Dank der Furbo Hundekamera beruhigter ohne Hunde unterwegs sein

Werbung — Kaum ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch. So lautet ein Sprichwort, das sich einfach umformulieren lässt: Kaum sind Frauchen und/oder Herrchen aus dem Haus, bellt der Vierbeiner sich die Seele aus dem Leib. Ich bin sehr froh, dass dies bei Dayo und Suri nicht der Fall ist. Wirklich nicht? Nun ja, die beiden bellen auf jeden Fall nicht, wenn sie alleine zu Hause sind. Aber ganz offensichtlich stimmen sie hin und wieder ein Heulkonzert von erstklassiger Güte an. Ich fiel aus allen Wolken, als die Nachbarin das einmal ganz beiläufig erwähnte. Wohl nicht sehr oft und auch nicht sehr lange. Aber sie tun’s! Da kam mir die Anfrage, ob ich Interesse daran hätte, die Furbo Hundekamera zu testen, gerade recht.

Schon kurze Zeit später erhielt ich bzw. erhielten Dayo und Suri (denn es war adressiert „zu Pfötchen von Dayo und Suri“) ein großes Paket, in dem sich – liebevoll eingepackt – die Furbo Hundekamera befand.

Das verspricht die Furbo Hundekamera

  • Klare HD-Auflösung, Weitwinkel-Linse mit 160° Blickwinkel (diagonal), 4X digitaler Zoom, Infrarot LED, Nachtsicht
  • Interaktive Kamera, die es möglich macht, den Hund zu sehen, mit ihm zu sprechen und ihn mit Leckerlis zu belohnen, wenn er alleine zu Hause bleiben muss
  • Echt-Zeit Bell-Alarm auf das Smartphone

Das hat mir gleich gefallen

Das formschöne und elegante Design, dass sich – zumindest in mein Wohnzimmer – gut integriert und nicht unbedingt sofort als Kamera zu erkennen ist. 

Was hat mich irritiert?

Bevor ich die Hundekamera überhaupt in Betrieb nehmen konnte, hat mir der reizende Gemahl völlig unaufgefordert seine Hilfe angeboten. Er ging sogar soweit, dass er sich sofort die App auf sein Handy geladen und mir die Furbo Hundekamera praktisch aus der Hand genommen hat, um sie selbst zum Laufen zu bringen und auszuprobieren … ein sicheres Zeichen dafür, dass die die Hundekamera etwas taugt, denn er ist ein Technikfreak (und Spielekind).

