Bewegung von Hunden einfangen – Tipps für scharfe Fotos!

Mit meiner neuen Kamera Sony Alpha 5000 habe ich Anfang des Jahres das Feld der Kompaktkameras verlassen und bin in die Welt der Systemkameras eingetaucht. Ich habe einen Grundlagenkurs zum Thema Fotografie besucht und versuche nun das, was ich gelernt habe, umzusetzen. An das Fotografieren von Dayo und Suri in Bewegung habe ich mich noch gar nicht so richtig herangetraut. Ich freue mich daher, dass mir rahmenversand.com, der Online-Shop für Bilderrahmen, einen Gastartikel zum Thema „Wie fange ich die Bewegungen meines Hundes fotografisch ein“ geschrieben hat. Die Fotos, die Ihr in diesem Post seht, stammen von meiner Lieblingsfotografin Magdalena Stockschläder von HUNDErtBlicke.

Foto: Magdalena Stockschläder/HUNDErtBlicke

Foto: Magdalena Stockschläder/HUNDErtBlicke

Bei Fotos, die in der Bewegung geschossen werden, besteht oftmals das Problem, dass eine gewisse Unschärfe auf den Bildern zu erkennen ist. Auch für professionelle Fotografen ist es oft schwer, Bewegungen beim Sport oder bei sich bewegenden Tieren festzuhalten. Wenn jedoch erst einmal die Hintergründe verstanden sind, ist es im Grunde ganz leicht, auch bewegte Objekte wie Hunde perfekt auf ein Foto zu bringen.

Unschärfe vermeiden

In der Fotografie wird davon gesprochen, die Bewegung „einzufrieren“, sodass auf den späteren Bildern keine Unschärfen zu sehen sind. Hier spielt die Verschlusszeit der Kamera eine wichtige Rolle. Beispielsweise ist eine Verschlusszeit von 1/500 sek. optimal, um einen spielenden Hund zu fotografieren.

Foto: Magdalena Stockschläder/HUNDErtBlicke

Foto: Magdalena Stockschläder/HUNDErtBlicke

Auch die richtige Belichtung spielt eine große Rolle. Natürlich ist diese abhängig von den Lichtverhältnissen, dem Umfeld und der Schnelligkeit des Hundes. Bei einer modernen und guten Kamera lassen sich die Verschlusszeit, die Blende und die Lichtempfindlichkeit (ISO) manuell einstellen, sodass nach einigen Testfotos bereits das Gefühl für die richtigen Werte vorhanden ist.

Natürlich muss auch die „Verwacklungsgefahr“ mit einberechnet werden. Sie ist abhängig von der Brennweite und der Belichtungszeit. Aus diesem Grund sollten die Einstellungen auch hier im Vorfeld überprüft werden, um unerwünschte „Verwischungen“ auf den Fotos zu vermeiden.

Die Kameraeinstellungen

Ein Hund erreicht oft enorme Geschwindigkeiten, die sich gar nicht so einfach mit einem Foto einfangen lassen. Bei extrem schnellen Hunden empfiehlt sich eine Verschlusszeit von mindestens 1/1000 Sekunden. Es lohnt sich jedoch, auch einmal Testfotos mit einer Verschlusszeit von 1/2500 oder 1/4000 Sekunden zu machen. Nachdem ein paar Bilder geschossen wurden, sollte geschaut werden, ob die Fotos zu dunkel oder zu hell geworden sind. Im Anschluss kann dann die Blende und auch die Empfindlichkeit noch angepasst werden.

Foto: Magdalena Stockschläder/HUNDErtBlicke

Foto: Magdalena Stockschläder/HUNDErtBlicke

Bei sehr schwankenden Lichtverhältnissen kann auch die ISO-Automatik der Kamera verwendet werden. Hier wird nur die Blende und die Verschlusszeit manuell eingestellt und die Kamera ermittelt von allein einen passenden ISO-Wert. Bei starken Veränderungen des Lichts kann es allerdings zu „Wischeffekten“ kommen, welche aber teilweise auf den Bildern gar nicht so schlecht aussehen.

Weitere nützliche Einstellungen und Tipps

Beim Fotografieren von laufenden oder spielenden Hunden sollte auch eine gewisse Experimentierfreudigkeit des Fotografen vorhanden sein. So können die verschiedensten Kameraeinstellungen ausprobiert werden, um am Ende möglichst viel Bildmaterial zur Auswahl zu haben. Um zum Beispiel genau den richtigen Augenblick zu erwischen, ist auch die Serienbildfunktion sehr gut geeignet. Bei dieser Einstellung werden automatisch mehrere Bilder hintereinander geschossen, sodass man eine große Chance hat, das perfekte Foto darunter zu finden.

Foto: Magdalena Stockschläder/HUNDErtBlicke

Foto: Magdalena Stockschläder/HUNDErtBlicke

Des Weiteren sollte man den geliebten Vierbeiner nicht unbedingt aus dem Stand fotografieren. Optimaler ist es, sich hinzuhocken oder sogar eine liegende Position zu wählen, um auf Augenhöhe mit dem Hund zu sein. Auch sollten die Bewegungen des Hundes gezielt in Richtung Kamera gelenkt werden, da solche Bilder besonders ausdrucksstark sind. Am besten klappt dies mit einer weiteren Person, die den Hund spielend animiert und mit kleinen Leckerbissen lockt, schließlich möchte der Hund für seine Rolle als „Model“ auch ausreichend belohnt werden.

Außer im Foto-Workshop habe ich es noch nicht hinbekommen, ein gelungenes Bewegungsbild von Dayo und Suri zu machen. Wie sind Eure Erfahrung mit solchen Fotos?

Anmerkung:

  • Wie oben erwähnt, handelt es sich bei dem Text um einen Gastbeitrag von rahmenversand.com. Vielen Dank!
  • Ebenfalls wie oben erwähnt, stammen alle Fotos aus der Kamera von Magdalena Stockschläder, HUNDErtBlicke. Danke, dass ich die Fotos nutzen durfte.

Schreibe einen Kommentar