Debby und Faya auf dem Fur Rondy Schlittenhunde Rennen

Debby und Faya habt Ihr im vergangenen Jahr bereits kennengelernt als ich Christine, das Frauchen, für „Vier Fragen an sechs Pfoten“ interviewt habe. Die beiden Zwergschnauzer touren mit Frauchen und Herrchen durch die USA und schreiben in ihrem Blog natürlich über ihre Erlebnisse.

Im Februar 2015 findet in Anchorage die „Fur Rondy Sled Dog Championship“ statt. Debby und Faya haben dieses Schlittenhunderennen vor zwei Jahren in Alaska besucht, und sie erzählen uns heute, was sie alles erlebt haben.

Das Schild regelt den Verkehr während der Renntage

Das Schild regelt den Verkehr während der Renntage

Freitag haben wir im Wald einen tollen Abschnitt gefunden, an dem die Teams vorbei kommen. Ein Gespann haben wir sogar noch gesehen und unsere Hundekameraden ordentlich angefeuert.

Samstag hat die Mama die Kamera genommen und wir sind rechtzeitig los gelaufen. Wir sind eine ¾ Stunde bis zu dem Punkt gelaufen, den die Hundeschlitten passieren müssen. Weil der Weg sehr weit zum Laufen ist, waren wir ganz allein dort im Wald. Kurz nach unserer Ankunft, hält ein Streckenposten an und erklärt, dass wir ruhig sein sollen. Klar Mann, das können wir doch.

Vor dem Rennen kontrolliert ein Streckenposten noch einmal, ob keine Gefahr für die Gespanne vorliegt.

Vor dem Rennen kontrolliert ein Streckenposten noch einmal, ob keine Gefahr für die Gespanne vorliegt.

Kurz darauf taucht das erste Gespann auf. Das ist so aufregend, und wir feuern die Hundekameraden natürlich an. Das hat aber keiner der Menschen verstanden, deshalb werden wir ausgeschimpft.

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Team 14 wird von John Morris aus Willow geführt. Der Hundesport liegt in Morris’ Familie, denn auch seine Eltern nahmen früher an dem Rennen teil. Sie begannen bereits 1946 mit der Hundezucht.

Als wir das nächste Gespann auch anfeuern wollen, wird der Musher richtig böse. Man, wir wollen den Hunden doch nur Mut machen und hätten nie gedacht, dass sich diese coolen Hunde von zwei Zuschauerschnauzern so irritieren lassen.

Nun, jedenfalls dürfen wir nicht weiter zusehen und müssen mit Papa eine große Runde im Wald drehen, während Mama weiter fotografiert.

Am Sonntag haben uns unsere Eltern tatsächlich zu Hause gelassen und sind allein zur Strecke gewandert, das fanden wir richtig gemein.

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Am Sonntag patrollierte zusätzlich zum Streckenposten eine sehr freundliche Polizeistreife.

Die Verstärkung fährt auf dem Rücksitz mit.

Die Verstärkung fährt auf dem Rücksitz mit.

Dr. Arleigh Reynolds ist ein Tierarzt mit eigener Klinik. Seit 26 Jahren ist er ebenso im ureigensten Alaska Hundesport, dem Schlittenhunderennen, als Musher, Lehrer und Züchter tätig. Im Laufe der Jahre hat er viele große Rennen in Alaska gewonnen. So war es keine riesige Überraschung, dass er in diesem Jahr (2013) zum wiederholten Mal im Fur Rondy mit seinem Team den Sieg davon trägt.

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So sehen Sieger aus.

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Der Musher hat die 12 Hunde fest im Griff. Sie sind ein eingespieltes Team.

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Ein Hundeschlitten wird bis zu 20 Meilen pro Stunde schnell und hat einen Bremsweg von gut 15 Metern.

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Jack Berry ist in Homer, Alaska zu Hause. Seine eigene Hundezucht umfasst derzeit 60 wundervolle Tiere.

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Ken Chezik war im letzten Jahr (2012) der Sieger. Er reist mit seinen Hunden den weiten Weg von Michigan nach Alaska, um am Fur Rondy teilzunehmen. In diesem Jahr erreichte er Platz 3 mit seinem Team.

Das Rondy Fur Festival in Anchorage, in dessen Rahmen das Hundeschlittenrennen ein Event ist, findet vom 27. Februar bis zum 8. März 2015 statt.

Vielen Dank an Debby, Faya und Christine, dass Ihr mir den Text und die tollen Fotos zur Verfügung gestellt habt. Wer mehr über Debbys und Fayas Erlebnisse in Amerika erfahren möchte, der besucht die beiden einfach auf ihrem Blog unter www.lisse.de.

Fotos + Text: Christine Lisse

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. So schön, da liegt wenigstens ordentlich Schnee… grade ist ja auch die Zeit der „großen“ Schlittenhunderennen… das Femundslopet ist schon invollen Zügen und morgen startet das Yukon QUest

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