Persönlich getestet: das Slotpack fürs Auto

Werbung – Ich teste gerne Produkte und ganz besonders dann, wenn sie vor der Markteinführung stehen und darüber hinaus auch noch sinnvoll sind. So wurde ich kürzlich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, das neue Slotpack auszuprobieren. Slotpack? Was ist das denn? Das ist ein Organizer für das Auto. Um genau zu sein: für den Beifahrersitz. Hmmm, da fliegt bei mir auch immer alles rum. Hört sich also gut an. Ja, würde ich gerne testen wollen. Kaum habe ich zugesagt, ist das Slotpack auch schon zwei Tage später bei mir zu Hause angekommen.

Ich bin oft ohne Beifahrer unterwegs – sowohl mit Dayo und Suri als auch ganz alleine geschäftlich. Bei längeren Strecken liegen schon einmal die verschiedensten Dinge auf dem Beifahrersitz herum. Wenn ich dann etwas schärfer bremsen muss, fliegt alles durch die Gegend und landet im Fussraum. Das Slotpack soll nun diesem Durcheinander Einhalt gebieten. Und es soll auch für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen, denn laut der Studie eines deutschen Versicherers ist nicht das Handy der größte Ablenker im Auto, sondern herunterfallende Gegenstände. 

Das verspricht das Slotpack:

Das Slotpack ist eine Aufbewahrungsbox aus einem PVC-Material. Damit sie auch bei Vollbremsungen nicht verrutscht, wird sie mit dem Sicherheitsgurt festgestellt. Insgesamt hat die „Beifahrer-Box“ zehn Fächer und Aufbewahrungsmöglichkeiten in unterschiedlicher Größe, ist auf die Größe des Beifahrersitz zugeschnitten und passt in jeden Fahrzeugtyp. Es gibt Spezialfächer für eine Taschentuch-Box (dort, wo oben auf dem Foto der orangene Spielknochen herausschaut), zum Halten von Trinkgefäßen (auch eine 1,5 Liter-Flasche passt dort hinein), extra gekennzeichnete Aufbewahrung für Warnweste und Taschenschirm. Darüber hinaus sind ausreichend Aufbewahrungsmöglichkeiten für Stifte, Handy, Schlüssel oder Hundezubehör vorhanden. Das Slotpack ist ca. 1,5 Kilogramm schwer (wenn es leer ist) und der Unterboden hat eine Anti-Rutsch-Beschichtung.

So erlebe ich das Slotpack:

Wie ich verschiedentlich in der Vergangenheit erwähnt habe, zähle ich nicht zu den Menschen, die Gebrauchsanweisungen im Detail durchlesen. Ich überfliege diese im Regelfall und verlasse mich darauf, dass ich das schon irgendwie hinkriege. Und siehe da, ich habe keine Probleme damit, das Slotpack auf meinem Beifahrersitz mit dem Sicherheitsgurt festzuschnallen. Dann bin ich erst einmal ein wenig überrascht: Was im Garten zum Fotoshooting mit Dayo und Suri gar nicht so groß aussah, füllt den ganzen Beifahrersitz aus.Und alles mögliche (und unmögliche ... natürlich transportiere ich eigentlich kein Hundespielzeug auf dem Beifahrersitz) passt in die vielen Fächer hinein. Die Idee mit dem Fach für eine Taschentuchbox finde ich gut. Habe ich so noch nie nachgedacht, dass ich so immer Taschentücher im Auto hätte. Ich nutze das Fach erst einmal, um Musik-CDs griffbereit zu haben. Geht auch, oder?
Die Netzfächer sind so angebracht, dass ich den Inhalt immer im Auge habe. Praktisch für das Handy und auch eine gute Idee, um Visitenkarten ab sofort immer dabei zu haben. Wenn ich mit den Hunden wandern gehe, habe ich in der Regel nämlich keine Handtasche dabei und somit auch keine Visitenkarten, was ich aber schon des öfteren bereut habe. Dayo findet den Beifahrersitz nun deutlich interessanter. Es könnte dort ja schließlich auch für ihn etwas versteckt sein. 