Dayo und Suri alleine zu Hause

Voraussetzung, dass die Furbo Hundekamera funktionieren kann, ist ein vorhandenes (und starkes) WLan-Netz zu Hause. Dann die Hundekamera mit dem USB-Kabel anschließen und warten, bis die Statusanzeige grün leuchtet.In der Zwischenzeit habe ich (der reizende Gemahl hatte schon längst …) die Furbo App herunter geladen, installiert und mit dem Furbo verbunden (dazu ist der WiFi-Code des Netzwerkes notwendig). In der App habe ich dann das Profil für Dayo und Suri angelegt. Bei der Auswahl der Hunderassen stand der Rhodesian Ridgeback leider nicht zur Auswahl. Schade. 
Und dann ist die Furbo Hundekamera auch schon einsatzbereit. Halt. Noch nicht ganz. Natürlich fehlen noch die Leckerlis. Sonst können Dayo und Suri ja nicht belohnt werden.
Um die Belohnungshappen einzufüllen, wird einfach der Holzdeckel abgenommen. Damit die Leckerlis später auch durch den Wurfmechanismus geworfen werden, dürfen sie nicht größer als ein Zentimeter im Durchmesser sein. Dann konnte er losgehen, der erste Test (unter Anwesenheit aller zwei- und vierbeinigen Rudelmitglieder).
Wenn Furbo auf dem Fußboden steht (die Kamera lässt sich mit bereits vorhandenen Klebestreifen auf dem Boden kleben), habe ich Sicht auf die Liegeplätze von Dayo und Suri. Und wie ihr am obigen Foto sehen könnt, ist die Qualität der Kamera sehr gut. Die Signalleuchten, die ihr oben in den Fotos auch schon gesehen habt, sind die Farben, die Hunde erkennen können – nämlich Gelb und Blau. Damit soll ich die Aufmerksamkeit meiner beiden Bären erregen können. Gelb ist der Schlafmodus und Blau der Aktivitätsmodus. So weit so gut. Innerhalb der ersten Testphase hat sich allerdings herausgestellt, dass es keine gute Idee ist, die Hundekamera auf dem Boden zu befestigen, wenn man zwei Rhodesian Ridgeback hat, wovon einer auch noch extrem verfressen ist …
Dayo hat sich sofort auf Furbo gestürzt und all seine Kraft darauf verwendet, sofort an ALLE Leckerlis zu kommen. Also ist der Boden – zumindest bei uns – kein idealer Standort für die Hundekamera.
Ich habe allerdings – wie ich meine – den perfekten Platz für die Hundekamera gefunden. Von hier aus ist das Umfeld, das beobachtet werden kann (natürlich auch dank des Weitwinkels), außerdem viel größer.
Dann ist es soweit. Ich muss etwas ohne Hunde erledigen. Ich schalte Furbo ein und verlasse das Haus. Das Handy immer im Blick. Wird der Bellalarm ausgelöst? Nein, alles bleibt ruhig. Ich bin natürlich froh darüber, dass das so ist. Aber in diesem speziellen Fall hätte ich mir doch mal ein klitzekleines Bellerchen gewünscht. Na ja, dann schalte ich mich einfach mal ins Wohnzimmer, um zu schauen, was die beiden machen. Das funktioniert allerdings nur, wenn ich auch unterwegs eine stabile Internetverbindung habe, was im Westerwald schon mal nicht immer so sein muss … 

Na, wo sind die beiden Bären denn?

Alles in Ordnung. Während Suri relativ gelassen auf meine etwas blecherne Stimme reagiert, ist Dayo ziemlich aufgeregt. Er rennt direkt an die Tür, weil er vermutlich denkt, dass ich auf der Terrasse stehe. Es vergehen ein paar Tage, aber einmal gibt es doch tatsächlich einen Bellalarm …Juhuuu, jetzt schnell die App aufrufen und schauen, was los ist.

Und das ist natürlich schon beeindruckend. Über das Mikrofon kann ich Dayo und Suri ansprechen und löse dann auch einen kleinen Leckerli-Regen aus. Beim Set-up könnt ihr in den Einstellung auch einen eigenen Belohnungs-Ruf eingeben. Das Wunderwort bei Dayo und Suri lautet „lecker, lecker“. Wenn ich nun den Auslöser für einen Leckerli-Wurf betätige, ertönt aus der Hundekamera zunächst eine Art Klicken (wohl angelehnt an Klickertraining, um eine Aktion zu markieren), dann hören die beiden meinen „lecker, lecker“-Ruf und daraufhin werden einige Leckerlis geworfen. 

Dayo ist nach wie vor sehr irritiert, wenn er meine Stimme aus dem Lautsprecher hört. Trotz seiner Intelligenz versteht er offensichtlich nicht, dass ich gar nicht da bin. Er ist dann auch nicht so sehr an den Leckerlis interessiert, sondern flitzt raus. Er rennt in den ersten Stock in mein Büro, weil er wohl denkt, dass ich von dort gerufen habe. Dort bleibt er auch, denn wenn ich dann nach Hause komme, kommt er von oben herunter gelaufen. Suri nimmt das Ganze eher gelassen. Endlich kann sie alle Leckerlis ganz alleine und ganz in Ruhe auffressen. Fressmaschine Dayo ist ja auf der Suche nach mir. Und wenn sie alles genüsslich verspeist hat, legt sie sich wieder in ihr Körbchen oder geht in den Flur (wo beide sehr gerne liegen, wenn sie alleine zu Hause sind). Die Furbo Hundekamera hat außerdem einen Nachtsichtmodus, den ich allerdings bisher nicht wirklich ausprobiert habe bzw. ausprobieren konnte. Die beiden Bären schlafen bei uns im Schlafzimmer, daher ist es natürlich auch nicht zwingend notwendig, die Kamera im Wohnzimmer einzuschalten. Aber die Nachtsicht funktioniert sehr gut. Der reizende Gemahl hat das schon ausprobiert.

