Der Speck muss weg – bei Zwei- und Vierbeinern

So sehr ich die Weihnachtszeit liebe: Ich bin froh, dass diese ganze Feierei und Schlemmerei ein Ende hat. Den letzten Lebkuchen wurde der Gar ausgemacht. Dayo und Suri haben die vielen (geschenkten) Hundeleckerlis fast vertilgt. Ich stelle mich sicherheitshalber gar nicht erst auf die Waage … Dayo und Suri allerdings haben die Schlemmersaison gut überstanden. An ihnen ist fast kein Gramm zu viel. Aber das sieht bei vielen anderen Vierbeinern ganz anders aus. 

Viele Zweibeiner merken oft gar nicht rechtzeitig, dass der vierbeinige Weggefährte immer dicker wird. Das eine Leckerli mehr, das eine Mal die Gassirunde abgekürzt (weil es regnet oder stürmt) – das wird schon nicht so schlimm sein, denkt sich Frauchen oder Herrchen. Doch Übergewicht ist besonders bei Hunden mehr als nur ein Makel. Unter ein paar Kilos zu viel leidet das Wohlbefinden, sie können gar zu Herz- und Kreislauferkrankungen, Gelenkproblemen oder anderen Verschlechterungen des Gesundheitszustandes führen. Experten zufolge leben schlanke Hunde durchschnittlich zwei Jahre länger.

Golden Retriever

Wir Menschen erkennen ganz leicht, dass wir ein paar Pfund zuviel auf den Rippen haben: Die Lieblingsjeans geht nicht mehr zu. Bei Hunden ist es jedoch nicht ganz so einfach, besonders bei langhaarigen Rassen. Der Futtermittelhersteller Nutricanis empfiehlt daher den „Rippentest“. Ihr solltet die Rippen fühlen können, wenn Ihr mit der flachen Hand über den Brustkorb Eures Hundes streicht. Fühlt Ihr diese Rippen nicht, hat Euer Hund eindeutig ein bisschen zu viel auf den Rippen und es heißt: aktiv werden.

Und wie bekommt Ihr Eure Fellnase wieder in Topform? Nutricanis gibt folgende Tipps:

  • Füttert Euren Hund wirklich nur zu den festen Hauptmahlzeiten. Snacks zwischendurch nur in der gesunden Variante.
  • Reste vom Abend- oder Mittagessen? Gebt davon nichts Eurem Hund. Das gibt nur zusätzliches Hüftgold.
  • Nachdem die Mahlzeit verdaut ist, legt mal eine extra Gassirunde ein.
  • Bietet mal Obst und Gemüse an, auch wenn Eure Fellnase am Anfang vielleicht etwas komisch guckt: Alles eine Sache der Gewöhnung.
  • Viele Hunderassen fressen alles, was Ihnen zwischen die Zähne kommt. Achtet immer darauf, was in den Hundemagen gelangt. Besonders, wenn der Besuch extra was für Hund mitgebracht hat oder Ihr unterwegs beim Spazieren seid.

Active walk with pet

Bei Dayo und Suri achte ich immer darauf, dass beide schön schlank bleiben. Meine persönlichen Tipps dafür sind:

  • Die Futtermenge bei den Hauptmahlzeiten habe ich generell etwas reduziert, weil ich die beiden beim Spazierengehen für Übungen oder sonstige Glanzleistungen mit einem Leckerli (oder eben mit ihrem Futter) belohne.
  • Ich bemühe mich, die Hunde auch unterwegs zu beschäftigen. Neben Gehorsamsübungen und Suchspielen lasse ich sie beispielsweise auch über Baumstämme springen und solche Dinge. Ich springe meistens leider nicht mit über die Hindernisse, deshalb bin ich auch ein wenig rundlicher …
  • Wenn ich mit Mann und Hunden unterwegs sind, machen wir auch „Rennspiele“ (da Suri extrem jagdlich interessiert ist, können solche Spiele nur gemacht werden, wenn ein zweiter Zweibeiner dabei ist).
  • Dayo frisst gerne Obst und Gemüse. Suri leider überhaupt nicht. Sie nimmt es höflich ins Maul und spukt es dann unhöflicherweise in einem weiten Bogen wieder aus …

