blogparade im Zusammenhang mit deinen Lieblingsblogartikeln erwähnst! Eine Blogparade lebt ja von den Artikeln der Blogger, die mitmachen. Wenn dann so etwas wunderbares herauskommt, weiß man wofür man bloggt (und sich die „Arbeit“ macht).
    Deinen Artikel über Pommern habe ich mir direkt (nochmal) durchgelesen und hatte sofort die Bilder unseres gerade beendeten Roadtrips durch Polen im Kopf. Die schmalen Alleenstraßen mit Schlaglöchern haben uns mit Wohnmobil schon mal den letzten Nerv gekostet. Aber es ist einfach wunderschön dort, insbesondere die Küste. Bin sehr gespannt, wann du dort noch mal hinfährst.
    Liebe Grüße von Andrea

  3. Liebe Andrea,
    Dein Thema für eine Blogparade ist aber auch supergut ausgewählt und es hat Spaß gemacht mitzumachen. Unglaublich, wieviele Beiträge da bei Dir zusammen gekommen sind.
    Ja, Pommern hat mich damals ungemein beeindruckt. Und das nicht nur, weil dort die Heimat meines Vaters war. Es ist irgendwie eine ganz besondere Region. So viel Natur, so wenige Menschen und so viel Geschichte.
    Liebe Grüße
    Martina

Schreibe einen Kommentar


Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen