Autoreisen mit Hund

Wie Ihr inzwischen alle gemerkt habt, reise ich mit meinen beiden Hunden Dayo und Suri weder per Bahn (mangels Platz für so große Hunde) noch mit dem Flugzeug (zu viel Stress für die Vierbeiner). Mein Transportmittel ist und bleibt das Auto. Das schränkt natürlich meinen Reisehorizont notgedrungener Weise etwas ein. Steht mir eine Woche Urlaub zur Verfügung kommt ein Autoreise von maximal 1.000 Kilometer (in eine Richtung … 😉 …) in Frage. Da Frankfurt relativ in der Mitte Deutschlands gelegen ist, gibt es bei diesem Radius natürlich zahlreiche schöne Reiseziele in alle Himmelsrichtungen.

... erst die Planung, dann geht's los ...

… erst die Planung, dann geht’s los …

Am Anfang steht die Planung

Aber fangen wir einmal ganz von vorne an. Egal, wohin die Reise geht: Am Anfang steht die Planung. Geht es ins Ausland überprüfe ich grundsätzlich im Voraus, wie im jeweiligen Zielland die Einreisemodalitäten für Hunde aussehen. Gibt es besondere Bestimmungen hinsichtlich Impfungen (beispielsweise in England) und sonstigen gesundheitlichen Vorkehrungen. Auch wenn ich schon öfter in ein und demselben Land unterwegs war, schaue ich sicherheitshalber immer nach, ob sich etwas an den bisherigen Bestimmungen geändert hat. Man kann ja nie wissen. Grundlage ist – und das setze ich jetzt einfach mal bei jedem Hundebesitzer voraus – dass die Fellnasen gechipt sind und einen europäischen Heimtierausweis haben.

Ein weiterer sehr, sehr wichtiger Punkt ist natürlich: Wo komme ich mitsamt meinen vierbeinigen Freunden am Urlaubsort unter? Ferienwohnung, Campingplatz, Hotel oder Pension – das ist letztendlich immer eine persönliche Geschmackssache. Habe ich erst einmal recherchiert, in welchen Herbergen Hunde überhaupt erlaubt sind (und in meinem Fall geht es natürlich auch immer um die Größe meiner Hunde und die Anzahl), schaue ich mir in der Regel auch die entsprechenden Bewertungen an.

Wenn ich meine Wahl getroffen habe, rufe ich vor der Reservierung dort an. Wirkliche Hundefreundlichkeit lässt sich auch oftmals schon telefonisch herausfinden. Fühle ich mich gut „aufgehoben“, dann wird auch gebucht …

Auto packen und los geht’s

... los jetzt ...

… los jetzt …

Alle Vorbereitungen sind getroffen, und endlich naht der Tag der Abfahrt in den Urlaub. Das Auto ist gewaschen und vollgetankt. Zwei Erwachsene und zwei ausgewachsene Rhodesian Ridgeback. Ein Subaru Legacy. Eine Woche Hotelurlaub. Jetzt muss nur noch das Auto beladen werden. Dayo und Suri residieren recht herrschaftlich im Kofferraum, der mit weichen Liegematratzen und Decken ausgestattet ist. Doch wohin nun mit dem ganzen Hunde- und Menschengepäck? Auf die Rücksitze. Eine Woche Urlaub. Das bedeutet auch Hundefutter und –leckerlis für eine Woche. Reiseschlafkissen für die beiden. Leinen in verschiedenen Ausfertigungen (man weiß ja nie …), Erste-Hilfe-Täschchen mit Zeckenzange und Wundspray), Handtücher, Wasser- und Futternäpfe. Wasser für unterwegs und, und, und … ach ja, Frauchen und Herrchen hätten dann auch noch ein Köfferchen mit ihren eigenen Klamotten, wobei wir Zweibeiner es mittlerweile geschafft haben, uns auf das Notwendigste zu beschränken … ;-). Wichtig ist immer, das Wasser für die Hunde und ggf. Futter unterwegs griffbereit ist. Auch Buchungsunterlagen sowie alle wichtigen Papiere sollten nicht  unbedingt im Koffer ganz unten deponiert werden.

Und dann ist es endlich soweit, und der Urlaub kann losgehen. Je nach Wetter und Verkehrssituation machen wir in der Regel alle zwei bis drei Stunden ein kleines Pipi-Päuschen. Am Urlaubsziel angekommen, gibt es dann immer erst einmal einen tollen Hundespaziergang!

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Zoover entstanden. Vielen Dank.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Das ist ein schöner Bericht, auch wenn er schon ein paar Tage alt ist. Aber da sind einige Punkte, die wir so bei unserer nächsten Reiseplanung mitübernehmen werden. Im März 2016 gehts mit unserer kleinen Arla in den Süden. Wir sind schon ganz gespannt.

    LG Bibi

  2. Liebe Schreiberin
    Das mit dem Kanton Glarus ist eine Fehlmeldung. Ich kenne viele Hunde dieser Rasse und niemand geht da mit Maulkorb.
    Lieber Gruss aus dem Kanton Glarus ?

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