Silvana und Cabo – rheinische Frohnatur trifft auf spanisches Temperament

Kürzlich durfte ich mal wieder eine Journalistin mit meinen Fragen bombardieren. Und was ist dabei heraus gekommen? Lest einfach selber … 

1. Wer bist du, und wer ist dein vierbeiniger Begleiter?

Ich bin Silvana, 33 Jahre alt und am schönen Niederrhein in Mönchengladbach geboren und aufgewachsen. Mit Fußball habe ich trotzdem nichts am Hut, mit dem Schreiben um so mehr. Darum verdiene ich auch mein Geld damit, Buchstaben mal ernst, mal lustig, mal sehr sachlich und immer wieder kreativ aneinanderzureihen.

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Unterstützt werde ich dabei von Cabo, einem Mischling mit ziemlich krummen Vorderbeinen und einem starken Charakter, der mir als Welpe auf dem spanischen Festland über den Weg lief. Eltern unbekannt. Er ist mein Ideengeber, mein rasender Reporter, mein Krummfuß, der stets auf der Suche nach einer guten Story ist. Seinem Riecher habe ich schon viele schöne Geschichten auf meinen Blog zu verdanken. Cabos Schnüffelnase bringt mich immer auf die richtige Spur, wenn ich vor lauter Buchstaben die Zeilen nicht mehr sehe, die ich täglich als freie Journalistin und Texterin produziere. Dann gehen wir raus in die Natur und er lockt mich ganz automatisch auf die richtige Fährte.

2. Wenn du auf der Suche nach einem Hotel bist – was ist wichtig für dich, wenn du mit Hund reist?

Urlaub im Hotel ist nichts für mich. Das war schon immer so. Auch als es Cabo noch nicht gab. Schon meine Eltern und Großeltern haben es bevorzugt, Häuser oder Appartements für den Urlaub zu mieten. Genauso mache ich das auch. Dabei achte ich darauf, dass ich mit Cabo schnell und am liebsten fußläufig in der Natur bin. Denn zu einem vollkommenen Urlaub zählen für mich schöne Wanderwege und viele Fotomotive.

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Seit einigen Jahren hat mich das Camping-Fieber gepackt. Gemeinsam mit meinen Freunden, die ebenfalls alle Hunde haben, genießen Cabo und ich die Zeit, die wir täglich an der frischen Luft verbringen. Nirgends können wir zwei schneller abschalten, als draußen beim Camping.

Da wir oftmals mit mehr als fünf Hunden verreisen, sind Natur-Campingplätze, die unparzelliert sind, viel Platz bieten und wo wir niemanden stören, unsere erste Wahl. Wenn dann noch Wanderwege zu Fuß erreichen sind, ist unser Urlaub perfekt.

3. Was ist dein persönlicher Urlaubstipp für HundeReisenMehr?

Puh, das ist eine verdammt schwierige Frage, weil ich mit Cabo schon an so vielen wunderbaren Orten Urlaub gemacht habe. Tatsächlich gehöre ich zu den Menschen, die sowohl die See als auch die Berge lieben. Ein Urlaub an der Ostsee wie zum Beispiel auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst kann ich ebenso jedem empfehlen wie eine Auszeit in Bayern am Hopfensee, der Riviera des Allgäus. An beiden Orten kann man wunderbar wandern, die Geschichte von Land und Leuten erkunden oder einfach nur die Seele baumeln lassen. Wer allerdings Action in Form von allabendlichen Vergnügungsangeboten sucht, der ist dort definitiv fehl am Platz.

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Als Rheinländerin muss ich natürlich für meine Region werben. Das mache ich äußerst gerne, denn gerade der Naturpark Maas-Schwalm-Nette in unmittelbarer Nähe zu Mönchengladbach an der deutsch-niederländischen Grenze ist wirklich ein ganz besonderes Fleckchen Erde. Rund 435 Quadratkilometer umfasst der Naturpark, der mit einer außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt aufwartet. Als regional bedeutsames Nah- und Wochenenderholungsgebiet reicht das Einzugsgebiet bis in die Ballungsräume an Rhein und Ruhr und weit in die benachbarten Niederlande.

Am besten lässt sich der Naturpark Maas-Schwalm-Nette über die neun ausgewiesenen Premium-Wanderwege der „Wasser.Wander.Welt.“ erkunden. Mit Cabo habe ich bereits alle neun erwandert — den ein oder anderen Rundwanderweg sogar mehrfach. Wie der Name bereits vermuten lässt, nimmt Wasser im Naturpark eine wesentliche Rolle ein. Für mich sind Ausflüge dorthin bzw. Wanderungen mit Cabo dort jedes Mal wie kleine Urlaube. Prädikat: besonders empfehlenswert.

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4. Fünf Dinge, die du immer im Gepäck hast, wenn du mit Hund reist?

Da ich oft im deutsch-niederländischen Grenzgebiet unterwegs bin, habe ich grundsätzlich Cabos Impfausweis dabei. Eine Trinkflasche von K9, Hundereise-Näpfe, Traumeel bei kleineren Verletzungen und Prellungen sowie Blauspray, Hundefutter und eine Zecken- und Krallenzange nehme ich immer mit. Ein Leuchthalsband für die Abendrunden darf ebenfalls nicht im Koffer fehlen. Auf Wanderungen führe ich auch immer ein kleines Erste-Hilfe-Set mit.

Vielen Dank, liebe Silvana, dass du mir Rede und Antwort gestanden hast. Den Ausflugstipp in den Naturpark Maas-Schwalm-Nette habe ich gleich einmal auf meine Bucket List gesetzt. Cabo und Silvana campen nicht nur sehr gerne, sondern waren sogar schon einmal beim Weihnachtsmann zu Besuch. Wer mehr über die Abenteuer der beiden lesen möchte, der schaut sich einfach mal auf dem Kalte Schnauzen Hundeblog um.

Fotos: Silvana Brangenberg

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