Erste-Hilfe-App für den Hund (Werbung)

Wir sind auf unserem täglichen Mittagsspaziergang entlang der Nidda. Dayo, Suri und ich genießen unsere „Freizeit“ im wahrsten Sinne des Wortes – frei von nervenden Fahrradfahrern oder Roller Skatern (die halten sich an Wochentagen in Grenzen) ! Ich schaue auf den Betonweg und wundere mich über feuchte, rote Flecken. Rote Flecken? Das ist doch Blut. Das ist doch frisches Blut. „Was ist denn das und woher kommt das“, denke ich laut und mein Puls beschleunigt sich. Dayo kommt auf mich zugelaufen und da sehe ich es: Irgendwo im Pfotenbereich blutet er. Ach Du meine Güte. Ich untersuche seine vier Pfoten und mit Entsetzen sehe ich, dass er sich geschnitten hat und zwar so schlimm, dass fast die Hälfte des Pfotenballens herunterhängt und die Wunde sehr stark blutet.

Bild: beaconeer publishing, Bad Feilnbach

Sicher keine alltäglich Situation, aber so etwas ist vermutlich schon jedem Hundebesitzer – vielleicht auch mehrfach – passiert. In solchen Notfallsituation heißt es, einen kühlen Kopf zu behalten, umsichtig erste Hilfe zu leisten und natürlich schnellstmöglich seinen Tierarzt aufzusuchen. Oftmals ist der Zweibeiner aber so aufgeregt, dass er gar nicht mehr weiß, was er tun soll. Wer dann Eigentümer eines iPhones, iPods oder iPads ist, kann sich helfen lassen. Und zwar mit der App „Erste Hilfe Hund“, deren Schwerpunkt eine alphabetische Liste von Sofortmaßnahmen bildet. In den entsprechenden Kapiteln – so beispielsweise „Blutung“ – wird schnell und auf einen Blick erklärt, was in dieser speziellen Situation zu tun ist. Hat sich Frauchen dann schon ein wenig beruhigt, dann wird ihr anhand von Schaubildern auch gezeigt, wie beispielsweise ein Pfotenverband angelegt wird. Sofortmaßnahmen gibt es von „A“ wie Augenverletzung über „H“ wie Herzmassage und Hitzschlag bis hin zu „S“ wie Schock oder „W“ wie Wiederbelebung. Darüber hinaus gibt es ein Kapitel „Was tun im Notfall“, das in Form von Checklisten dabei hilft, den Überblick zu behalten. Hier wird beispielsweise kurz aufgelistet, wie eine Unfallstelle abgesichert wird oder wie man die Reflexe des Hundes überprüft. Damit im Notfall der Tierarzt schnell erreicht wird, können in der App wichtige Telefonnummern hinterlegt werden.Bei Dayo ist der Schnitt im Pfotenballen Gott sei Dank gut ausgegangen: Wir waren nicht sehr weit von zu Hause entfernt und ich war in der Lage, schnell einen Erste-Hilfe-Verband anzulegen, bevor wir uns dann auf den Weg zum Tierarzt gemacht haben.

Die Inhalte der App stammen von Larissa von der Howen, die lange Zeit als Rettungshundeführerin und Einsatzhelferin in verschiedenen Rettungshundestaffeln aktiv war. Zudem hat die Notfalltierärztin und Rettungshundeführerin Dr. Trixi Hollwich die Inhalte fachlich überprüft. Und das Ziel der Autorin, möglichst schnell Informationen über verschiedenen Notfallsituationen zu finden, ist erreicht. Ich finde „Erste Hilfe Hund“ sinnvoll, informativ und sehr einfach und intuitiv in der Handhabung. Natürlich hoffe ich, dass ich diese App zukünftig einfach nur auf meinem iPhone gespeichert habe und nicht irgendwann benutzen muss. „Erste Hilfe Hund“ ist im Apple App-Store für derzeit 2,39 Euro verfügbar. Weitere Infos unter www.erste-hilfe-hund-app.de

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