Besonders gefallen, hat mir …

Besonders gut gefallen, haben mir die vielfältigen Möglichkeiten, um etwas im Slotpack zu verstauen. An Hundezubehör habe ich meistens nur zwei Leinen und den Leckerli-Beutel auf dem Beifahrersitz liegen. Auch bei leichtem Bremsen fliegen mir da die Leckerlis oft um die Ohren (na ja, über den Sitz und dann wild verstreut in den Fußraum). Das habe ich damit im Griff. Daumen hoch. Mit meinem Subaru bin ich ja ablagetechnisch schon recht luxuriös ausgestattet. Aber trotzdem habe natürlich auch ich das Problem, dass das Handy irgendwie auf dem Sitz hin und her rutscht oder in der Vorrichtung für Getränke dauernd an die Ränder „klackert“. Im Slotpack sitzt es jetzt sehr schön aufgestellt im Netzt, und ich kann immer noch kurz drauf schauen (nein, nicht benutzen). Ladekabel für das Handy kann ich nun auch gut verstauen. Das Anbringen des Organizers ist in der so einfach, wie in der Anleitung beschrieben.

Das Produkt wird in Europa hergestellt. Es ist kein „zweifuffzich-Plastik-Dingenskirchen“ aus Asien. Das gefällt mir sehr, sehr gut. Auch wenn es dadurch natürlich in der Anschaffung etwas teurer ist.

Das sehe ich kritisch

Mal abgesehen davon, ob Spezialfächer für Warnweste und Taschenschirm wirklich sinnvoll sind: beide Fächer werden durch den Sicherheitsgurt blockiert. Wenn ich im Ernstfall an die Warnweste kommen muss, dauert das schon seine Zeit. Da bleibt meine Warnweste doch lieber in der Ablage der Fahrertür. Joah, dass mit dem Schirm … ich habe ja immer keinen dabei. Aber es ist ein hübsches Gimmick.

Mir persönlich ist das Slotpack ein wenig zu „wuchtig“. Es könnte gut eine Nummer kleiner sein, auch wenn das auf Kosten der Fächer geht. Denn mal ganz ehrlich: Bei mir liegen auf dem Beifahrersitz bei längeren Fahrten in der Regel das Handy, Schlüssel, Sonnenbrille, etwas zum Naschen (das Getränk steht ja zunächst mal bei mir in der Mittekonsole) und vielleicht Taschentücher und manchmal auch ein Lippenstift. Wenn die Hunde dabei sind, kommt noch der Leckerli-Beutel hinzu und vielleicht die Leinen. Das alles würde auch in das Slotpack passen, wenn es etwas kleiner wäre.

Fazit

Ich finde das Slotpack gut, auch wenn ich es als ein wenig zu groß empfinde. Ich werde diesen Auto-Organizer auf jeden Fall weiterhin benutzen, insbesondere dann, wenn ich beruflich auf längeren Strecken unterwegs bin und daher auch mehr als meine Handtasche mitnehme. Auf langen Fahrten ist es tatsächlich sehr angenehm, wenn alles, was man so benötigt, auf einen Griff zur Verfügung steht und auch beim Bremsen alles an Ort und Stelle bleibt. 

Das Slotpack ist noch nicht im Handel erhältlich, aber bereits serienreif und zum Patent angemeldet. Ab 19. Mai 2017 könnt ihr es auf den Crowdfunding-Plattformen Kickstarter und Indiegogo zum Preis von 89 Euro vorbestellen. Sobald es in Serie produziert wird, wird es 149,95 Euro kosten. Weitere Informationen könnt ihr euch auch auf www.slotpack.de holen.

Was liegt bei Euch bei längeren Fahrten (die ihr wohlgemerkt alleine unternehmt, denn sonst macht die Beifahrer-Box ja keinen Sinn) auf dem Beifahrersitz? 

Nicole vom Blog „Moe & Me“ hat das Slotpack auch getestet. Wie sie den Auto-Organizer findet, könnt ihr hier nachlesen. Und auch Silvana vom Blog Kalte Schnauze hat darüber berichtet und zwar hier

Anmerkung:

Das Slotpack wurde mir kosten- und bedingungslos zum Produkttest überlassen. Vielen Dank. Der Test spiegelt meine persönlich Meinung wider.

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