Jeder, der uns kennt, weiß natürlich, dass Suri und Dayo nicht darben müssen. Bei abendlichen Suchspielen gibt es lecker Käsewürfel. Außerdem ist Fitness mit dem Hund eigentlich ganz einfach umzusetzen: Anstatt einer gemütlichen Spazierrunde könntet Ihr auch einfach mal mit dem Vierbeiner joggen. Ich bin da raus … ich habe Knie … aber meine Hunde sind natürlich auch schön schlank … und meine Pfunde zuviel … na ja, schau’n wir mal.

Wie sieht es bei Euch aus? Was macht Ihr für die körperliche Fitness von Euch und Euren Lieblingen? Musstet Ihr Euren Hund schon einmal auf Diät setzen?

Anmerkung: Teile des Blogpost basieren auf einer Presseinformation des Hundefutterherstellers Nutricanis, der Trockenfutter und Hunde-Snacks aus verträglichen, komplett getreidefreien Rezepten herstellt.

Fotos: Fotolia.de/Fotolia.com über Nordlicht

 

 

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Oh, da habt ihr ja ein ganz heißes Eisen angefasst. Unsere Mama hat auch ein paar Kilo zu viel auf den Rippen, aber sie sagt immer, damit muss sie selbst durch die Gegend schnaufen. Bei Kindern und Hunden ist sie allerdings sehr konsequent, denn die können nicht für sich entscheiden, wie „fett“ sie werden wollen. Unser Futter wird immer grammgenau abgewogen, weil wir ja so klein sind und das Trockenfutter aus einem großen Sack kommt. Zudem wirkt Trockenfutter immer so, als ob es viel zu wenig sei. Deshalb hat die Mama schon viele Streitgespräche gehabt, ob nicht das Futter mit einer Handvoll einfacher gewogen wäre. Besonders, wenn die Oma mal für längere Zeit auf uns aufgepasst hat… Auweia, da gab es immer Ärger, aber wir fanden es ganz grandios, häufig etwas anderes zu essen. Natürlich gab es anschließend eine knallharte Diät und besonders viel Bewegung. 😉 So bleiben wir rank und schlank.

    Liebe Grüße aus dem warmen Tucson
    Debby & Faya

    • Liebe Debby, liebe Faya,
      da hat Eure Mama absolut Recht … und mir geht es genauso … 😉 … Dayo und Suri werden bei ihrer Omi auch immer sehr verwöhnt … für die beiden wird sogar extra Fleischwurst gekauft!
      Bleibt schön schlank und weiterhin viel Spaß in Tucson
      Martina

  2. Wir hatten lange Zeit 2 liebe Wegbegleiter – ein Labrador und einen Husky-Schäfer-Mischling.
    Da ich beide gebarft habe, war das übersichtlich mit dem Gewicht. Die Mahlzeiten waren ausgewogen mit Gemüse, manchmal Ei oder auch mit Vollkornreis erweitert. Das Fell immer glänzend.
    Der Husky-Schäfer-Mischling hat sowieso nichts angesetzt. – Der hat nur „wirklich“ gefressen, wenn wir mindestens 25 km mit ihm gelaufen sind, ansonsten nur das Nötigste (von dem wir aufpassen mussten, dass der Labbi sich das nicht direkt im Anschluß geholt hat).

    Es war lustig, die beiden zu beobachten. Der Labbi hatte die gesamte Schüssel in <10 Sekunden geleert, während der "Kleine" kaute und kaute und sich selbst quasi auf "Diät" setzte.

    So unterschiedlich kann das sein – und über meine Kilos, die sich ständig mehren, seit ich die beiden nicht mehr habe – über die mag ich eigentlich nicht so wirklich reden 😉

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