Fazit

Ich bin sehr dankbar, dass ich zwei Hunde habe, die sehr gut alleine bleiben können und dabei in der Regel auch nicht groß bellen. Die von der Nachbarin beschriebene Heulerei hat zumindest in den vergangenen drei Wochen nicht stattgefunden (Erleichterung). Das konnte ich dank der Hundekamera feststellen. Mein Furbo wird auch seinen Platz im Wohnzimmer behalten, denn die Form und Farbe des Geräts passen sehr gut zu meiner Einrichtung. Außerdem finde ich, dass es auch ein echter Design-Hingucker ist.

Für mich ist die Furbo Hundekamera ein Gewinn, denn sie gibt mir ein besseres Gefühl, wenn Dayo und Suri mal etwas länger alleine bleiben müssen. So kann ich ab und zu einfach mal ins Wohnzimmer schalten, um nach dem Rechten zu schauen.Allerdings werde ich zukünftig, nicht einfach aus Spaß eine Runde Leckerlis für die beiden ausgeben, weil sie so brav sind, sondern tatsächlich nur, wenn sie heulen oder bellen sollten. Dayo ist einfach zu irritiert von den Geräuschen der Kamera und von meiner Stimme aus dem Hintergrund. Vielleicht legt sich das im Laufe der Zeit. Für Suri ist die Furbo Hundekamera mit all ihren Geräuschen und Tätigkeiten gar kein Problem. Sie sieht das entspannt und steht auch schon einmal eine Sekunde vor der Kamera und wartet auf einen kleinen fressbaren Regen … 😉 …
Ich denke, dass es eine Erleichterung für diejenigen unter euch sein kann, die nicht so ruhige und entspannte Hunde haben wie ich. Der Bell-Alarm funktioniert tadellos. Allerdings ist für die Kommunikation mit Zuhause zwingend eine stabile und starke Internetverbindung notwendig. Kein Internet – keine Kommunikation. Da ich eine ziemlich umfangreiche Flatrate für mein Smartphone habe, ist es bei mir relativ egal, ob ich irgendwo kostenloses WLan habe oder nicht. 
Wie ihr selber an den entsprechenden Fotos und den Videos gesehen habt, ist die Qualität der Kamera sehr, sehr gut. Mich hat besonders die Videoqualität und der Weitwinkel beeindruckt. Daumen nach oben. Außerdem ist es möglich, die App und den Zugriff darauf von verschiedenen Handys aus zu steuern. So ist natürlich auch der reizende Gemahl mit Furbo verbunden. Er hat ziemlich schnell festgestellt, das die Akkustik-Sensoren der Kamera sehr empfindlich sind. Bei ihm wurde der Bell-Alarm ausgelöst, als ich in der Küche eine Blechschüssel fallen ließ. 

Weitere Informationen:

  • Die Furbo Hundekamera, die in Deutschland im Jahr 2017 auf den Markt kam, kostet 259 Euro und kann entweder über Amazon oder über die Furbo Website gekauft werden. Auf der Website findet ihr auch weitere Informationen zur Hundekamera und ihrer Anwendung.
  • Die passende Furbo-App funktioniert auf iOS- und Android-Geräten sowie über die AppleWatch und entsprechenden Tablets. Die App ist kostenlos.
  • Dank der Kamera mit Nachtsichtfunktion, Weitwinkel, Livestream-Video und Mikrofon könnt ihr Tag und Nacht mit eurem Hund in Verbindung bleiben und ihn – gegebenenfalls beruhigen, mit ihm sprechen und loben, obwohl ihr unterwegs seid. Per Knopfdruck könnt ihr den Vierbeiner mit Leckerlis belohnen.

Offenlegung:

Die Furbo Hundekamera wurde mir von Karkalis Communications kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.

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